Umstieg von Mac zu Windows (Gastbeitrag)

Ich freue mich, nachfolgend einen weiteren Gastbeitrag veröffentlichen zu können – er stammt von MacMacken-Leser Ivan und behandelt den Umstieg vom Mac (zurück) zu Microsoft Windows, ja richtig, «Switchen» funktioniert auch in der Gegenrichtung! 😉

Ich benutze seit zwei Jahren jeden Tag ein Macbook Pro. Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit. Kennengelernt habe ich es durch einen Kollegen. Er machte mir eine Demo, die mich sehr beeindruckte. Zum Beispiel zeigte er mir wie man eine Anwendung durch einfaches Verschieben in den Anwendungsordner installiert. Verglichen zu einer Installation in Windows extrem einfach. Trotzdem werde ich beim nächsten Notebook Kauf zurück auf ein Windows Notebook umsteigen. In diesem Beitrag möchte ich die Gründe dafür erläutern.

PRO

Mac OS X bietet eine sehr aufgeräumte übersichtliche Benutzeroberfläche. Viele Funktionen sind sehr einfach gehalten, OneTouch Prinzip. Sehr praktisch ist auch dass viele Funktionen integriert sind und kein zusätzliches Programm benötigen, AllInclusive Prinzip. Beispiele wären PDF, ZIP, iLife, ISync und Spotlight. Ich persönlich fand Spotlight von Anfang an extrem geil und ich arbeite immer damit.

Die Hardware der Macbook Pro ist sehr gut und immer auf dem aktuellsten Stand. Eine kleine Nachforschung von mir hat kürzlich ergeben, dass andere Hersteller wie Sony, Asus rund ein halbes Jahr Rückstand haben mit der Einführung der aktuellsten Hardware. Das gilt natürlich nicht für Gamer Notebooks. Diese sind aber wegen ihres Gewichts nicht vergleichbar. Das Ergebnis fand ich beeindruckend. Ihr könnt selber überprüfen wieviele Notebooks die GeForce 8600M GT (!nicht GS) eingebaut haben und dabei daran denken, dass Apple diese Grafikkarte schon seit einem halben Jahr verbaut.

CONTRA

Viele Software wird nicht für Mac angeboten oder oftmals sehr verzögert im Angebot. Ein paar wenige Beispiele sind Börsenapplikationen, TVU Networks, Picasa und Office. Office zähle ich dazu, weil es auf Mac extrem schlecht läuft. Die betreffende Software virtuell zu starten sehe ich nicht als Lösung, weil es nicht sehr praktisch ist.

Bei der Arbeit habe ich immer eine Windows Maschine. Das bedeutet für mich, dass ich neue Tools immer doppelt einführen muss, einmal für Mac und einmal für Windows. Das kostet viel Zeit, die ich mir nicht mehr leisten kann. Zum Beispiel habe ich kürzlich eine externe Festplatte mit Ext2 formatiert, damit ich keine Limite bei der Dateigrösse habe. Danach musste ich ein Tool für Windows und für Mac finden, um die Festplatte anschliessen zu können. Das Mac Tool funktioniert immer noch nicht richtig. Das gleiche Problem „ich brauche eine Lösung für beide Systeme“ ergibt sich bei Backup-, Verschlüsselungs-, Grafik- und Remote Collaboration-Tools.

CONCLUSION

Ich kann 80% der Nutzer einen Mac empfehlen. Das ganze System zusammen mit iLife und iWork stellt die meisten sehr zufrieden. Wenn jemand bei der Arbeit ein Windows System hat und zwischendurch das private Notebook zum arbeiten benutzt, empfehle ich für höchste Effizienz und Kompatibilität zuhause auch ein Windows System anzuschaffen. Oder wenn jemand gerne immer die aktuellsten Tools benutzt, empfehle ich ein Windows System.

… vielen Dank für diesen Gastbeitrag! 🙂

63 Comments

  1. waschbaer
    7. April 2008

    moin, ich kenne ganau diese thematik. auf meinem mb läuft nebenbei auch noch windows, damit ich nicht ständig auf meine software verzichten muss.

    was wirds denn jetzt für ein notebook? von welcher firma? wäre es keine option einfach windows aufm mbp zu installieren?

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  2. Anonymous
    7. April 2008

    Ich kann ihn voll und ganz verstehen. Anfangs habe ich mir Sorgen gemacht, wie ich mit den sämtlichen Dateiformaten und Programmen klar komme.

    Aber ich habe das Glück, mit Programmen von Adobe zu arbeiten. Deren Dateiformate sind selbstverständlich identisch mit Adobe Windows. Was die Neuerung von Programmen angeht: Klar ist es schade und ärgerlich, dass Mac immer ein Nachzügler ist, allerdings habe ich nach etwas Recherche sehr schöne Alternativen gefunden.

    Ansonsten kann ich dir raten: BootCamp + Windows (oder alternative Boot-Software). Ich persönlich könnte mir für die nächsten Jahre keinen Umstiegt denken. Mal abgesehen von dem ausgeklügelten, schicken und flachem Design der MacBooks und iMacs.

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  3. dpl
    7. April 2008

    Ich verdiene im Büro mein Geld mit einer Windows-Kiste und finde es immer wieder entspannend, wenn ich Zuhause meine Macs nutzen kann. Windows finde ich anstrengend und als Softwareentwickler bekommt man jeden Tag zu spüren, was für ein Krampf das ganze System ist. Mir gefällt es nicht, es ist nicht stimmig, ein einziges Flickwerk das immer noch uralte Lasten mit sich herumschleppt.

    Aber es generiert Arbeitsplätze, von daher muss man froh sein 🙂

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  4. Oliver
    7. April 2008

    Gott sei Dank, bin ich auf keine Windowsapps angewiesen. Ich vermissen auch ehrlich gesagt kaum eine Anwendung. Da liegt aber auch sicher daran, daß ich mich schon sehr frühzeitig mit Alternativen auseinander gesetzt habe. Spezielle BranchenSoftware natürlich ausgenommen, da gibt es kaum Alternativen, ich weiss.
    Aber so was brauch ich nicht und freue mich jeden Tag am Mac zu sitzen. Schade das du da andere Erfahrungen machen musstes.

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  5. Christian
    7. April 2008

    Ich bin zwar kein richtiger „Umsteiger“, benutze aber seit Dezember erstmals auch ein MacBook für zu Hause, parallel zu meinem Windows-Laptop vom Arbeitgeber und einem Gentoo Linux-Desktop. Und ich bin mit allen drei zufrieden.

    Zur Frage der Tools bin ich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass OSS, möglichst GNU oder Apache, demnächst vermutlich auch KDE und natürlich openOffice.org der Weg sind, der für mich am besten funktioniert, um von keinem Anbieter, sei es Microsoft, Apple oder Intel, abhängig zu sein. Privat archiviere ich nichts in proprietären Formaten, nur so kann ich 10 Jahre alte Dokumente (StarOffice, LaTEX, PostScript) immer noch problemlos lesen, drucken und sogar bearbeiten. Und auch viele Kontakte haben den Weg von einem Palm IIIx über Outlook zu Windows Mobile und das MacBook-Addressbuch gefunden.

    So war auch der Abschied von OS/2 damals kein Problem.

    Ansonsten sollte gelten: Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck: Wenn etwas, das ich benötige, nur für ein bestimmtes System verfügbar ist, dann nutze ich eben dieses System.

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  6. wazi
    7. April 2008

    Also mir gehts genau anders rum.
    Ich mecker in der Firma (Windows-PC) immer rum, dass es dieses und jenes Programm nicht gibt für fucking Windows usw…

    Ich kenn bis jetzt eigentlich auch noch kein Programm, welches es für Mac nicht ebenfalls gibt.

    Also ein Switch zurück zu Windows kommt für mich auf keinen Fall in Frage!

    Wie gesagt… ich ärgere mich wirklich JEDEN verdammten Tag, dass ich in der Firma auf einem Windows-Rechner arbeiten muss.
    Mir gehen die aktiven Ecken und Exposé wirklich so dermassen ab, dass ich heulen könnt.

    Reply
  7. dpl
    7. April 2008

    Wenn man so gar nicht auf Exposè verzichten kann:
    http://www.otakusoftware.com/topdesk/
    Und hier noch ein Testbericht:
    http://www.tweakpc.de/software/tests/topdesk/s01.php

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  8. wazi
    7. April 2008

    @ dpl:
    Suuuuupervielen Dank! Nur gibt’s so etwas vielleicht auch als Freeware? Nachdem das hier ein Arbeits-PC ist, der meiner Firma gehört, will ich nicht unbedingt Geld ausgeben.

    Reply
  9. Martin (MacMacken)
    7. April 2008

    Vielen Dank für Eure Diskussionsbeiträge! 😀

    Ich verstehe Ivan, bevorzuge selbst aber weiterhin die Mac-Plattform … da fehlende Software bereits erwähnt wurde: Kennt jemand eine Mac-Software zur Verwaltung der persönlichen Finanzen à Microsoft Money oder Quicken, und zwar lokalisiert, das heisst nicht ausschliesslich auf die Bedürfnisse von Amerikanern ausgerichtet?

    Ich mecker in der Firma (Windows-PC) immer rum, dass es dieses und jenes Programm nicht gibt für fucking Windows usw…

    Beispiele?

    Mir fällt spontan nichts ein … IMHO gibt es fast jede Softwareart für beide System, aber die verfügbaren Programme genügen häufig nicht den eigenen Ansprüchen. Programme wie Scrivener gibt es beispielsweise auch für den PC, aber sie kommen nicht ans «Original» heran …

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  10. Anonymous
    7. April 2008

    Ich suche ein Programm wie Picasa!

    Reply
  11. Racer
    7. April 2008

    @wazi
    „mexircus admiral“ bietet Hot Corners und Expose free fuer Windows. Es hilft auch wenn man im Windows immer unnoetig in die Bildschirmecke zuckt. 🙂

    Reply
  12. wazi
    7. April 2008

    @ Racer:
    Vielen Dank, doch auch dieses Programm ist leider kostenpflichtig.
    Mir geht es nicht direkt um dieses 10 Dollar, als darum, dass ich für meinen Firmen-Rechner kein Programm kaufen will. Dafür sind mir sogar 10 Cent zu viel Geld 🙂

    Reply
  13. JoeCGN
    7. April 2008

    Den Ärger kann ich auch verstehen – kenne ich auch.

    Alleine schon der einfache Wunsch, PowerPoint-Präsentationen ohne Verluste von Effekten portieren zu können, kann einem graue Haare bescheren.

    Im Grunde sollte die Plattform egal sein – Dass das nicht so ist, ist aber weder Microsoft noch Apple alleine zuzuschreiben. Hier könnten sich beide mal in die Mitte bewegen.

    Für viele Sachen bietet Parallels ja eine brauchbare Alternative – allerdings stellt sich schon die Frage, ob ich zwei immer Programm-Varianten auf einem Rechner brauche 🙁

    Ich werde allerdings dieses Übel weiter in Kauf nehmen. Mir gefällt auf dem Mac einfach besser, dass sich das Betriebssystem viel unaufdringlicher verhält als Windows. Keine Taskbar mit Sprechblasen, die mich nerven…..

    Reply
  14. Martin (MacMacken)
    7. April 2008

    @JoeCGN: Virtualisierung ist IMHO keine gute Lösung … man bezahlt für zwei Systeme und muss zwei Systeme administrieren, was einiges an Zeit kosten kann.

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  15. Martin (MacMacken)
    7. April 2008

    http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    Ob «Anonymous» mit einem simplen Uploader zum Picasa-Fotodienst geholfen ist?

    Reply
  16. wazi
    7. April 2008

    Wozu Picasa? Picasa ist doch nur ein Abklatsch von iPhoto, oder?!

    Reply
  17. Racer
    7. April 2008

    @MacMacken
    Ich schliesse mich an. Ein Programm virtuell zu starten oder native ist nicht gleich praktisch!

    @wazi
    Das Admiral kann nach der Trial Periode einfach weitergenutzt werden. Ich habe auch schon freeware expose gesehen. Du musst einfach googeln.

    @JoeCGN
    Ein Desktop Picasa fuer Mac gibt es nicht.

    @Everybody
    Ich vermisse beim Mac ein kleines Tool like Irfanview. Es nervt wenn ich ein einzelnes Bild bearbeiten will, wird mit Iphoto gleich die ganze Fotodatenbank geladen. Kennt jemand eine alternative?

    Reply
  18. wazi
    7. April 2008

    @ Racer: Lass die jpg`s oder was auch immer einfach standardmässig von „Vorschau“ öffnen.
    Ich mach das auch so.

    Reply
  19. JoeCGN
    7. April 2008

    Ich dachte es geht bei Picasa nur um die Webalben. Der Rest ist doch in Photo ganz gut gelöst.

    Und die VM nutze ich auch nur, um alte Windowsprogramme für die ich (leider nicht auf Mac-Versionen übertragbare) Lizenzen gekauft habe, weiter nutzen zu können.

    @Racer: habe mal gehört, dass Xee ganz gut sein soll. Hab’s aber selbst noch nicht probiert – werde gerade wieder dran erinnert 🙂

    http://wakaba.c3.cx/s/apps/xee.html

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  20. n01r
    7. April 2008

    Picasa hat ein vollkommen anderes „Feel“ als iPhoto, ich weiss nicht recht warum, aber die Nachbearbeitung in Picasa, das ist bei mir dermassen rund und flüssig gelaufen, und das auf einem uralt 266er Notebook, dass ich mich schon beinahe damit auseinandersetzen wollen würde, was die von Google eigentlich genau machen. Vergleichbare Software, ich meine, vom Interface her, habe ich ab und an schon gesehen, nur waren die dann ungemein speicherintensiv. Auf Apple habe ich jedenfalls nichts gefunden, was auf einem G4 400 gut laufen würde und an Picasa heranreicht. Ev. Aperture oder das von Adobe, auf einer aktuellen Maschine, nur das kostet sehr viel und ist was fuer Profis, mit „Profis“ meine ich Leute, die mit viel Material effizient arbeiten können müssen.

    Picasa war für mich mit ein Grund, dass ich nun ein Dosen Book gekauft habe. Natürlich, hätte ich das Geld, keine Frage, Macbook Pro, und zwar allein schon wegen der Kühlung. Eigentlich ist es ja vollkommen lächerlich, dass kein Hersteller ein ähnliches Konzept auf die Reihe bekommt, andererseits kann wohl nur Apple für marginal mehr Leistung 300 Euro mehr verlangen, wenn man ein schwarzes Book will und kein Weisses. Ebenso bei den Pro Modellen, nur das Günstigste würde ich als „preis-wert“ durchgehen lassen. Aber was interessiert das irgend einen Rockstar oder erfolgreichen Photographen, und Apples Kundschaft besteht eben zu einem gut Teil aus Gutbetuchten und Profis. Naja, in 3 oder 4 Jahren werde ich wohl wieder zurückkehren, aber wirklich nur der Lüftung wegen…

    Reply
  21. Martin (MacMacken)
    7. April 2008

    Wozu Picasa? Picasa ist doch nur ein Abklatsch von iPhoto, oder?!

    Picasa arbeitet deutlich schneller als iPhoto. Ein grosser Vorteil ist ausserdem, dass Picasa die Originalbilder unverändert belässt und die Änderungen nur beim Anzeigen/Exportieren durchführt … iPhoto ist dazu nicht in der Lage, Änderungen werden jeweils als neue Dateien gespeichert. Und eben, iPhoto ist unglaublich langsam, jedenfalls im Vergleich zu Picasa – ich weiss nicht, wieso Apple nicht in der Lage ist, iPhoto flüssiger laufen zu lassen, selbst auf aktuellsten Macs hängt iPhoto spürbar.

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  22. Oliver
    8. April 2008

    Also bei mir hängt iPhoto kein bisschen. Läuft bei mir super flott.

    Reply
  23. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    Also bei mir hängt iPhoto kein bisschen. Läuft bei mir super flott.

    Mit wie vielen Bildern? ❓

    Reply
  24. Oliver
    8. April 2008

    11244 Objekte in 372 Ereignissen

    Reply
  25. wazi
    8. April 2008

    Bei mir läuft iPhoto eigentlich auch ganz flüssig und das bei einem alten 12er G4 Powerbook mit 1,5 Ghz.
    Hab aber „nur“ knapp 10.000 Fotos drinnen.

    Verwende aber iPhoto ohnehin nicht zum Bearbeiten, sondern Photoshop.

    Wie wärs mal mit Photoshop Express, oder wie das neue Web-Photoshop heißt? Hab das mal kurz angesehen und muss sagen, dass das eigentlich auch recht gut läuft.

    Reply
  26. Max
    8. April 2008

    Sorry Boys aber ich habe iPhoto noch nie schnell gesehen. Und ich habe iPhoto schon häufig gesehen. Vielleicht seid Ihr einfach mit sehr wenig zufrieden? Wenn Steve Jobs sagt es sei gut dann ist es auch gut?

    Sehr langsam sind übrigens auch Aperture und Lightroom. Vielleicht ein allgemeines Performanceproblem mit dem Mac?

    Picasa ist offensichtlich viel schneller.

    Meine Fotos online speichern und bearbeiten möchte ICH nicht. Das Hochladen allein wäre viel zu langsam.

    Mit ein paar 100 Fotos ist iPhoto vielleicht OK. Aber heute hat man schnell 10000 und mehr. Dann geht iPhoto den Bach runter Ende Feuer!

    Reply
  27. Oliver
    8. April 2008

    >Wenn Steve Jobs sagt es sei gut dann ist es auch gut?
    Was soll der Quatsch? Natürlich nicht. Ich bin eigentlich immer sehr kritisch mit Softwareprodukten, auch wenn sie von Apple kommen.

    iPhoto funktioniert bei mir schon seit langem sehr flott und sehr gut, auch auf meinem alten G4.

    Reply
  28. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    Bitte bleibt freundlich! 😉

    Was iPhoto betrifft, so wurde es immerhin minimal schneller in der neusten Version, aber schnell genug ist es IMHO immer noch nicht, daran sollte Apple intensiv arbeiten. Ebenso frage ich mich, wieso es Apple nicht gelingt, Änderungen in einer Datenbank zu speichern anstatt für jede Änderung eine speicherintensive neue Datei abzulegen … 🙁

    Reply
  29. wazi
    8. April 2008

    Probiert mal die neue Vorschau, sofern ihr Leopard habt. Vielleicht geht das besser, als mit iPhoto.
    Sonst wüsst ich leider jetzt auch nichts auf die Schnelle.
    Wie gesagt. Hab mich damit noch nie weiter auseinander gesetzt, da ich meine Fotos mit Photoshop bearbeite.

    Reply
  30. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    @wazi: «Vorschau» ist erstaunlich mächtig, auch im Bezug auf Bilder … für die Verwaltung von vielen Bildern ist es aber nicht gedacht und auch nicht geeignet. Immerhin besteht Hoffnung, dass Picasa früher oder später auch für den Mac erscheinen wird – hoffentlich in einer nativen Version und nicht in einer enttäuschend Umsetzung wie unter Linux.

    Reply
  31. wazi
    8. April 2008

    Ich versteh sowieso nicht, warum Picasa nicht auch für Mac raus kommt. Immerhin arbeitet ja Apple nun eng mit Google zusammen, oder?!

    Reply
  32. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    Ich versteh sowieso nicht, warum Picasa nicht auch für Mac raus kommt. Immerhin arbeitet ja Apple nun eng mit Google zusammen, oder?!

    Picasa für den Mac ist IMHO in Entwicklung, heiss es jedenfalls mal (siehe http://www.macmacken.com/2008/01/06/iphoto-langsam-und-instabil/#comment-2088) … von einer engen Zusammenarbeit zwischen Apple und Google habe ich bislang nicht gespürt. Gibt es ein Beispiel dafür?

    Reply
  33. wazi
    8. April 2008

    Weiß ich nicht. Ich bilde mir ein, dass Steve so eine Zusammenarbeit mit Google erwähnt hätte.

    Reply
  34. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    @wazi: http://www.macmacken.com/2007/11/12/goopple-10-beta/ – aus «Goopple» ist bislang aber nichts geworden … .Mac ist symptomatisch dafür.

    Reply
  35. marc
    8. April 2008

    Hallo,

    Naja, ein Umstieg von Mac auf Windows… ich weiss nicht recht.
    Gerade ich persönlich habe mich entschieden meinen HP Notebook nx9030 (mit XP) endgültig in den Schrank zu verbannen… nach 2 Monaten ist das Touchpad ausgefallen und jetzt, knapp ein halbes Jahr nach dem Kauf, fällt auch noch die Tastatur aus und der Bildschirm scheint einen Wackelkontakt zu haben.

    Hewlett-Packard weist jegliche Reparaturen auf Garantie von sich und gibt mir die Schuld; ich hätte den Notebook auf den Boden geworfen (obwohl keine Kratzer zu sehen sind)…

    So steht fest: ein neues MacBook muss her.
    Bisher habe ich ja mit meinem iMac den einzigen Mac gehabt und leider noch die „alten“ Windows-PCs am Hals gehabt.

    Ein Problem stelle ich auch fest: das mit der Software. Für Mac gibt es prozentual gesehen wirklich weniger (gute) Software… im Vergleich zu Windows.
    Ich denke, das wird sich in den nächsten Jahren extrem ändern… Mac wird ja immer verbreiteter!

    Also: Ich bleibe Mac treu und baue meinen Computerbestand sogar noch aus 🙂

    Liebe Grüsse von Marc

    Reply
  36. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    Ein Problem stelle ich auch fest: das mit der Software. Für Mac gibt es prozentual gesehen wirklich weniger (gute) Software… im Vergleich zu Windows.

    … zum Beispiel?

    Reply
  37. marc
    8. April 2008

    zum Beispiel gibt es für Windows so ein tolles Programm namens MyPhoneExplorer.
    Damit lassen sich alle Sony Ericsson-Handies wunderbar verwalten… Kontaktverwaltung, Nachrichtenverwaltung, Synchronisation, usw.

    Mac bietet da „nur“ das iSync an, womit sich das Handy synchronisieren lässt.
    Der Rest ist allerdings nicht vorhanden 🙁

    Ist nicht wahnsinnig schlimm, aber trotzdem ärgerlich.

    Wie der Ivan auch schon im Gastbeitrag geschrieben hat, konnte auch er nicht immer die Software nutzen, die er auf Windows nutzen kann.

    Gruss,
    Marc

    Reply
  38. Martin (MacMacken)
    8. April 2008

    zum Beispiel gibt es für Windows so ein tolles Programm namens MyPhoneExplorer.
    Damit lassen sich alle Sony Ericsson-Handies wunderbar verwalten… Kontaktverwaltung, Nachrichtenverwaltung, Synchronisation, usw.

    Ja, das kenne ich … wobei die Notwendigkeit solcher Software IMHO ein Armutszeugnis für SonyEricsson darstellt, sprich die von SonyEricsson mitgelieferte Software ist schlicht unbrauchbar.

    Mac bietet da “nur” das iSync an, womit sich das Handy synchronisieren lässt.
    Der Rest ist allerdings nicht vorhanden 🙁

    Ja, das stimmt, und iSync hat gewisse Tücken, je nach Handy … 🙄

    Ist nicht wahnsinnig schlimm, aber trotzdem ärgerlich.

    Wie der Ivan auch schon im Gastbeitrag geschrieben hat, konnte auch er nicht immer die Software nutzen, die er auf Windows nutzen kann.

    Identische Software kann man unter einem anderen Betriebssystem natürlich nicht erwarten, weitgehend identische Versionen der gleichen Programme sind absolute Ausnahmen (und haben wiederum ihre Tücken) … aber für die meisten Aufgaben gibt es jeweils Programme, aber natürlich fehlen häufig gerade jene Funktionen, die man nicht missen möchte … das gilt allerdings bei jedem Systemwechsel, wer vom Mac zu Microsoft Windows wechselt, dürfte auch viele vermissen.

    Reply
  39. wazi
    9. April 2008

    Also für SonyEricsson gibt es auch so eine Software für den Mac. Weiß aber nicht genau wie sie heißt.
    Ich mag SonyEricsson nicht.
    Und so ein Verwaltungsprogramm hab ich bis jetzt eigentlich auch noch nie gebraucht. Mir hat iSync immer völlig gereicht.

    Wegen Software ist es aber am Besten, wenn man auf http://www.macupdate.com/ oder http://www.versiontracker.com/macosx/

    Ich hab dort bis jetzt eigentlich immer ein Gegenstück zur Windows-Version gefunden. Und vieles ist auch Freeware, oder Donations-Software.

    Und wenn man mal was nicht findet, dann gibt es das Forum http://www.macuser.de
    Die Leute dort sind nett und hilfsbereit und bis jetzt konnte fast jedes meiner „Probleme“ gelöst werden.

    Reply
  40. n01r
    12. April 2008

    Mac Users sind sehr oft „nett“, wer einen Rechner lieben kann, wird ev. eher auch mit sich selbst und somit mit anderen zurecht kommen. Windows ist jenes System, mit dem sich die meisten rumschlagen müssen, eher nicht die kreativen Eigenbrötler, sondern die armen Leute in irgendwelchen Grossraumbüros, die Versicherungen verkaufen müssen und denen es nur gut geht, wenn sie jeden Tag ein Snuff Video reinziehen können. Ich persönlich habe bis vor kurzem nicht einen einzigen Menschen gekannt, der mit Windows privat was am Hut hatte.

    Dennoch, mir gefällt Vista mit dem Service Pack 1 und der Aero Oberfläche sehr gut. Und Windows ist nicht selten ziemlich userfriendly, weil es für fast alles Programme und Scripts gibt, während ich am Mac sehr oft in die Tiefen des Systems absteigen musste, nach Anleitungen suchen musste, wo es dann nicht egal war, ob man 10.4.3 oder 10.4.11 benutzt, neben den Problemen durch Aenderungen bei den grösseren Updates. OS X ist aber BSD, und das ist einfach grundsätzlich sympathisch, auch wenn ich vieles nicht verstehe, man kann es verstehen. Windows versteht keiner, oft am Wenigsten die Programmierer.

    Bei Windows findet man nicht selten diese Vollkranken, die es ärgert, dass es Leute gibt, die eben keine Cracks sind; Apple scheint hier eher von sozialeren Leuten bevorzugt zu werden. Aber eben das nervt mich manchmal auch, auch dieses Selbstverständnis, zu den Guten zu gehören, und eben, dass ich nur weil ich die Kohle nicht habe, mir nun auch noch ein weisses Notebook hätte kaufen sollen, das ging einfach zu weit. Mein Planet ist der Saturn, und nicht das schneeweisse Wohlfühlland derer, die vor lauter Sozialkompetenz ständig zu platzen drohen ;-)…

    So oder so, ich habe wenig Hoffnung, dass mein Amilo so robust ist wie ein Macbook. Allerdings habe ich hier 3 Jahre Garantie drauf, und wenn es 3 Jahre hält, dann ist das genug für das Geld. 1 Euro pro Tag darf PC und Netzanbindung kosten, so rechne ich.

    Reply
  41. Racer
    16. April 2008

    Leider ist Google Earth 4.3 momentan nur für Windows erhältlich, die Mac-Version wird wohl noch etwas auf sich warten lassen.
    Genau das meine ich!!!!

    Reply
  42. Oliver
    16. April 2008

    @Racer: Verdammt. Ok, hast mich überzeugt, ich steige um 😉

    Aber mal im Ernst: die 4.3 habe ich mir vorhin gerade runter geladen, für Mac OS X, läuft super.

    Reply
  43. Martin (MacMacken)
    16. April 2008

    @Oliver: Genau, unter http://earth.google.com/download-earth.html steht ja auch klar und deutlich «Download Google Earth 4.3 (beta) for PC, Mac or Linux» … 😀

    Reply
  44. n01r
    17. Mai 2008

    Nun hab ich ja schon ne Weile dieses Win Notebook, mit Vista. Manchmal vermisse ich das OSX schon. Unter Windows gibt es enorm viel Auswahl in Sachen Programmen, dafür aber auch viele „Leichen“. Z.B. hab ich mich die letzten Tage mit Instant Messaging rumgeschlagen. Trillian wirkt nicht sonderlich stabil, und auch bei Miranda ist es bald schwierig, wenn man sich der Plugins bedient, die aus 3. Hand stammen. Digsby allerdings erfüllt all meine Wünsche an Technologie und Interface, wie es scheint, bzw. geht darüber sogar noch hinaus. Foobar2000, ein Audioalleskönner, habe ich schon früher auf Mac vermisst. iTunes habe ich von der Platte geputzt, all diese Programme frickeln auf ihre ureigene Weise an den Daten rum, mag ich nicht. Firefox hab ich mit Foxdie erweitert, die mMn. beste Skin die es je gegeben hat, vor allem, die beste dunkle Skin, man hat alle möglichen Optionen um sie anzupassen, eben z.B. als „Kohlen“ OSX Interface, sehr sauber und schön (vor allem bleibt man von aller „glossyness“ verschont, manchmal kriegt man das Gefühl nicht los, Windowsuser seien Gelackte, Klavierlackbodies für die Notebooks, Glanzbars im System, echt…

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie es unter OSX 10.5 aussieht, ob es nun eine Möglichkeit gibt, die Oberfläche anzupassen. Oft habe ich auf Mac einfach invertiert, manches sah so für mich gut aus, wenn’s nur ums Texte lesen geht z.B. Programme, die sich zwischenschalten und so verändern, mochte ich nie, hüben wie drüben. Hier kann man die Anwendungen meist (einzeln) anpassen. Naja, wäre ich Steve Jobs, es würde einen Dark Mode fest eingebaut geben. Wie auch immer, es ist schon klar, wer in Sachen Interfaces die Nase vorn hat, das war ja auch schon immer so. Allerdings ist Vista mit dem Glaseffekt sehr schön, wenn sich die Entwickler die Mühe machen, eben wie bei Foobar, wo es keine dämliche Iconbar gibt, alles sehr stimmig eingestellt werden kann. Ich erinnere mich noch, ich war nämlich beruflich mit Win2k beschäftigt, nach NT war Win2k ja wie ein „Wunder“, und OSX gabs am anfang noch nicht. Aber dann kam irgendwann XP, und ich sah nur eines: Es ist elend hässlich, diese ganzen Kinderfarben, was müssen das für Menschen sein, die ein System so gestalten?

    An Microsoft bleibt immer was haften, was unangenehm ist. Bei Apple war es zumindest zeitweise möglich, dass man ein entspanntes bis gutes Verhältnis zur Company haben konnte. Mit dem ganzen iTunes und iPod Hype erodierte dies allerdings bei mir beträchtlich. Und die Hardware von Apple gefällt mir nur im Pro Bereich.

    Auf jeden Fall ist es gut, dass es die beiden Systeme gibt, und Apple gibt eindeutig den Ton an, Apple setzt die Massstäbe, das ist eindeutig. Zudem habe ich lieber ein BSD unter der Haube, die Windows Commandline ist einfach oft etwas mühsam. Und ohne die komme ich nicht aus, gerade das Kopieren grosser Datenmengen wirkt schneller und robuster, daher hab ich unter Win auch immer Cygwin drauf; ich bin weiss Gott kein Crack, aber es ist einfach so, was man mal mit Linux etc. gelernt hat, das bleibt, und das kann ich dann eben in Cygwin, in OSX, etc. brauchen, und muss meine Zeit nicht damit vergeuden, irgendwelche GUI Apps zu evaluieren.

    OSX hab ich mal in einer virtuellen Umgebung installiert, läuft aber nicht schnell genug, hat mit der Grafik zu tun. Wie es ist, wenn man OSX direkt installiert, weiss ich nicht, hab ich mich noch nicht rangewagt. Umgekehrt ist es halt so, dass wer einen Mac hat, problemlos auch Windows drauf kriegt, und das dann schneller läuft auf dem PBPro als auf den meisten anderen Notebooks, bis vor ein paar Monaten war das Macbook Pro das schnellste Winbook überhaupt.

    Daher, wer die Kohle hat, dem würde ich nach wie vor unbedingt zu Apple raten. Die Pro Books sind einfach klasse verarbeitet, innen wie aussen. Mit meinem Fujitsu Siemens bin ich ja sehr zufrieden, aber der Lüfter nervt manchmal, der Verkäufer hat mir Mist erzählt. Bei Apple weiss man einfach, was man kriegt, es gibt in dem Sinn keine Wehrmutstropfen, ausser den Mehrpreis, der aber wenn man wirklich hinguckt, eher gering ausfällt, zumindest beim „Einsteiger“ Pro Book.

    Reply
  45. igg
    2. Juni 2008

    Wie wär’s statt dem Komplettumstieg mit einem schicken, leisen, stromsparenden Windows-PC, in den man sich per VNC einloggt? So muss man sich nicht vom Mac wegbewegen und kann doch Windows in all seiner Schönheit auf den Bildschirm zaubern… der Datenaustausch zwischen den OS kann über Netzwerk laufen, so umgeht man elegant alle Kompatibilitätsprobleme.
    Ärger bereitet allenfalls die Mac-Tastatur, der ein paar Tasten fehlen.

    Reply
  46. Sponski
    25. Juli 2008

    Ich bin momentan dabei, mich selbständig zu machen, und habe nun (nach über einem Jahr, in dem ich mich mit Macs „eingedeckt“ und gearbeitet habe) meinen Win-Rechner wieder aktivieren müssen, weil es viele Programme, die ich brauche, einfach nicht für den Mac gibt bzw. die Alternativen irgendwie nicht ausreichend sind. Anfangs war ich sehr von OSX begeistert, weil gerade die Nutzung sehr intuitiv ist und dem User vieles erleichtert wird. Nachdem ich mich aber nun wieder mehr mit WinXP befasse, fallen mir die vielen Dinge auf, die mich beim Mac stören. Beispielsweise lassen sich bei mir weder MS-Mäuse noch die Mighty Mouse wirklich gut einstellen. Das heißt, irgendwie lässt sich die Abtastung bzw. das Verhalten der Maus nicht wirklich gut einstellen. Außerdem habe ich, trotz dessen, dass der Mac ja für Bildbearbeitung so gut geeignet ist, noch kein Programm gefunden, das so simpel und einfach aufgebaut ist wie mein uraltes PhotoExpress. Alles, was ich bisher gefunden habe, war entweder zu überladen oder hatte viel zu wenige Funktionen. Was mir auch nicht sonderlich gefällt, ist das Dock. Da lob ich mir schon die gute alte Startleiste, denn Spaces und Expose befriedigen mich nicht wirklich, denn ich vermisse einfach die geöffneten Fenster in der Startleiste, die ich mit einem Klick einfach öffnen kann. Unbefriedigend ist auch „Office for Mac“, dessen Performance einfach nur schlecht ist. Und wenn man auf 100%ige Kompatibilität zu MS Office angewiesen ist, helfen auch kein Open- und Neo Office, leider!

    Wie auch immer, ich möchte den Mac jetzt nicht schlechtmachen, im Gegenteil: Ich halte die Apple-Rechner für ausgesprochen interessante und intuitive benutzbare Produkte. Aber für mich persönlich muss ich sagen, dass sich leider kein richtiger Workflow eingestellt hat. Ich werde jedenfalls mini und MBP verkaufen, und nur das kleine MacBook behalten.

    Reply
  47. spaceape
    3. Februar 2009

    Ich muss seit mehreren Monaten 8zusammen mit meinem neuen Job) mit einem MacBookPro arbeiten, und ganz ehrlich gesagt, finde ich es mehr als grausam.

    Die GUI ist aufgrund der überall herumschwimmenden Fenster völlig unübersichtlich und die Mausabfrage ist so schlecht und langsam, was das arbeiten damit so verlangsamt, wie ich es mir niemals hätte von so einem gehypten OS vorstellen können.

    Das Dock ist zwar eine ganz nette Erfindung, aber da präferiere ich doch eher die Windows-Taskleiste in Kombination mit einem Dock-Tool für Windows.

    Kleine Tools, die einem die Arbeit erleichtern bzw. beschleunigen, wie zum Beispiel getfoldersize, Winkey etc. scheint es für dieses Betriebssystem nicht zu geben.

    Was die Stabilität des Sytems kann ich auch nur sagen: mein Vista64 läuft stabiler und ist definitiv multitaskingfähiger als der Mac (Gleichzeitig Photoshop, Indesign, Dreamweaver, 3 Browser und noch einen Haufen kleiner Tools wie Topstyle, Microangelo geht mit einem Mac GAR NICHT, ganz abgesehen von der Übersichtlichkeit). Abstürze habe ich auf OSX mehr als unter Vista64. Ich seh öfter das kleine bunte Drehrad, gerade, wenn mehrere Anwendungen parallel laufen als den BSoD. (Hatte ich auch schon ewig nicht mehr)

    Mir scheint es immer mehr so zu sein, dass diese Rechner nur gekauft werden, weil sie a) teurer sind, und daher als Statussymbol durchgehen, b) auch für den letzten Grobmotoriker bedienbar sein sollen (ich sag nur 1-Tasten-Maus), c) ganz wichiger Punkt: die Standard-Bildschrimhintergründe sind auf dem Mac vielleicht ein bisschen schicker, zugegeben (aber das ist ja wohl kein Kriterium, oder?)

    Was mich aber am meisten stört, ist die „Produktpolitik“ Apples.
    Ich denke da nur mit grausen an den iPod /iPodShuffle.
    Da wird doch tatsächlich ein MP3-Player für teures Geld verkauft, der nicht mal im Shuffle-Mode spielen kann. Jeder Player für 20€ kann das. Und damit nicht genug, nein, ein halbes Jahr später verkauft man den gleichen Player MIT der Funktion und nimmt sogar nochmal mehr Geld dafür.

    Und das schlimme ist – niemand fragt: „was soll das? haltet ihr uns für bescheuert? warum sollten wir dafür nochmal und sogar noch mehr geld ausgeben?“
    Nein, als Steve-Jobs-Jünger wird alles ausgeblendet, man sieht nur noch das „tolle“, „neue“ Produkt (Hauptsache, die Ohrhörer sind Weiss ?), welches da verramscht wird.
    Und es wird gekauft. Ganz ehrlich – wenn VW ein Auto auf den Markt brächte mit dem tollen neuen Feature „Scheiben“, welches (Oh Wunder), noch mehr kosten soll, da würde sich doch auch jeder an den Kopf packen.

    Ich versteh den Mac-Hype nicht. Und das ist auch gut so.

    Reply
  48. Martin (MacMacken)
    3. Februar 2009

    @spaceape: Mac OS X ist nicht jedermanns Sache, zum Glück! 😀

    Einiges, das Du beschreibst, klingt nach den typischen Problemen von Benutzern, die an Microsoft Windows gewohnt sind und versuchen, in der gleichen Art und Weise mit Mac OS X weiterzuarbeiten … einiges ist auch schlicht falsch.

    Im Ergebnis spielt all das aber keine Rolle: Jeder soll nach Möglichkeit mit jenem System arbeiten können, das er bevorzugt. Hauptsache, man ist halbwegs in der Lage, Daten miteinander auszutauschen … 🙂

    Reply
    • NicoTN
      26. Mai 2009

      „Einiges, das Du beschreibst, klingt nach den typischen Problemen von Benutzern, die an Microsoft Windows gewohnt sind und versuchen, in der gleichen Art und Weise mit Mac OS X weiterzuarbeiten … einiges ist auch schlicht falsch.“

      Ich finde es auch sonderbar wenn die Leute sich einen Mac anschaffen und dann die ganzen Programme zusammensuchen die sie bisher auf WIn benutzt haben. Es ist nicht nur die Optik die anders ist, es ist auch das arbeiten an sich und es sind die Programme. Wenn man bisher Picasa verwendet hat dann nimmt man nun eben iPhoto! Wo ist das Problem.

      Für alle die viel mit Spezialsoftware arbeiten: Bleibt bei Win. Warum auch nicht. Für alle die nur gelegentlich mal ne Win Applikation brauchen… nutzt VMWare im Unity-Mode. Ist rasend schnell.

  49. spaceape
    3. Februar 2009

    Sicherlich hast Du da recht – es gibt auch einige Dinge, die mir ganz gut gefallen – die einfache Systemkonfiguration wäre da anzumerken – Installationen sind zwar ein wenig „einfacher“, aber auch unter WIN nicht sonderlich kompliziert, wie einer meiner Vorredner anführte.

    Ich will auch gar nicht sagen, dass ich mit dem OSX nicht zurechtkomme – ich bins gewohnt, mich mit neuen Oberflächen rumschlagen zu müssen. Vielleicht kenn ich ja auch noch nicht alle Tricks, die´s so gibt (möcht ich gern zugeben 😉 ) – und nach 20 Jahren Windows mags sein, dass ich da einfach ein wenig vorbelastet bin – und mich schlicht und ergreifend in dem System mittlerweile so gut auskenn, dass es mir einfach möglich ist, damit um einiges schneller und effizienter zu arbeiten, als mit einer neuen Oberfläche.

    Ich würd mir einfach wünschen, die positiven Aspekte beider Systeme, gerade, was das Handling angeht, zu verbinden, und dann mal ein Betriebsystem zu haben, in dem alles passt .

    PS: Leider kann ich mir das nicht aussuchen, auf was ich arbeite – aber ein Ausflug ins „feindliche“ Lager macht ja auch nicht dümmer. 😉

    Reply
  50. Michael1145
    23. Februar 2009

    Michael1145
    19. Feb 2009 um 11:40

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Das ist das Motto mit dem ich meinen iMac derzeit betreibe. In der folgenden Tabelle habe ich nach 1 Monat Euphorie aufgelistet was bis jetzt alles so passiert ist (ist allerdings ein bisschen lang geraten). Vor allem die zunehmenden Fahlermeldungen von Time Machine nerven, da ich bis jetzt nirgendwo eine Erklärung für die sporadischen Ausfälle gefunden habe.
    Offensichtlich hatte ich mit meinen Windows-Rechnern Glück, denn derzeit ist das Verhältnis von Input und Output meiner Zeit am Rechner so schlecht wie nie zuvor.

    08.08.08 Bestellung Bestellung iMac 24“, 3,06 Ghz, 2GB Ram, 1 TB HD, refurbished bei Apple, gekauft im Apple Online Shop

    13.08.08 Lieferung

    14.08.08 Einrichtung E-Mail zugang Mail Automatische Anmeldung funktioniert nicht, Anmeldung „von hand“ mit Eintrag der entsprechenden Daten von GMX funktioniert nicht. Anruf beim Apple Support: nochmalige Anmeldung entsprechend den Angaben Apple Support: funktioniert nicht. Nach 30 Min Tel. Gespräch, Abbruch und Angabe einer Service Nr. Nochmaliger Versuch am nächsten Tag, mit „Windows Rezept“ funktioniert. Kein Rückruf des Apple Support.

    17.08.08 Installation Firefox Firefox 3.02 installiert von CD

    20.09.08 Update OSX Update 10.5.6 von OSX installiert

    18.09.08 Lüfter heulen, Totalabsturz OSX System Nach Anschalten des Rechners (14 tage im Urlaub) heulen die Lüfter, das System reagiert nicht, Ausschalten auch mit Schaltknopf (Rechnerrückseite nicht möglich), Zustand auch nach Neustart unverändert. Rechner 2x während des Laufes vom Netz getrennt. 3. Neustart im Sondermodus von Disc 1, Lüfter laufen wieder normal. Subjektiv ist der Rechner jetzt etwas lauter, Brummen. Ratschlag des Supports zu diesem Problem: „Rechner für 5 Min. vollständig vom Netz trennen, das würde bei Apple auch so gemacht“. Frage nach notwendiger Reparatur: Ja, aber kostenpflichtig wenn der Fehler bei Apple nicht auftritt. Rat: „Abwarten, ob sich das Gerät nicht von selbst beruhigt“.

    19.09.08 Open Office startet nicht Open Office Tabellenkalkulation O/O Symbol im Doc reagiert normal, nach 2 Sekunden bricht das Programm den Start ab. Anruf beim Apple Support: Dame muß Problem „googeln“, nach längerer Zeit Vorschlag O/O Version 3.0 (Beta Version) zu laden, Update OSX 10.5.6 verträgt sich nicht mit O/O Version 2.x

    20.09.08 Programm bleibt stehen Gimp Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, Bildbearbeitung, Programm bleibt stehen.

    25.09.08 Programm bleibt stehen Gimp Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, Bildbearbeitung, Programm bleibt stehen.

    02.10.08 Programm bleibt stehen Gimp Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, Bildbearbeitung, Programm bleibt stehen.

    10.10.08 Programm bleibt stehen O/O Tabellenkalkulation Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, kleinere Tabelle bearbeitet, Programm bleibt stehen.

    15.10.08 Maus macht Probleme Laufendes Hin- und Herspringen der Fenster (wie bei Expose) jedoch ohne die Bildschirmecken zu berühren. Lösung: Nach Wiederanlauf des Rechners „2-fach Click“ der Maus (Expose) abgeschalted.

    17.10.08 Maus macht Probleme Scrollen mit Kugel ist unregelmässig, funktioniert nicht. Nach Neustart des Rechners nicht wieder aufgetreten

    17.10.08 Programm bleibt stehen Gimp Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, Bildbearbeitung, Programm bleibt stehen.

    26.10.08 Totalabsturz System iTunes In iTunes 4-5 Podcasts abonniert. Rechner blockiert, „Sofoert beenden funktioniert nicht, Befehl-Wahl-ESC funktioniert nicht, Gerät- Ausschaltknopf funktioniert nicht, nach 10 Min. Netzstecker gezogen

    28.10.08 Installation Time Machine Fujitsu-Siemens 1 TB Festplatte gekauft. Für OSX Formatiert. Erste Time machine Sicherung am 28.10.09

    30.10.08 Installation Windows Visa Basic 32 bit 1. Versuch Absturz innerhalb der Installation, (immer nur „weiter gedrückt“), schwarzer Bildschirm blinkender Cursor, nach 5 Min. Rechner ausgeschaltet, 2. Versuch keine Änderung: „ Installation erfolgreich“

    10.11.08 Backup nicht vollständig Time Machine Fehlermeldung von time Machine „Backup wurde abgebrochen, nicht vollständig“ (o. Ähnlich)

    14.11.08 Programm bleibt stehen iPhoto Mehrere Programme offen, in iPhoto Photo bearbeitet, Programm bleibt stehen.

    16.11.08 Installation NFTS für Mac keine besonderen Vorkommnisse, Zugriff auf NFTS Platte 500 GB Maxtor funktioniert

    18.11.08 Programm bleibt stehen CEWE Fotobuchprogramm Programm bleibt stehen beim Vorgang „Einfügen Doppelseite“, Neustart

    21.11.08 Programm bleibt stehen O/O Tabellenkalkulation Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, kleinere Tabelle bearbeitet, Programm bleibt stehen.

    11.12.08 Installation Gimp Version 2.6.3 installiert

    12.12.08 Programm bleibt stehen iPhoto Mehrere Programme offen, in iPhoto Photo bearbeitet, Programm bleibt stehen.

    13.12.08 Programm bleibt stehen O/O Tabellenkalkulation Mehrere Fenster offen, im Hintergrund mit iTunes CD importiert, kleinere Tabelle bearbeitet, Programm bleibt stehen.

    15.12.08 Backup nicht vollständig Time Machine Fehlermeldung von time Machine „Backup wurde abgebrochen, nicht vollständig“ (o. Ähnlich)

    30.12.08 Installation CD-Print Programm Canon Programm bleibt bei 60% hängen. Programm CD lässt sich nicht auswerfen, „wird derzeit verwendet“, auch nachdem Programm über „sofort beenden“ beendet wurde. Nach Ausschalten des Rechners beginnt die externe Festplatte mit Maximalgeschwindigkeit zu rotieren und sehr stark zu positionieren ca 3-4 Min.

    30.12.08 Audio CD duplizieren, Totalabsturz system System Brennprogramm Leicht defekte Audio CD (intensiver Gebrauch im Auto-CD-Player) soll dupliziert werden, CD bleibt hängen, lässt sich nicht auswerfen, weder über Finder noch über Tastatur. Nach Neustart des Rechners funktioniert das Auswerfen. CD wird von Lidl Notebook ohne Probleme gelesen und kann ebenfalls ohne Probleme mit Nero neu gebrannt werden.

    09.01.09 Installation O/O Tabellenkalkulation Open Office 3.0.0

    20.01.09 Maßnahme HD „Smart Zustand überprüft“

    Mitte 01.09 Installation Firefox Firefox 3.06 installiert

    20.01.09 Maßnahme System Benutzerrechte repariert für Volumen Macintosh HD „Meldung: Das Volumen ist anscheinend in Ordnung“. Dto für Fujitsu-Siemens (Time machine Volume)

    26.01.09 Installation Quick Time 7.6 „Installation erfolgreich“

    01.02.09 Programm bleibt stehen Open Office Tabellenkalkulation Vorhandene kleine Tabelle (1 Seite mit integrierter Grafik) geöffnet, Grafik sollte um 2 Werte erweitert werden, Programm bleibt in der Eingabe stehen.
    02.02.09 Installation Open Offioce 3.0.1 1. Versuch Online Update, jetzt suchen: Ergebnis :“ keine Internetverbindung zu update 30.services.openoffice.org. 2. Versuch als AdminDirektaufruf O/o-Internetseite, nach click auf Volume Meldung „Installation fehlgeschlagen, Download konnte nicht gespeichert werden“ 3. Versuch ebenfalls als Admin 175 MB Uni Aachen,“scriptlose Seite“ Installation erfolgreich

    04.02.09 Programm bleibt stehen Eye TV Eye TV installiert, zuerst als Normalbenutzer mit Eingabe Admin Kennwort versucht. Bei der Ausprobe bleibt Eye Tv stehen. 2. Installation als Admin, Weiterer Programm Absturz. Aus Zeitmangel Rechner abgeschaltet. Stand: Eye TV fordert nach beenden Eingabe von Admin Kennwort.

    12.02.09 Backup nicht vollständig Time Machine Fehlermeldung von Time Machine „Backup wurde abgebrochen, konnte nicht abgeschlossen werden“ (o. Ähnlich) um 20:27 Uhr. Letztes Backup wurde um 19:27 Uhr ohne Probleme (während des Schreibens dieser Aufstellung) abgeschlossen ?, zumindest existiert eine entsprechende so datierte Datei. Weitere Backups um 21:28 und 22:28 ohne Fehlermeldung

    13.02.09 Update OSX 10.5.6 Sicherheitskritisches Update mit Neustart 2009-001

    13.02.09 Update Java Update 3

    14.02.09 Backup nicht vollständig Fehlermeldung Time Machine:“Das Backup konnte nicht abgeschlossen werden. Beim kopieren der Dateien auf das Backup-Volume ist ein Fehler aufgetreten“. (13:30 Uhr, nächstes Backup um 14:45 Uhr wurde wieder erstellt)

    14.02.09 Programm bleibt stehen Gimp Mehrere Programme geöffnet: CEWE Fotobuch, iTunes, Mail, Firefox. Gimp wurde während einer Bildbearbeitung unvorhergesehen beendet, mußte mit Verlust der entsprechenden Daten neu gestartet werden.

    16.02.09 Apple Hardware Test OSX Disc 1 Hardware Test Version 3A139, 1. kurzer Test: Testzeit 1 Min 18 sec, Ergebnis: „ Es wurden keine Probleme gefunden“. 2. ausführlicher Test: Pass Nr 2, Dauer 38 min 1 sec, Ergebnis: „Es wurden keine Probleme gefunden“

    17.02.09 Backup nicht vollständig Fehlermeldung Time Machine:“Das Backup konnte nicht abgeschlossen werden. Beim kopieren der Dateien auf das Backup-Volume ist ein Fehler aufgetreten“. (20:20 Uhr, nächstes Backup um 21:25 Uhr wurde wieder erstellt)

    18.02.09 Backup nicht vollständig Fehlermeldung Time Machine:“Das Backup konnte nicht abgeschlossen werden. Beim kopieren der Dateien auf das Backup-Volume ist ein Fehler aufgetreten“. (23:30 Uhr, nächstes Backup nicht abgewartet)

    19.02.08 Externe Backup HD repariert Time Machine Wie vom Apple Support (HT 3275) angegeben wurde Time Machine deaktiviert und die externe HD mit dem Festplatten-Dienstprogramm repariert. Ergebnis: „Das Volume Fujitsu-Siemens ist anscheinend in Ordnung“. Anschließend mit TM neues Backup erstellt

    20.02.08 Backup nicht vollständig Time Machine Fehlermeldung Time Machine:“Das Backup konnte nicht abgeschlossen werden. Beim kopieren der Dateien auf das Backup-Volume ist ein Fehler aufgetreten“. (19:26 Uhr, nach 9 am selben Tag durchgeführten Backups)

    Reply
  51. Martin (MacMacken)
    23. Februar 2009

    @spaceape:

    Ich will auch gar nicht sagen, dass ich mit dem OSX nicht zurechtkomme – ich bins gewohnt, mich mit neuen Oberflächen rumschlagen zu müssen.

    Du kommst gemäss Deiner Beschreibung mit der GUI von Mac OS X nicht klar – aber keine Sorge, das ist normal bei neuen Mac-Anwendern, insbesondere auch Microsoft Windows-Gewohnten … 🙂

    Ich würd mir einfach wünschen, die positiven Aspekte beider Systeme, gerade, was das Handling angeht, zu verbinden, und dann mal ein Betriebsystem zu haben, in dem alles passt .

    Apple und Microsoft kopieren sich gegenseitig – eines Tages müsste es also dieses Betriebssystem geben, nicht? 😉

    Reply
  52. Martin (MacMacken)
    23. Februar 2009

    @Michael1145:

    08.08.08 Bestellung Bestellung iMac 24“, 3,06 Ghz, 2GB Ram, 1 TB HD, refurbished bei Apple, gekauft im Apple Online Shop

    Gebrauchte Macs direkt von Apple sind offensichtlich nicht zu empfehlen – neue Macs ärgern ja teilweise schon mit vielen Hardware-Problemen … empfehlenswert ist hingegen Apple Care …

    Reply
    • Sponski
      5. Mai 2009

      Ja, wenn man so durch die Mac-Foren streift, kann einem schon manches Mal angst und bange werden, wenn man sich die Fehler und Schäden anschaut, die User sogar mit neuen Geräten haben! Vor allem, weil das nicht allzu selten vorkommt.

      Einen APP hatte ich auf meine Geräte nicht abgeschlossen, weil ich es bei solchen Endpreisen nicht eingesehen hatte, noch mehr draufzulegen. Ist sowieso ein Witz, dass man standardmäßig nur 1 Jahr Garantie bekommt. Das ist schlichtweg kundenunfreundlich! Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass in den Macs mittlerweile auch nur noch Standard-PC-Komponenten werkeln.

    • Martin (MacMacken)
      5. Mai 2009

      Ja, wenn man so durch die Mac-Foren streift, kann einem schon manches Mal angst und bange werden, wenn man sich die Fehler und Schäden anschaut, die User sogar mit neuen Geräten haben! Vor allem, weil das nicht allzu selten vorkommt.

      Kann man aus Diskussionsforen darauf schliessen?

    • wazi
      5. Mai 2009

      Ich denke nicht, dass man Angst bekommen muss.
      Sogenannte Montags-Geräte gibt es doch überall.

      Ich habe mittlerweile meinen achten (immer Neukauf) Mac und bisher nie Probleme mit der Hardware.
      Auch hatte ich bereits 5 iPods, einen iPod touch und jetzt ein iPhone.

      Aber auch da hatte ich nie Probleme.

      Wenn man sich Foren ansieht (egal welche), dann stehen dort natürlich vermehrt die Probleme und nicht wie toll es ist, oder dass es keinerlei Defekte gibt.

    • Oliver
      5. Mai 2009

      Richtig. Leute meckern eher, als das sie etwas positives sagen. Hatte bisher auch noch keine Probleme (mal abgesehen von der Haltbarkeit der DVD Laufwerke in meinen Power-/Macbooks) mit meiner Apple-Hardware.

    • Sponski
      7. Mai 2009

      „Richtig. Leute meckern eher, als das sie etwas positives sagen.“

      Na ja, in den Mac-Foren habe ich aber andere Beobachtungen gemacht. Da wird sich sogar zu den neu gekauften Geräten beglückwünscht, als ob man damit irgendwas Tolles geleistet hätte… Dazu kommt noch das ständige „Windoof“-Gesabbel und wie gut doch die Macs funktionieren. Von Mac-Usern selbst kommt da recht wenig Kritik, auch wenn es da genug Punkte gibt. Aber ich habe oft den Eindruck, dass Apple Fehler schneller verziehen werden.

      @wazi

      Klar, es ist logisch, dass man sich an ein Forum eher wendet, wenn man Probleme hat. Allerdings würde ich z.B. in Sachen Hardware-Fehler nicht unbedingt von „Montagskäufen“ sprechen, wenn sie so oft auftreten, wie es scheinbar bei Apple-Geräten der Fall ist. Vor allem was die Tatsache betrifft, das diese Fehler vermehrt bei Neugeräten auftreten.

    • Michael1145
      5. Mai 2009

      @MacMacken

      Ich habe mich umgesehen. Für Apple Care (iMac) gibt es innerhalb des ersten Jahres nach Kauf mehrere Möglichkeiten:
      1. Original AC Program von Apple 179 €
      2. Internet Angebote für AC (nur Code wird geliefert) zwischen ca. 129 – 149 € zuzüglich Versand
      3. E-Bay Angebote (z. T. ausl. Anbieter) für deutlich weniger

      Als Alternative wird von Gravis ebenfalls ein „Safety Pack Plus“ für 78 + 30 € Überprüfungspauschale angeboten.
      Dazu folgende Fragen:
      Sind die Angebote 2 und 3 legal und werden sie im Schadensfall von Apple bzw. von Apple autorisierten Händlern anerkannt, hat jemend Erfahrungen?
      Ist das Gravis-Angebot vom Umfang vergleichbar?
      Wie geht man vor, wenn man als Apple-Neuling nicht weis, ob Fehlfunktionen/Probleme soft- oder hardwarebedingt sind?

      Herzlichen dank für Antworten.

  53. Sponski
    5. Mai 2009

    @spaceape

    Tut mir echt leid, dass deine Erfahrungen mit dem MBP bzw. OS X doch relativ mies ausfallen!

    Was die Abtastung der Maus betrifft: Installiere dir mal „MouseZoom“. Damit kannst du zumindest die Geschwindigkeit des Mauszeigers um einiges erhöhen. Ich habe unter Windows auch immer gerne eine empfindlich und schnell eingestellte Maus. Aber von der Geschwindigkeit mal abgesehen, sört mich auf dem Mac auch die „Genauigkeit“ der Mäuse. Ist schwer zu beschreiben, ist aber bei allen Mäusen so. Habe etliche ausprobiert. Unter XP ist das alles irgendwie genauer.

    Bei vielen Programmen auf dem Mac (insbesondere bei den von Apple mitgelieferten) ist es oft so, dass sie einem ein paar Arbeitsschritte abnehmen, im gleichen Maße aber auch keine anderen Arbeitsweisen zulassen. Ist z.B. bei iTunes oder iPhoto so. Dann ist man schlichtweg dazu gezwungen, seine Arbeitsweise den Programmen anzupassen. Wobei man bei den meisten Anwendungen unter Windows etwas „freier“ ist.

    Was mich auch ziemlich stört, ist dann doch die Bindung an Apple, wenn man erstmal auf das System angewiesen ist. Schmiert ein Mac mal ab, ist man gezwungen, sich wieder einen Mac anzuschaffen.

    Ich habe jedenfalls kürzlich mein MBP an den Mann gebracht und habe jetzt nur noch das kleine weiße MacBook, von dem ich aber noch nicht weiß, was ich damit anfangen soll. Ich arbeite jetzt eigentlich nur noch mit meinem guten alten Desktop-Rechner, auf dem XP läuft und kann meine Hardware selbst bestimmen.

    Reply
  54. Ilajn
    10. Mai 2009

    Ich habe mich schon vor einiger Zeit von der Diskussion verabschiedet, mit welchem Betriebssystem man besser arbeiten könne. Ich bin vor 15 Jahren auf den Mac gekommen, weil ich dringend in verschiedenen Sprachen in verschiedene Schreibrichtungen mit verschiedenen Schriftsystemen arbeiten musste. Das war auf dem Mac OS 7 problemlos möglich, für Windwos 3.11 gabs das als Add-on für Word und kostete soviel, dass ich allein dafür mein erstes PowerBook 165b hätte kaufen können.

    Bei mir sind die Arbeitsweisen und die Wahrnehmungen „einprogrammiert“. Den Mac bediene ich notfalls im Schlaf. Das heißt aber nicht, dass deshalb das MacOS als solches besser sei, es ist es vor allem in Relation zu mir. Ich bin in der für mich unglücklichen Lage, auch mit WinXP arbeiten zu müssen. Da gerade über das Mausverhalten gesprochen wurde: Unter WinXP macht es mich wahnsinnig. Ich empfinde es als ruckelig und wuschig, egal wie ich mir die Maus einstelle. Das liegt aber nicht am System, sondern daran wie ich gewohnt bin wahrzunehmen. Dieses Phänomen gibt es offensichtlich in die Gegenrichtung auch.

    Ich habe einige Zeit in einem gemischten PC-Labor gearbeitet. Ich fand es immer sehr lustig, wenn gestandene Win-PC-Profis am Mac vergessen zu haben schienen, dass es so etwas wie Mäuse und Fenster gibt. Es ist die Gewohnheit und nicht das Betriebssystem, die zu den besser-schlechter Aussagen führt.

    Also: Nutzt das Betriebssystem, mit dem Ihr am besten zurecht kommt und auf dem die Software läuft, von der Ihr wisst, wie sie tickt. Das macht weniger Stress und lässt schneller arbeiten. Natürlich kann man umsteigen und neu lernen. Es braucht halt Zeit und geistigen Aufwand. Ich kenne eigentlich niemanden, der nicht an einem bestimmten System aus persönlichen Gründen hängen geblieben ist. Neben den drei üblichen Verdächtigen Windows, MacOS und Linux kommen da auch noch andere Möglichkeiten in betracht. Ich persönlich finde z.B. PC-BSD interessant und könnte es mir als persönliche Alternative zum MacOS vorstellen. Wer umsteigen will, ist gut beraten, schon vorher möglichst weitgehend auf offene Standards gesetzt zu haben.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      10. Mai 2009

      Ich stimme Dir völlig zu. Bloss …

      Wer umsteigen will, ist gut beraten, schon vorher möglichst weitgehend auf offene Standards gesetzt zu haben.

      … ist viel leichter gesagt als getan – manche erhoffen sich diesbezüglich von Web-Applikationen Erleichterung, aber damit gehen neue Probleme einher: Man kann dann zwar mit jedem gängigen Browser auf die Web-Applikation zugreifen, aber die Web-Applikation zu wechseln ist häufig mit realistischem Zeitaufwand nicht machbar. Dito für all die proprietären Datenablage-Programme, wie sie gerade auf dem Mac populär sind, mit Evernote als «hypigem» Beispiel.

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