Freiheitsliebend und Mac-Entwickler? Audacity!

Freie Open Source-Software (FOSS) hat auf dem Mac einen schweren Stand. Aufgaben, die man unter Linux und Microsoft Windows mit kostenloser Software (Freeware) oder gar mit FOSS erledigen kann, muss man sich auf dem Mac häufig erkaufen – viele Mac-Entwickler sind offensichtlich nicht bereit verständlicherweise nicht in der Lage für andere Gegenleistungen als Geld zu programmieren. Darunter leidet auch prominente freie Software für den Mac, beispielsweise der Audio-Editor «Audacity»

im offiziellen «Audacity»-Diskussionsforum heisst es in diesem Zusammenhang

1.3.4 for OS X will appear when someone volunteers to compile it and sort the remaining bugs out. There is currently no-one with a Mac actively contributing to the development of audacity, hence at the moment no Mac releases.

… momentan findet demnach keine aktive Weiterentwicklung von «Audacity» für den Mac statt, weil es an Entwicklern fehlt! 🙁

Ich verstehe, dass Mac-Entwickler ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und halte es für legitim, Software gegen Geld zu lizenzieren. Gleichzeitig finde ich aber wichtig, dass wir alle nicht nur für Geld leisten, sondern zugunsten der Allgemeinheit auch unentgeltlich tätig sind, beispielsweise für freie Software. Ich hoffe entsprechend, es finden sich Mac-Entwickler, die die Weiterentwicklung von «Audacity» voranbringen! 🙂

(via «The Unofficial Apple Blog» (TUAW))

3 Comments

  1. Dennis
    3. Januar 2008

    Hi,

    wenn ich mir den Forums-Thread durchlese verstehe ich nicht was da steht. Da publiziert jemand Software für kostenlose Nutzung, macht sich all die Arbeit und dann wird rumgemeckert dass eine Platform nicht als binary da ist…. „Please get the Mac version out ASAP“).

    Auch Deinen Vergleich von OpenSource auf Linux gegenüber OpenSource auf Mac kann ich so nicht zustimmen. Die meisten Sachen kann man sich selbst aus Sourcen aufbauen. Unter OSX läuft ja auch ein Unix und mit einem installierten X11 Server läuft so einiges. Natürlich ist dass nicht standard-Mac-Komfort, aber das ist OpenSource nie. Das was komfortabel ist, ist dass was SuSE, RedHat und co machen, nämlich uns diese Konfiguration abnehmen. Aber auch da gibt es ja einige Sachen die da helfen, z.B. Fink oder i-Installer (meine der heißt so).

    Und ansonsten gibt es immer das berühmte Trippel (configure/make/make install), das ist nicht schön und nicht komfortabel, aber es geht.

    D

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  2. Martin (MacMacken)
    3. Januar 2008

    Auch Deinen Vergleich von OpenSource auf Linux gegenüber OpenSource auf Mac kann ich so nicht zustimmen. Die meisten Sachen kann man sich selbst aus Sourcen aufbauen. Unter OSX läuft ja auch ein Unix und mit einem installierten X11 Server läuft so einiges. Natürlich ist dass nicht standard-Mac-Komfort, aber das ist OpenSource nie.

    Komfort ist doch keine Frage der Lizenz! Jedenfalls nicht unter Linux und Windows, auf dem Mac häufig leider schon (noch) …

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  3. Anonymous
    3. Januar 2008

    Auf meinem Mac will ich Mac-Feeling. X11 habe ich mühsam installiert und mit Gimp ausprobiert. Nie wieder, das ist übelste Unix-Geschichte, kein Mac! Und auch ein Linux sieht heute besser aus!

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