USA = günstig, Deutschland/Schweiz = teuer

Ende Oktober 2006 verglich Markus Tressl in seinem Blog die amerikanischen, deutschen und schweizerischen Preise für ausgewählte Produkte von Apple. Fazit …

[D]ie USA sind absoluter Gewinner in diesem Vergleich. Durch die Bank weg sind Macs und iPods billiger.

Auf Platz zwei folgt die Schweiz, hier sind vor allem die Mac Produkte um einiges günstiger. Bei iPods macht sich das wegen der SUISA-Gebühr nicht so bemerkbar. Hat man die Möglichkeit, Produkte aus Deutschland in die Schweiz zu exportieren, sind die Preise nur marginal unterschiedlich; hier gibt es also keinen Preisvorteil.

… wieso eigentlich sind die Preise in den USA deutlich tiefer als in der Schweiz und in Deutschland?

(Relevante Preisunterschiede gibt es nicht nur für Produkte von Apple. Zwei Beispiele: Für DELLs beliebten 30″-Bildschirm (Ultrasharp 3007WFP-HC) bezahlt man in den USA rund 40 Prozent weniger als in der Schweiz, beim populären Fujitsu Scansnap S510M-Scanner beträgt die Preisdifferenz rund 25 Prozent.)

5 Comments

  1. Julian Hein
    7. Januar 2008

    Auch in anderen Dingen ist das Preisniveau in den USA gewaltig niedriger. Eine Levis Jeans bekommt man in Outlets für umgerechnet 15 EUR und selbst ein AUDI oder Mercedes kostet gerade mal die Hälfte des deutschen Preises. Liegt natürlich auch ein bisschen am aktuellen Dollarkurs. Die Amis sprechen manchmal schon selbst von amerikanischen Pesos :-). Wenn man jetzt aber noch einrechnet, dass die dort in der Regel mehr verdienen als wir und dann auch noch weniger Steuern und Sozialabgaben bezahlen müssen gehts denen, zumindest was den Konsum angeht, schon nicht schlecht.

    Reply
  2. Markus Tressl
    23. Januar 2008

    Hallo
    ich habe meinen Apple Preisvergleich nach der Keynote von letzter Woche geupdated: http://document-dot-write.blogspot.com/2008/01/apple-preisvergleich-deutschland.html

    Fazit:
    – (noch) schwaecherer Dollar macht die USA noch attraktiver!

    Viele Gruesse,
    Markus

    Reply
  3. Martin (MacMacken)
    23. Januar 2008

    @Markus: Weiterhin eine tolle Fleissarbeit, wenn aus Schweizer Sicht im Ergebnis auch frustrierend! 🙁

    Apropos Schweizer Sicht: Möchtest Du nicht auch noch die Schweizer Preise ohne Mehrwertsteuer darstellen?

    Reply
  4. Markus Tressl
    24. Januar 2008

    klar… gute input. danke!
    nehme ich auf meine todo liste.

    aber sag mir doch noch nen konkreten use-case dazu… 😉

    Reply
  5. Martin (MacMacken)
    24. Januar 2008

    Man kann die eigentlich relevanten Nettopreise vergleichen – so wie im Handel, wo ja auch jeweils ohne Mehrwertsteuer gerechnet wird … so sieht man auf Anhieb, wo die tatsächliche Ersparnis liegt, das heisst im Wechselkurs, in der Steuerbelastung oder beim Nettoverkaufspreis.

    Reply

Leave a Reply