Einfaches mit «Pages», Komplexes eher nicht …

Die deutsche Computerzeitschrift c’t nimmt in ihrer aktuellen Ausgabe die neue iWork ’09-Version von Apple unter die Lupe. Nachfolgend eine Auswahl jener Aspekte der iWork-Textverarbeitung «Pages», die in der c’t negativ bewertet werden 

… das c’t-Fazit für «Pages» lautet in negativer Hinsicht dahingehend, dass sich das Programm auch in der neusten Version nur bedingt für komplexe Texte eignet. Ohne Index-Funktion und zuverlässige Silbentrennung empfiehlt die c’t für Benutzer, die beispielsweise wissenschaftliche Texte oder gar Buchmanuskripte verfassen, die Verwendung von Microsoft Word oder NeoOffice/OpenOffice.org Writer.

Eine weitere Macke von «Pages» hat die c’t übersehen: Man muss sich in einem Dokument für das Hoch- oder Querformat entscheiden, Hoch- und Querformat in einem Dokumente sind nicht möglich … 🙄

9 Comments

  1. Whiskey
    22. Januar 2009

    Traurig und allbekannt aber wahr…
    Mein einziges Argument für den Kauf von iWork’08 war Keynote und das muss jetzt erstmal bis 2010 reichen. Ich hoffe wirklich, dass Apple, nicht nur in Sachen iWork, ’nen kleinen (gerne auch nen großen) Dämpfer bekommt und endlich mal sinnvolle Funktionen verbaut, die die User schon seit langem fordern. Dann noch odf nicht lesen können ist heutzutage echt der GAU.…

    Für Briefe und einfache Sachen gibt es für mich nur OpenOffice bzw. NeoOffice und große, strukturierte Dokumente erstelle ich nur noch mit TeX. Tabellenkalkulation ist mit Numbers nur in sehr einfachen Dimensionen machbar. Apple hat hier schon seit Jahren „einfache Bedienung“ mit „einfachem Funktionsumfang“ verwechselt 🙁

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  2. Martin (MacMacken)
    22. Januar 2009

    NeoOffice schätze ich auch ausserordentlich, OpenOffice.org weniger … wie verwendest Du LaTeX? Grundkonfiguration gemäss MacTeX?

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  3. nggalai
    22. Januar 2009

    Zumindest in Sachen Silbentrennung, nun ja … Ich bin da ein wenig Hardliner. In den allerallermeisten Fällen bauen Textverarbeitungen so oder so Bullshit. Ja, vieles wird richtig getrennt, aber die wenigen Falschtrennungen machen es auch bei InDesign, Word, LaTeX, Mellel etc. nötig, daß man EH NOCHMALS MANUELL DRÜBERGEHT.

    Ich sag nur Urin-stinkt.

    Wer sich auch in Word auf die automatische Silbentrennung verläßt, nun ja, der ißt auch übergewichtige Kinder zum Frühstück, oder trägt eine Mickey-Mouse-Krawatte (was schlimmer ist, kann ich nicht einschätzen).

    Allerdings sollte erwähnt werden, daß Pages keine Soft-Hyphens unterstützt, was die Überarbeitung der Texte in Richtung „camera-ready“ sehr erschwert.

    Und wenn ich meine Lektoren, Erstleser und Publizisten anschaue, ist das „alte Word Format“ gar nicht so verkehrt. Denn die wenigsten können mit .docx umgehen. Als kleinster gemeinsamer Export-Nenner sicher nicht verkehrt.

    Cheers,
    -Sascha, der exzessiv Mellel benutzt, und Pages nur für „Änderungen verfolgen“ einsetzt.

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  4. Martin (MacMacken)
    22. Januar 2009

    Und wenn ich meine Lektoren, Erstleser und Publizisten anschaue, ist das „alte Word Format“ gar nicht so verkehrt.

    Stimmt – ich staune jeweils auch, wie weit verbreitet Microsoft Word gerade bei Verlagen ist, wo man andere Software erwarten würde … 😐

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  5. Whiskey
    23. Januar 2009

    Ich benutze MacTeX im Prinzip in der Grundinstallation mit ein paar wenigen zusätzlichen Paketen. Das ist das Tolle an den TeX-Paketen, im Prinzip kann man gleich loslegen, wenn man in den ersten Tagen etwas Zeit zum Lesen der vielen guten Tutorials hat.

    Der starken Verbreitung von .doc Files versuche ich immer mit der Bitte um ein pdf entgegen zu wirken. Solange ich nichts am Dokument verändern will, brauche ich nicht das komische Format – gilt übrigens auch für .odf Files. Ich glaube, es ist schlimmer, dass die Leute im Netz gerne .doc verlinken, wo ein pdf sinnvoller und kompatibler wäre. Wenigstens *das* klappt mit iWork 🙂

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  6. Martin (MacMacken)
    23. Januar 2009

    Genau, PDF zählt zu den grossen Stärken auf dem Mac inklusive iWork. Auf dem PC ist dies leider nicht der Fall und so ist für viele PC-Benutzer PDF ein Format, das man liest, aber nicht selbst erstellt … 🙁

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    • heinzii
      30. April 2011

      Free-pdf ist die Antwort damit kann jeder PC pdf´s erstellen

  7. Jorge
    31. Januar 2009

    Da steht man nun da als einfacher Student und hat sich den Abend lang durch Textverarbeitungsforen gewälzt und alles nur, weil eines auf einmal klar war. Office 2008, sowohl Excel als auch Word, ist einfach zu oft abgestürzt, als dass es weiterhin auf Platz eins stehen kann.

    Das einzige was ich möchte ist doch nur eine Programm-Konstellation, mit der ich ohne größeres Ärgernis durch den Uni-Alltag im Ingenieursbereich komme. Mal eine längere Hausarbeit, mal eine größere Tabellenkalkulation, mal eine Präsentation und dann noch möglichst kompatibel fürs Zusammenarbeiten mit den Komillitonen. Funktionierende Shortcuts, sinnvolle Menüführungen oder zumindest andere Miteiferer für Onlineforumshilfen wären natürlich auch schöne Dinge.

    Man könnte meinen, dass heute soetwas doch selbstverständlich sei und dass Dinge, wie den Computer anzuschreien und diesbezügliche Fluchanfälle, eindeutig in die 90er gehören. Aber nein, ganz so schnell bewegen wir uns anscheinend doch nicht fort.

    Ich freu mich aber, dass ich auf diese Seite gestoßen bin, auf der, wenn denn der Durchbruch geschafft ist, dieser hier mit Sicherheit in gebührender Form verkündet wird.

    In welche Hände ich nun mein Vertrauen bezüglich des Arbeitsprogramms lege, weiß ich immer noch nicht. Es sieht so aus, als ob der Mix es macht. Das einzig gute daran, man bleibt flexibel und lernt nie aus!

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  8. Michael
    30. April 2011

    Apple hatte mal eine gute Textverarbeitung: MacWrite Pro. So schwer kann es doch nicht gewesen sein, das Ding von MacOS 9 auf OS X zu portieren. Das Progrämmchen war nämlich richtig klein (Programm auf einer HD-Disk, das Wörterbuch auf der zweiten). Das wäre eine gute Ausgangsbasis für eine neue Textverarbeitung gewesen. Aber nein, man muss so einen Mist wie Pages machen.

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