19 Jan 21 × MacBook Air-Macken

Das neue MacBook Air von Apple wurde mit Skepsis aufgenommen, nicht alle glauben an einen Erfolg. Mir persönlich gefällt das MacBook Air, doch MacMacken wäre nicht MacMacken, wenn nicht wie nachfolgend 21 MacBook Air-Macken aufgezählt würden … ;)

21 × MacBook Air-Macken

1. Kein Mobilfunk, das heisst standardmässige keine Internet-Verbindungen per EDGE oder UMTS – Wer mit dem MacBook Air Mobilfunk nutzen möchte, muss ein entsprechendes externes Modem per USB anschliessen oder ein geeignetes Handy via Bluetooth nutzen, wobei bei Letzterem die Datenübertragungsrate beschränkt ist.

2. Nur fünf Stunden Akkulaufzeit – Gemäss Apple beträgt die Akkulaufzeit des MacBook Air fünf Stunden. In Realität dürften es etwa vier Stunden sein. Enttäuschend! Die meisten MacBook Air-Benutzer werden nicht auf ihr Netzteil verzichten können …

3. Spiegelbildschirm – Wer ergonomisch arbeiten möchte, kann sich beim MacBook Air nicht für einen Bildschirm ohne Spiegeleffekt entscheiden. Diese Wahl besteht lediglich noch beim MacBook Pro; MacBook und iMac werden jeweils ausschliesslich mit Spiegelbildschirmen ausgeliefert.

4. Nur eine USB-Schnittstelle – Wer an seinem MacBook Air mehr als ein USB-Gerät nutzen möchte, benötigt einen USB-Hub – für ein auf Mobilität optimiertes Notebook ein Armutszeugnis. Hinzu kommt, dass sich der USB-Anschluss am MacBook Air nur mit schmalen USB-Steckern nutzen lässt.

5. Akku nicht auswechselbar – Auswechselbar ist der Akku eigentlich doch, aber dafür muss man das MacBook Air für mehrere Tage bei Apple abgeben und ausserdem eine Gebühr entrichten. Ein Wechsel durch den Benutzer hingegen ist nicht vorgesehen, so dass sich die Akkulaufzeit nicht durch einen Zusatzakku verlängern lässt.

6. Hoher Preis – Macs gelten generell als teuer. Das MacBook Air ist noch ein bisschen teuer; es kostet in etwa so viel wie ein MacBook Pro, bietet aber weniger Leistung und Erweiterungsmöglichkeiten als ein MacBook.

7. Keine ExpressCard-Unterstützung – Die Erweiterungsmöglichkeiten des MacBook Air beschränken sich auf einen einzigen USB-Anschluss. ExpressCard-Unterstützung wäre insbesondere für eine Mobilfunk-Erweiterung äusserst nützlich.

8. Kein Netzwerkanschluss (LAN) – Das MacBook Pro unterstützt lediglich Wireless LAN (WLAN). Für Netzwerkverbindungen per Kabel (LAN) muss man einen kostenpflichtigen USB-Adapter verwenden. Damit ist lediglich das langsame 10/100-Ethernet möglich, zeitgemässes und schnelles Gigabit-Ethernet hingegen nicht.

9. Micro-DVI-Anschluss – Für externe Bildschirme steht ein Micro-DVI-Anschluss zur Verfügung. Da dieses Format üblicherweise nicht unterstützt wird, liefert Apple zwei Adapter mit. Wer sein MacBook Air beispielsweise extern für Präsentationen nutzen will, muss jeweils daran denken, diese Adapter dabei zu haben.

10. Keine FireWire-SchnittstelleHat Apple FireWire aufgegeben?

11. Arbeitsspeicher nicht erweiterbar – Mit den standardmässigen 2 GB Arbeitsspeicher lässt sich erfahrungsgemäss ordentlich mit Mac OS X arbeiten, doch müssen immer wieder Daten auf die Festplatte ausgelagert werden. Bei einer vergleichsweise langsamen Festplatte wie jener im MacBook Air reduziert dieses Auslagern die Systemleistung spürbar.

12. Keine Dockingstation – Weiterhin gibt es für MacBooks keine Dockingstation von Apple zu kaufen, auch nicht für das MacBook Air. Wer das MacBook Air mit externer Peripherie nutzen möchte, muss weiterhin mit einzelnen Kabeln hantieren.

13. Kein Audio-Eingang – Ein Mikrophon ist vorhanden, ein eigentlicher Audio-Eingang hingegen nicht. Wer einen Audio-Eingang benötigt, beispielsweise für Podcast-Aufnahmen à la Tim Pritlove (Chaosradio), muss eine entsprechende USB-Erweiterung verwenden.

14. Geringe Festplattenkapazität – 80 beziehungsweise 64 GB beträgt die maximale MacBook Air-Speicherkapazität. Viele MacBook Air-Benutzer werden sich damit mit externen Speichermöglichkeiten beschäftigen müssen.

15. Externes Netzteil – Verständlicherweise konnte das Netzteil nicht in das MacBook Air integriert werden … ein Zubehörteil mehr, dass viele MacBook Air-Benutzer voraussichtlich jeweils mitnehmen müssen!

16. Bildschirmwinkel beschränkt – MacBook-typisch lässt sich auch der MacBook Air-Bildschirm nicht allzu weit nach hinten klappen. Je nach Arbeitsposition ist dieser Umstand sehr unangenehm für das Arbeiten, gerade auch mit einem Gerät in dieser Grössenklasse.

17. Festplatte nicht austauschbar – Wer mehr Speicherplatz als die maximal möglichen 80 GB benötigt, muss am MacBook Air per USB eine externe Festplatte anschliessen oder Daten per Netzwerk abrufen, beispielsweise via «Amazon S3» oder per AirPort Extreme-Basisstation beziehungsweise «Time Capsule».

18. Festplatte langsam – Die 1,8″-Festplatte im MacBook Air ist mit 4’200 Umdrehungen pro Minute im Vergleich zu anderen Notebooks langsam. Immerhin lässt sich das MacBook Air bei Bedarf mit einem schnelle(re)n Solid State Drive (SSD) bestellen.

19. Kleiner Mono-Lautsprecher – Wer mit dem Macbook Air Musik abspielen möchte, die auch andere hören können, muss sich mit einem kleinen Mono-Lautsprecher unter der Tastatur begnügen.

20. Kein optisches Laufwerk – CDs und DVDs kann das MacBook Pro nicht direkt lesen; Mac OS X «Leopard» beispielsweise lässt sich nur mit einem Umweg über einen Mac oder einen PC mit DVD-Laufwerk installieren. Kostenpflichtig bietet Apple für das MacBook Air ein externes DVD-Laufwerk an, das per USB angeschlossen wird.

21. Kein Card Reader – Leider verfügt bislang kein Mac über einen integrierten Card Reader. Insofern überrascht nicht, dass ein solcher auch im kompakten MacBook Air fehlt. Bei Bedarf lässt sich ein externer Card Reader per USB nutzen.

3 × Offene Fragen zum MacBook Air

Verschiedene Fragen zum MacBook Air sind noch offen …

1. Stabilität – Wie robust ist das MacBook Air im Benutzeralltag?

2. HitzeentwicklungWie heiss wird das MacBook Air bei der Nutzung?

3. «Early Adopter»-Strafe – Werden Erstkäufer von Apple für einmal nicht bestraft?

… wie oben schon erwähnt, mir persönlich gefällt das MacBook Air – den Kauf überdenken lässt mich einzig die fehlende Mobilfunk-Integration. Ob es sich diesbezüglich wohl lohnt, auf die zweite MacBook Air-Generation zu warten? :D

40 Kommentare
  • ryanthara
    Veröffentlicht um 08:29h, 19 Januar Antworten

    Hallo Martin,

    das mit dem MacBookAir wird die Apple-Gemeinde genauso spalten wie die jetzt kostenpflichtigen Updates für den IPod-Touch. Es war schon immer so, dass wenn man früh ein HighTech-Spielzeug haben wollte, dies seinen Preis hatte. Seit geraumer Zeit meinen manche, dass man auch für Standardfunktionen einen Update-Preis bezahlen muss. Wenn es keiner kauft, dann funktioniert das auch nicht. Aber es wird funktionieren. Und es funktioniert nur bei Apple.

    Das MacBookAir ist kein PowerBook in 12″ oder 13.1″. Also fehlen folglich auch die Leistungsmerkmale. Es ist gezielt gedacht für Leute, die zeigen wollen, wie schick ein Apple-Rechner sein kann. Genau diese Leute, viele werden Switcher sein, kommen sowieso aus der USB-Welt, sind den Umgang mit Hubs gewöhnt und benötigen die HighEnd-Leistung nicht, eines MacBookPros nicht. Respektive ist der Funktionsumfang im Sinne eines maximalen Gewinns schon clever ausgesucht.

    Ich bin auch Switcher, ich brauche ab und zu mal das optische Laufwerk, habe mir eine FireWire-USB-Festplatte gekauft, selten mehr als einen USB-Port in Betrieb und das optische Audio-Interface noch nie benutzt. Ab und zu hänge ich das MacBook an die Anlage, bzw. benutze den Kopfhöhrer. LAN brauche ich auch sehr wenig, da heutzutage fast jeder WLAN hat. Für einen Beamer brauchst Du am MacBook auch einen Adapter und ohne Netzteil ist man als MacUser sowieso nicht unterwegs. Zum einen ist es klein, zum anderen passt nicht mal schnell der Stecker vom Kollegen.

    Der fehlende CardReader-Schlitz ist für normalbenutzer auch kein wirkliches Argument und mit dem Glossy-Display kommt man auch bei Sonnenschein ganz gut klar. Ich konnte mich diesbezüglich bisher nicht beklagen.

    Dies soll sicherlich keine Werbung für das MacBookAir sein, ganz im Gegenteil. Auch ich hätte mir ein waschechtes 12″ MacBookPro gewünscht, aber dieses Air lässt sich deutlich besser an den Mann oder die Frau bringen. Wer unbedingt das MacBookPro braucht, der greift wohl oder übel zum 15er.

    Greetz,

    Sebastian

  • dpl
    Veröffentlicht um 09:45h, 19 Januar Antworten

    Guck dir noch mal genau deine Mängelliste an :-) Das sind die Unterschiede zum MacBookPro. Wer das alles haben will, der ist mit einem MBP besser bedient. Ehrlich gesagt sehe ich keinen Verwendungszweck für das MBA, ist ein reines Spielzeug. Wenn man mal von der Dicke absieht, ist das Teil größer als ein MacBook. Also warum nicht gleich was Vernünftiges, wobei ich mich immer wieder für mein MBP entscheiden würde. Bessere Grafik und kein Glossy waren da ausschlaggebend.

  • dpl
    Veröffentlicht um 09:46h, 19 Januar Antworten

    Ganz vergessen, hier noch ein Link der das MBA mit der Konkurrenz vergleicht
    http://www.heise.de/mobil/Das-Apple-MacBook-Air-im-Kreis-der-Konkurrenz–/newsticker/meldung/101881

  • von der Bache und Fuhse
    Veröffentlicht um 12:07h, 19 Januar Antworten

    Wir wollen doch nur ein kleines Gerät für unterwegs, deren aufgespeicherten Grund-ergebnisse wir evtl. vor Ort ausdrucken oder daheim weiterbearbeiten können.
    Vielleicht kommt uns darin der ab Ende Januar käufliche “EeePC” entgegen, falls sich
    Linus ohne Umstände in Apple-Works umformatieren lässt.

  • von der Bache und Fuhse
    Veröffentlicht um 12:26h, 19 Januar Antworten

    Nachtrag zu meinem Kommentar vom 19.1. um 12:07 Uhr:
    Der “EeePC” soll schlanke 300 € kosten , ist halb so groß wie der MAC-Air, und
    dürfte bescheidenen Ansprüchen genügen. Weitere Daten dazu unter Google.

  • Marco
    Veröffentlicht um 12:55h, 19 Januar Antworten

    Das externe MacBook Air Laufwerk lässt sich doch ausschließlich (wegen dem Stromverbrauch?) mit dem MacBook Air verbinden – und zwar über usb. Das wird dann aber wohl nicht über einen Hub funktionieren und da nur ein usb Anschluss vorhanden ist, kann man dann nicht einmal einen Hub verwenden.

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 13:24h, 19 Januar Antworten

    @ryanthara: Vielen Dank für Deine Überlegungen! :)

    und mit dem Glossy-Display kommt man auch bei Sonnenschein ganz gut klar

    Ernsthaft? Bei (direktem) Sonnenschein kapitulieren ja schon gewöhnliche Bildschirme … :roll:

    Dies soll sicherlich keine Werbung für das MacBookAir sein, ganz im Gegenteil. Auch ich hätte mir ein waschechtes 12″ MacBookPro gewünscht, aber dieses Air lässt sich deutlich besser an den Mann oder die Frau bringen. Wer unbedingt das MacBookPro braucht, der greift wohl oder übel zum 15er.

    … klar … oder kauft bei der Konkurrenz, sofern man auf Mac OS X verzichten kann … ;)

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 13:24h, 19 Januar Antworten

    @dpl:

    Guck dir noch mal genau deine Mängelliste an :-) Das sind die Unterschiede zum MacBookPro.

    … ich sehe das MacBook Air als schmales sowie schickes und deshalb in den Funktionen abgespecktes MacBook, das MacBook Pro spielt für mich in einer anderen Liga. Leider auch in Sachen Gewicht, aber man muss leider immer Kompromisse eingehen, egal in welche Richtung man die eigenen Präferenzen entwickelt.

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 13:27h, 19 Januar Antworten

    @Marco:

    Das externe MacBook Air Laufwerk lässt sich doch ausschließlich (wegen dem Stromverbrauch?) mit dem MacBook Air verbinden – und zwar über usb. Das wird dann aber wohl nicht über einen Hub funktionieren und da nur ein usb Anschluss vorhanden ist, kann man dann nicht einmal einen Hub verwenden.

    Ich gehe davon aus, dass das externe optische Laufwerk auch an einem USB-Hub funktionieren wird, sofern diese über eine eigene Stromversorgung verfügt. Aber vielleicht bin ich zu optimistisch …? :|

  • jamie oliver
    Veröffentlicht um 15:37h, 19 Januar Antworten

    Traurig aber wahr! Ich find auch das Air sieht recht chic aus.

    Die obigen Punkte lassen sich leider aber nicht wegdiskutieren auch mit noch so viel Enthusiasmus! Ein elegantes aber total unnützes Gerät.

    Aber vielleicht nutze ich ein Notebook einfach falsch. Ich will das Ding überall nutzen (Stabilität), Dvds damit schauen, den Beamer dran hängen, im Zug arbeiten (AAAH!! Spiegelung) und jee nach Ort ans Netzt hängen.

    Dabei kommt man je nach Typ vielleicht nicht auf 20 Macken, ein paar bleiben aber schon übrig…

  • Asmus
    Veröffentlicht um 20:33h, 19 Januar Antworten

    @ MacMacken
    Als erstes:
    Das DVD-Laufwerk wird wohl kaum über andere Rechner zu betreiben sein, da ein normaler USB-Anschluss mit 5V und 0,5A (high power modus) nur auf läppische 2,5 W kommt. Typische DVD-Brenner brauchen schon alleine 3 W im Standby-Betrieb.

    Als zweites:
    Vielleicht solltest du es mal von der anderen Seite betrachten; ich zum Beispiel brauche mein MacBook hauptsächlich zum Surfen, Mails versenden, Texte schreiben, Mobil sein.
    Will ich Bilder/Filme etc. bearbeiten, greife ich auf meinen MacPro zurück.
    Dabei benutze ich quasi nie das eingebaute DVD-Laufwerk des MacBooks (wozu auch Filme auf 13″ schauen, aus Software-DVD mach ich sowieso als allererstes .dmg´s auf dem MacPro, alleine schon des Backups wegen).
    Außerdem benutze ich nie Ethernet, selten mehr als einen USB-Port auf einmal. Eventuelle externe Maus ist Bluetooth, ansonsten brauch ichs nur für USB-Sticks oder mal ne Kamera oder dergleichen. An das Spiegelnde Display gewöhnt man sich in einer Woche.

    Was ich hauptsächlich erwarte ist also 1x USB, Airport + Bluetooth, geringes Gewicht. das MacBook Air wiegt ein Kilo weniger als das aktuelle Macbook, das macht den Transport schon wesentlich angenehmer. Außerdem noch manchmal iSight + Mikrofon.
    Welchen Grund könntest du mir also bei gegebenen Bedingungen GEGEN ein MacBook Air nennen??

    Als drittes und letztes:
    Zeig mir mal bitte den Laptop, der MEHR als 5 Stunden Akkulaufzeit hat, Mobilfunk, ExpressCard, einen vollen DVI und VGA Anschluss (weil du ja keine Adapter willst), internes Netzteil (aua, heiß) und nen Cardreader hat, und bei der Zielgebung (geringes Gewicht, Mobilität) WENIGER als ein Macbook kostet. Den guck ich mir dann gerne an.

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 20:38h, 19 Januar Antworten

    @Asmus: … ich mag das MacBook Air (siehe dazu oben) – mich hält im Wesentlichen die fehlende Mobilfunk-Integration von einem Kauf ab. Hinzu kommt die Erfahrung, dass man als «Early Adopter» meistens bestraft wird.

  • Apple-Freak
    Veröffentlicht um 23:51h, 19 Januar Antworten

    Mich stört der einzelne USB-Slot am meisten….hab nen Sony Vaio mit 2 USB-Schnittstellen, und merke, wie wichtig mind 3 davon sind…aber die automatische anpassung der tastaturbeleuchtung find ich ne geile spielerei =)

  • Patrick
    Veröffentlicht um 16:21h, 20 Januar Antworten

    Das hier sind mal keine Macken, sondern allesamt Features, die wünschenswert oder interessant wären, bei Rücksicht auf das Gewicht und die Mobilität aber zurückstehen können.

    Zu 5. (Akku): Da wird vielleicht von der Zuebhör-Industrie etwas kommen. Mit einem Li-Polymer-Akku kann man eine sehr flache, genau passende Unterlage bauen, die dann per Magsafe-Anschluss den Akku lädt.

    Zu 7. (ExpressCard): Auch hier kann mit USB überbrückt werden, wenn man unbedingt eine Karte nutzen will. Mit Bluetooth 2/EDR kann man auch ordentlich mit UMTS-Handies surfen/mailen, wenn nötig.

    Mir fallen noch viel mehr Argumente für andere Punkte ein, habe aber jetzt keine Zeit dafür. ;-)
    Insgesamt sind viele Entscheidungen von Apple in Bezug auf weggelassene Features sicher nicht so schlau oder halt extrem puristisch. Mir ist das zu weit ins Minimalistische gegangen und ein normales MacBook reicht mir voll hin.

  • Johannes
    Veröffentlicht um 22:30h, 20 Januar Antworten

    Ich glaub es ja kaum das Apple sich dazu geöffnet hat wenigstens Den Micro DVI Adapter beizulegen… Tats Weh?

  • Asmus
    Veröffentlicht um 17:22h, 21 Januar Antworten

    @ MacMacken:

    > ich mag das MacBook Air (siehe dazu oben) – mich hält im Wesentlichen die fehlende > Mobilfunk-Integration von einem Kauf ab. Hinzu kommt die Erfahrung, dass man als > «Early Adopter» meistens bestraft wird.

    Das wär doch mal ein guter Aufhänger für den Post gewesen, aber in 21 Punkten ein “Ultra”portable mit einem vollwertigen Desktopersatz zu vergleichen, also quasi Apple mit Birnen… na na na

    Die einzigen Punkte, denen ich so zustimmen kann sind mangelndes FireWire und die Mono-Lautsprecher, eventuelle “Early-Adopter” werden sowieso immer bestraft. Das hat man halt davon. ;p

  • Joachim
    Veröffentlicht um 18:19h, 21 Januar Antworten

    “Damit ist lediglich das langsame 10/100-Ethernet möglich, zeitgemässes und schnelles Gigabit-Ethernet hingegen nicht.”

    Also man kann ja überall was aussetzen, aber wenn ich das Teil an einem 10/16/25MBit DSL-Anschluss betreibe dann reichen die 100MBit allemal
    und das ist nicht ein Problem das MacBook Air sondern des Adapters.

    Nur mal so beobachtet und meine Meinung hierzu.

    http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    Gruss Joachim

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 18:22h, 21 Januar Antworten

    Also man kann ja überall was aussetzen, aber wenn ich das Teil an einem 10/16/25MBit DSL-Anschluss betreibe dann reichen die 100MBit allemal

    Ja, für einen schnellen xDSL-Anschluss reicht n-WLAN normalerweise … hat man aber ein schnelles Gigabit-LAN zur Verfügung, möchte man nicht freiwillig darauf verzichten – der Geschwindigkeitsvorteil ist enorm.

    und das ist nicht ein Problem das MacBook Air sondern des Adapters.

    Es gibt keine Gigabit-LAN-Adapter für USB, USB 2.x ist dafür zu langsam … und da der LAN-Anschluss am MBA fehlt, ist es auch eine Macke dieses Notebooks. Aber eben, für ein Gerät in diesem Design muss man Kompromisse eingehen, bei Apple ein paar mehr als bei anderen Herstellern.

  • Joachim
    Veröffentlicht um 11:16h, 23 Januar Antworten

    “Es gibt keine Gigabit-LAN-Adapter für USB, USB 2.x ist dafür zu langsam … und da der LAN-Anschluss am MBA fehlt, ist es auch eine Macke dieses Notebooks.”

    Stimmt da hast Du recht da USB 2.0 nur max. 480MBit/s kann macht es natürlich keinen Sinn mit USB, da muss der Anschluss ans Motherboard. Hatte ich in dem Moment nicht dran gedacht.

    “Aber eben, für ein Gerät in diesem Design muss man Kompromisse eingehen, bei Apple ein paar mehr als bei anderen Herstellern.”

    Kompromisse wird ich nicht unbedingt sagen, man muss einfach das richtige Einsatzgebiet für sich selbst finden. UMTS geht auch wenn ich eine USB-Lösung von o2 nutze:
    http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/.
    Ein 13,3 Zoll Bildschirm ist ausreichend, ich benutze auf meinem Tablet-PC auch nur 14,1 Zoll.

    Gruss Joachim

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 13:29h, 23 Januar Antworten

    @Joachim: Ich stimme Dir zu. Bei UMTS über ein externes Modem finde ich vor allem schade, dass man damit weiteres Zubehör mitnehmen muss und das MacBook Air deutlich an «Air» verliert – ein externes USB-Modem ist schlicht nicht sexy … ich bin aber überzeugt, dass die zweite MacBook Air-Generation über integrierten Mobilfunk verfügen wird. Datenübertragung per Mobilfunk ist heute zwar noch teuer, aber im Gegensatz zu WLANs fast überall verfügbar und man muss sich nicht ständig einloggen. Im Prinzip fehlt für das MacBook Air noch, was das iPhone zum iPod Touch ist … ;)

  • Taleb
    Veröffentlicht um 19:20h, 24 Januar Antworten

    http://www.usatoday.com/tech/columnist/edwardbaig/2008-01-23-macbook-air-review_N.htm schreibt zur Laufzeit ohne Stromanschluss:

    Air’s battery life is decent. I got about three hours and 40 minutes as I surfed the Web, used Remote Disc and wrote. The battery died an hour sooner when I watched The Cooler, but I made it through the movie.

    3 Stunden 40 Minuten bei gewöhnlichem Gebrauch. 2 Stunden 40 Minuten beim Film schauen. Schwach, sehr schwach!

    Ein MacBook Pro liegt in der gleichen Grössenordnung. Und man kann den Akku wechseln!

  • Anonymous
    Veröffentlicht um 22:50h, 30 Januar Antworten

    Das MBA macht ja wirklich einen schönen ersten (optischen) Eindruck aber wie schon mehrfach erwähnt : “Wozu 2000 Euro für Briefchenschreiben und Surfen ausgeben?”

    Anscheinend muss ich ja zur “Unterschicht” gehören, dass ich für eine derart hohe Investition auch tatsächlich einen entsprechenden Gegenwert erwarte? :-)

    Mein Verstand sagt mir halt: “Junge für das Geld kriegst duch auch ein Subnotebook mit dem du wirklich vielseitig arbeiten kannst!” Für Briefchenschreiben reicht das älteste Subnotebook der Welt.

    Ich hoffe nun auf die neuen Penryn Macbooks.

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 13:02h, 25 Februar Antworten

    1. Stabilität – Wie robust ist das MacBook Air im Benutzeralltag?

    «Obwohl [das MacBook Air] am dicksten Punkt bloss 1,94 cm und am dünnsten nur 0,4 cm dick ist, macht es einen soliden Eindruck. Etwas getrübt wird diese Einschätzung jedoch durch die Tatsache, dass unser Testgerät wackelte, was auf Dauer ziemlich nervig sein kann.» (schreibt neuerdings.com)

    2. Hitzeentwicklung – Wie heiss wird das MacBook Air bei der Nutzung?

    «Auf dem Schoss platziert, bemerkt man das dünne Notebook kaum. Dies hat natürlich mit dem oben erwähnten, geringen Gewicht zu tun – die relativ geringe Wärmeentwicklung hat aber auch ihren Anteil an dieser Erkenntnis. Wir haben das MacBook Air jedoch nur mit normalen Office-Applikationen getestet – bei rechenintensiven Programmen wird der Prozessor natürlich deutlich mehr arbeiten müssen und demzufolge auch heisser werden. […]» (schreibt ebenfalls neuerdings.com)

  • neuerdings.com » Blog Archiv » MacBook Air im Test II/II Ja, aber…
    Veröffentlicht um 10:11h, 26 Februar Antworten

    […] MacWorld 2008 – MacBook Air MacMacken: 21 MacBook Air Macken Apple: MacBook Air Weiterleiten Drucken yigg it! wong it! del.icio.us Trackback URL FACTS […]

  • derkluge
    Veröffentlicht um 21:51h, 11 März Antworten

    Hallo Ihr Idioten,

    wenn ich diese dummen Kritiken lese, muss ich fest stellen, das hier nur Super Bescheuerte Ihren Geschreibsel-Wahn frönen. Habt keine Arbeit oder sonst was zu tun.
    Nur meckern und jammern. Diese haltlosen Vergleiche ohne jeglichen Inhalt…..
    klar hat ein kleines Notebook keine Leistungsdaten wie ein Desktop……. Ich lach mich tot über euer pseudorechthaberisches Gescheisse.

    Habt nicht mal eins und meint alles zu wissen, ihr Dofköpfe.

    Servus ihr Dummseln…

  • BerlinJoe
    Veröffentlicht um 19:08h, 23 April Antworten

    Mir gefällt es. Allerdings sehe ich es eher als repräsentatives Spielzeug für Berlin-Mitte-Meetings oder wenn man Kunden extern schnell was zeigen will… also nix zum arbeiten, sondern eher zum “Schnell mal eine Website zeigen”. Eigentlich ein Rechner für Leute, die ich verachte.

    Was für mich ein Kaufgrund wäre ist das Gewicht.

  • MBA USER
    Veröffentlicht um 01:44h, 19 Mai Antworten

    Hallo,
    ich habe das MBA spontan nach der Vorstellung durch Herrn Jobs bestellt…einfach weil es mir gefiel..und es Anfang Februar bekommen.
    Hatte vorher 14 Monate lang das MacBook und in der Zeit das DVD Laufwerk ca. 3x zur Installation von Software genutzt – also für mich verzichtbar.
    Mein MBA hatte anfangs Probleme mit der Ladeelektronik, es benötigte 10h zum Volladen, was meiner Meinung nach deutlich zu viel war.
    Seitens Apple gab man sich Mühe mir zu helfen und nach einigen Telefonaten wurde das Problem per Reset auch behoben, man hatte dort halt auch noch kein Erfahrung mit dem Gerät da es zu der Zeit in keinem Shop verfügbar war und die meisten Applemitarbeiter selbst noch keines gesehen hatten.

    Das MacBook Air ist mein liebster Rechner zum Surfen im Garten, auf der Couch oder zum Mitnehmen weil klein, leicht und mit WLan und Kamera alles drin was ich so brauche.
    Durch die beleuchtete Tastatur kann man auch wunderbar im stockdunklen damit arbeiten und es wird auch nach stundenlangem Betrieb auf der Matratze im Bett nicht übermäßig heiß, wo die meisten Windowsnotebooks mit ihren Lüftergeräuschen schon nerven.

    Ich würde mir einen 2. USB Port wünschen um hin und wieder zwischen 2 externen Platten hin und her kopieren zu können, bin sonst ziemlich zufrieden mit dem MBA.
    Das Display ist doppelt so hell wie beim MacBook und lässt sich auch gut draussen verwenden.

    Ich denke wenn man auf kleine Abmessungen, geringes Gewicht und dabei relativ viel Leistung (2GB RAM+Core Duo 2) steht, gibt es keine wirkliche Alternative zum MacBook Air.
    Surfen möchte ich mit einem eePC bei 800x600er Auflösung und vergleichsweise dunklem Display nicht..
    Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen

    Mein Wunsch wäre ein Tablet von Apple mit einem iPhone Touchscreen in Größe des MBA Displays bei einer Dicke unter 2cm und einem Gewicht unter/um 1kg…

  • Bengel
    Veröffentlicht um 02:28h, 19 Mai Antworten

    Das optische Laufwerk ist mir auch egal. Ich hoffe, auch Adobe und Microsoft lernen noch, ihre Software online zu verkaufen.

    Was mich am MBA nervt: Spiegelbildschirm, Akku nicht wechselbar, nur einmal USB, Leistung an der unteren Grenze. Mit 1, 2 und 3 lebe ich, man muss Kompromisse eingehen. 4 aber ist echt lästig, vor allem auch wegen FileVault, das viel Leistung kostet, bei einem Notebook aber natürlich unverzichtbar ist. Und 5, Ethernet wäre super, in Hotels ist häufig noch Ethernet die günstigste Möglichkeit. 6, mehr RAM wäre natürlich gut, aber OK, man kann nicht alles haben, und die nächste Generation MBA wird ohne Frage leistungsfähiger sein.

    Einen Touchscreen kann ich mir in dieser Grösse nicht richtig vorstellen. Ständig putzen! Und was soll ich mit den Fingern machen? Aber gut, wenn es kommt, würde ich es auch probieren!

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 06:02h, 19 Mai Antworten

    Merci für Eure Rückmeldungen! :D

    Laufen Eure MacBooks Air nicht heiss? Bei http://www.macintouch.com/readerreports/macbookair/ finden sich unzählige Beschwerden in diesem Zusammenhang …

  • MBA User
    Veröffentlicht um 16:29h, 19 Mai Antworten

    Wärme..

    Wenn ich mir anschaue was die mit dem MBA machen…
    Stundenlange Rechensimulationen im emulierten Windows…könnte schon sein dass er da warm wird..

    Mal ehrlich..ist das Ding als Rechenzentrum konzipiert..? NEIN

    Eher als schnuckeliger Surfrechner der etwas mehr kann als ein eePC, dabei eine anständige Bildschirmauflösung und Darstellung hat, dabei dünn und leicht ist.
    Wer mehr braucht muss auch mehr kaufen und schleppen..
    Wenn man ein paar Stunden durchs Netz tingelt hört man den Lüfter äussert selten, selbst wenn er auf einer Matratze steht.

    Man kann sicherlich viele Nachteile finden wenn man danach sucht, als everybodys darling ist der Rechner auch nicht gemacht.
    Entweder man mag ihn..oder halt nicht.
    Jemand der auf den Euro schauen muss wird ihn sich sicherlich nicht kaufen sondern wohl eher beim schwereren, aber günstigeren, MacBook landen, wenn nicht sogar beim 450€ Windowsnotebook.
    Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen, allerdings nicht wenn ich nur einen Notebook hätte, aber als Zweit-/Dritt-/Viertnotebook ist er einfach süß.

  • MBA User
    Veröffentlicht um 16:49h, 19 Mai Antworten

    Zu Bengels Kommentar..

    Das Optische Laufwerk vermisse ich eigentlich nicht, das Laufwerkssharing mit meinem Windows Server (der eh immer läuft) klappt super, alles andere kann man auf einen Stick ziehen oder gleich übers Netzlaufwerk laden.

    Das Display spiegelt zwar, bietet aber deutlich mehr Helligkeit als das des MacBook ohne LED Beleuchtung, hatte mal beide gemessen und kam bei weissem Hintergrund auf 130lx beim MacBook zu 240lx beim MacBook Air, was deutlich heller ist, habe das Display im Inhausbetrieb meist auf 50% stehen.

    Mehrere Akkus für einen Notebool habe ich nie mitgeschleppt, dann eher ein Autoladegerät, und wenn er mal defekt ist wird man wohl im Zubehör einen Akku günstig bekommen, das Wechseln soll nicht so wild sein wenn man keine zwei linken Hände hat..

    Was Ethernet und einen zweiten/dritten USB Port angeht hast Du recht, die vermisse ich auch.
    Mit der neuesten Intel Prozessorgeneration, oder spätestens der nächsten, wird er vermutlich auch noch ein wenig mehr Leistung bekommen.

    Ich hätte halt gerne noch ein vernünftiges Tablet zum eBooks lesen, hab leider noch nichts am Markt gefunden was in der MBA Größen-/Gewichtsklasse kämpft, schon gar nicht mit LED Display.
    Die Notebooks mit umgedrehtem Display (Siemens z.B.) sind einfach zu schwer um damit in der Hand eine Weile zu lesen.
    Die iPhone/iPod Touch Technologie ist von der Bedienung her schon toll, das iPhone kann leider sonst nicht viel, zumindest nicht von dem was ich von einem Handy erwarte, GPS + UMTS z.B.
    Noch nicht..
    Und preislich könnten die auch etwas runterkommen, die Telekom langt ziemlich zu bei den Verträgen – aus der Sicht eines Privatmanns gesehen der lediglich ein wenig damit surfen möchte.
    Mobiles Internet ist in Deutschland einfach noch zu teuer, ich wäre nicht bereit mehr als 10€ im Monat für eine Flat oder wenigstens 200MB zu zahlen, da sind wir leider noch nicht.

  • Greg
    Veröffentlicht um 22:03h, 13 Juli Antworten

    Externes Netzteil als Macke, haha! Ich hab noch nie ein Notebook mit internem Netzteil gesehen, und ich kenne Laptops (Notebooks) seit etwa 1989!

    Mein MacBook Air hat sich in den ersten 3 Monaten Betrieb hervorragend bewährt, als erstes die passende Grösse (geringes Volumen) und das tiefe Gewicht! Noch zu keinem Zeitpunkt hab ich das Superdrive unterwegs vermisst (zuhause für Installation gebraucht und möglicherweise mal zum Einlesen einer DVD). Ebenso gings mit dem USB-Port: was will man überhaupt unterwegs einstecken? Einen Memory Stick vermutlich, oder ein Gerät, um etwas ein/auszulesen. Nicht mehrere.

    Das kommt natürlich auf den individuellen Nutzer an. YMMV. Ich jedenfalls hab sowas lang vermisst, besonders seit dem Auslaufen des PowerBook 12″.

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 20:08h, 16 Juli Antworten

    Externes Netzteil als Macke, haha! Ich hab noch nie ein Notebook mit internem Netzteil gesehen, und ich kenne Laptops (Notebooks) seit etwa 1989!

    Im Rückblick erscheint mir die Erwähnung dieser Macke auch ein wenig seltsam … auch wenn durch das Netzteil, das man aufgrund der Akku-Problematik fast immer dabei haben muss, das Gesamtgewicht steigt, was negativ ins Gewicht fällt.

    benso gings mit dem USB-Port: was will man überhaupt unterwegs einstecken? Einen Memory Stick vermutlich, oder ein Gerät, um etwas ein/auszulesen. Nicht mehrere.

    LAN und ein weiteres USB-Gerät beispielsweise …

    Das kommt natürlich auf den individuellen Nutzer an.

    … genau – jeder, der mit seinem MacBook Air zufrieden ist, soll die Benutzung geniessen! ;)

  • Stephan
    Veröffentlicht um 09:41h, 17 August Antworten

    Da ich seit 6 Wochen ein Air 1,8 80 besitze möchte ich Euch meine Erfahrung kund tun.

    Mit Kauf des Air wurde ich zum Switcher (nur auf dem Notebook). Bisher arbeitete ich mit Dell, Toshiba und IBM. Jeweils selbstredend WinXP und zuletzt Vista Business. Der erste und markanteste Unterschied ist für mich die Leichtigkeit des Gerätes und des OSX. Alle die dies vergessen haben, sollten sich mal ein “normales” Subnotebook kaufen und Vista booten… mir wird noch immer schlecht wenn ich daran denke :-)
    Zugegeben, der Preis des Air ist stolz, der Akku gerade einmal ausreichend (mehr als 3-4 Stunden im Profil “längere Laufzeit” sind nicht drin) und es wird schon mal sehr warm, aber dafür hatte ich noch keinen Hang oder Blue-Screen, geschweige denn penetrierende Bubbel Popups vom OS die mich nötigen sollen jetzt irgendwas zu machen weil sonst was schlimmes passiert oder ich nicht minuziös aktuell bin. Mein Air meldet nur regelmäßig “Sie arbeiten mit Reserve-Batteriestrom” – vor allem geht die Laufzeit bis 0%! Das kannte ich so gar nicht. Bisher schmeisse ich immer die letzten 10% weg da Windows dann lieber abschaltet.

    Ich benutze mein Air für folgende Tätigkeiten: Excel2008 (Controlling/Reporting), MS-RDP Sitzungen (CoRD), Fireworks CS3, Email, Internet surfen. Experimentell habe ich Parallels Desktop installiert mit einer XP VM die im übrigen super läuft.
    Reine Daten sichere ich online in die iDisk. Das System mit Timemachine auf eine ext HD. Firmen und Privat Daten sind generell in einem 256bit sparseimage gelagert und Kennwort geschützt. Auch das war mir neu! Sowas geniale einfaches gibt es unter Windows nicht, nur 3rd Party & $.
    Ach ja, eine Einweisung habe ich NIE von NIEMANDEN erhalten.
    Kurz und knapp: Ich gebe das gute Stück nicht mehr her. Macht es doch alles was es soll und sieht dabei gut aus.
    Wenn das Notebook (Dell 1720) meiner Frau den nächsten Sommer erreicht ;-) wird es gegen ein 17″Pro getauscht.
    Die Leichtigkeit ist das Killerfeature das mich sprichwörtlich überzeugt hat.

    Gruß

    Stephan

    PS: Ich wurde nicht von Apple bezahlt (leider)

  • Etho
    Veröffentlicht um 12:01h, 17 August Antworten

    Ich hoffe auf ein baldiges MBA mit mehr Leistung! Die aktuelle CPU, das nur 2 GB RAM und die lahme HD machen mit OS X einfach keinen Spass.

    Und von MS hoffe ich, dass eines Tages doch noch ein gutes Mac-Office erscheint. Die Kompatibilität zur Windows-Version ist einfach nicht gut genug und die GUI sehr mühsam. Ausserdem laufen mangels VBA meine Erweiterungen aus dem Büro nicht.

    Mit Deinen privaten Daten musst Du übrigens aufpassen. Die Library liegt garantiert nicht in Deinem Sparse Image und doch liegen in der Library private Daten. Wobei ein Sparse Image eigentlich auch keine gute Idee ist. Du solltest ein Bundle nehmen. Das funktioniert dann mit Time Machine auch ein bisschen besserl.

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 18:10h, 21 August Antworten

    @Stephan: Vielen Dank für Deinen Bericht – solche Rückmeldungen sind wertvoll! :)

    @Etho: Ja, Verbesserungen sind IMHO notwendig, aber wer wie Stephan zufrieden ist, soll diesen Zustand ruhig auskosten und geniessen …

  • Windows-Hasser
    Veröffentlicht um 21:41h, 21 Dezember Antworten

    Es ist ja wohl klar, dass jeder Rechner, sei es PC oder Mac seine vor und Nachteile hat. Ich hab mich vor kurzem für das MacBook Air entschieden. Ich hab einfach die Schnauze voll mich mit lahmen Internetverbindungen herumzuschlagen, die durch Firewall und Antivirusprogramme ausgebremst werden. Stundenlanges Installieren und Neuaufspielen von Software ist echt nervtötend und kostet Zeit, meine Zeit, die mir zu schade ist um sie vor nem pobligen Rechner zu verbringen! Überlegt mal wie das vor 10 Jahren war:Da saß man vor nem 166MHz PC und hat installiert und gewartet und gewartet – da hat sich bis heute nicht viel verändert! Ich benutze meinen Rechner für folgende Aufgaben: Ebay, Mp3s verwalten, E-Mails abrufen, Bilder verwalten, ICQ Chatten, Schreiben und ab und zu Youtube Videos schauen. Mehr brauch ich nicht und der Mac macht das alles bestens! OK für die Mp3 und Videoarchivierung benötige ich eine Externe Festplatte, die hatte ich aber schon bei meinem vorherigen Laptop, weil mir auf dem schoneinmal Daten flöten gegangen sind. Also an nem Externen Massenspeicher kommt man eh nicht vorbei. Also für nen Otto Normalverbrauer wie mich ist er völlig ausreichend, dabei leise und zuverlässig, mehr will ich gar nicht!

  • Martin (MacMacken)
    Veröffentlicht um 21:48h, 21 Dezember Antworten

    Also für nen Otto Normalverbrauer wie mich ist er völlig ausreichend, dabei leise und zuverlässig, mehr will ich gar nicht!

    Genau so soll es sein! :D

  • Ulli
    Veröffentlicht um 11:14h, 27 Mai Antworten

    Zur Stabilität: Bei mir ist das rechte Monitorscharnier gebrochen! Nach nur 10 Monaten.

  • Stephan
    Veröffentlicht um 14:35h, 29 April Antworten

    Hi zusammen,

    ich hatte am Sonntag, 17. August 2008 um 09:41 bereits gepostet. Damals wegen meines ersten Air. Zwischenzeitig habe ich an meinem Arbeitsplatz auf einen Mac umgesattelt und arbeite per Xen6 mit den Unternehmens Apps. Allein wegen der genialen Drucker Steuerung beneiden mich meine Kollegen :P
    Privat nutze ich mittlerweile ein MBP 15″. Die kaufte ich ca. 6 Monate nach meinem Air. Mein erstes Air verkauft ich nach 18 Monaten. Aber: Seit einer Woche habe ich wieder ein MBA 11″ und muss sagen “Geiles Teil”. Im Gegensatz zum ersten MBA wirklich performant. Womit alle Nachredner meines ersten Eintrags Recht hatten, die 80GB PATA HD im ersten MBA war Murks. Bei Dateioperationen echt slow, ansonsten ausreichend. Dennoch ist das Air ein gutes Gerät um mobil die wichtigsten Dinge zu erledigen. Und JA, dafür gibt es auch das iPad. Liegt auf meiner Couch und macht prima Mail usw., ist bei uns aber eher Family Device, sprich Die Sims, Ebay, Mail, Fotos etc..
    Über Alternativen zum Air habe ich nie ernsthaft nachgedacht, wieso auch, läuft OSX doch nur auf Mac.
    In diesem Sinne, Stephan

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