Kein Google Earth ohne Google Software Update

Eigentlich wollte ich das neue Google Earth 5.0 ausprobieren – eigentlich, denn bedauerlicherweise lässt sich Google Earth nicht ohne «Google Software Update« installieren …

[…] To continue using Google Earth, you must … allow Google Softare Update to run in the background on your computer. […]

…und ich mag es nicht, wenn Software ungefragt nach Hause telefoniert oder ständig im Hintergrund läuft. Im Fall von «Google Software Update» kommt noch dazu, dass sich die Software im System einnistet und auch installiert bleibt, wenn man Software von Google – betroffen ist auch Google Picasa – gar nicht mehr verwendet. Verwendet man Google-Software, lässt sich «Google Software Update» übrigens nicht entfernen, es wird bei jedem Start von Google-Software erneut installiert.

Standard sollte meiner Meinung nach sein, dass Anwendungen beim ersten Start fragen, ob jeweils nach Aktualisierungen gesucht werden soll. Ist der Benutzer damit einverstanden, soll nur nach Aktualisieren gesucht werden, wenn die jeweilige Anwendung läuft – und nicht ständig und im Hintergrund über ein weiteres Hilfsprogramm. Google müsste eigentlich in der Lage sein, die Funktionalität so umzusetzen … dass Google darauf verzichtet, wirft zum wiederholten Mal ein schlechtes Licht auf das Unternehmen.

29 Comments

  1. FERNmann
    3. Februar 2009

    Unter Windows konnte ich über diesen Link die Software ohne GoogleUpdater herunterladen:
    http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/
    Weiß nicht ob dass für die Mac-Version auch gilt, kannst ja mal ausprobieren.

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  2. happy-buddha
    3. Februar 2009

    Google halt…

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  3. christian
    3. Februar 2009

    Einmal beklagst du dich über fehlendes Multitasking, jetzt hast du zuviel Multitasking, entscheid dich endlich… 😉

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  4. Ares
    3. Februar 2009

    n’schönen abend
    ^^vlt. will google auch nur alle user up to date halten um weniger serverleiistung zu verbrauchen…denn wenn google immer nur die aktuellste version der files (die von google earth gealden werden) aufm server hat und nicht noch die letzten 20 versionen spart das platz und traffic…. <<— ich muss verrückt sein google zu verteidigen

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  5. Sebastian
    3. Februar 2009

    Off-Topic: Warum dieses Google Bashing
    Ich verstehe nicht, dass alle auf Google herumhacken (und die meisten trotzdem über Google im Web nach Informationen suchen). Google macht seinen Job gut und sammelt Daten (es ist eben eine Suchmaschine!), aber das kommuniziert das Unternehmen auch. Es liegt nicht an Google, sondern in der Natur der Sache, dass Suchmaschinen gefährliche Datensammler sind. Google bietet einen kostenlosen Service an, man kann ihn nutzen, muss es aber nicht. Es gibt keine Beweise für heimliches Ausspähen, wie von anderen Firmen bekannt.

    Andere Dienstleister finde ich viel bedenklicher: z.B. Skype durchsucht Nachrichten (nur in China?) nach gefährlichen Begriffen wie „Demokratie“ und gibt das an die chinesischen Behörden weiter, ebenso Yahoo. Google ist da zwar auch kein Musterbild, aber die zensieren ihre Treffe liste „nur“.

    Das hat nichts damit zu tun, dass diese Update-Tools nervig sind, z.B. auch beim Real-Player und bei Itunes (unter Winows).

    Grüße
    Sebastian

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  6. christian
    3. Februar 2009

    @Sebastian: Das ist ein altes Schema: Sobald eine Underdog-Firma populär wird, verliert sie ihr exklusives Image und wird allgemein runtergemacht. Das ist bei Google so, das ist bei Apple so, ja selbst Microsoft durfte das erleben (Früher, als IBM noch den Computermarkt mit eiserner Hand beherrschten, kamen der coole junge Revolutionär Bill Gates und entriss ihnen das Zepter. Heute sind eben Google & Apple jung und revolutionär, morgen kommt ein anderer…)

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  7. Martin (MacMacken)
    3. Februar 2009

    Einmal beklagst du dich über fehlendes Multitasking, jetzt hast du zuviel Multitasking, entscheid dich endlich… 😉

    Bedaure, ich sehe den Zusammenhang nicht … 🙄

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  8. Martin (MacMacken)
    3. Februar 2009

    @Sebastian:

    Das hat nichts damit zu tun, dass diese Update-Tools nervig sind, z.B. auch beim Real-Player und bei Itunes (unter Winows).

    Genau darum geht es – Google Earth mit Google Software Update ist bloss ein Beispiel, in anderen MacMacken-Blogeinträgen werden andere kritisiert.

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  9. Iteranium
    3. Februar 2009

    Man kann es wohl eher als Service nehmen oder lassen. Genauso wie das Suchprotokoll. Nette Idee, aber ich brauche und will das nicht. Damit ist es ja nicht direkt schlecht. Und Google macht einen Haufen Schotter!

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  10. Martin (MacMacken)
    3. Februar 2009

    Man kann es wohl eher als Service nehmen oder lassen.

    … eben nicht – man muss Google Software Update zwingend verwenden, wenn man Software von Google nutzen würde. Mit dem Hinweis, den zumindest Google Earth enthält, ist dies akzeptabel. Unschön ist hingegen, dass die Software ständig im Hintergrund läuft und auch nach dem Entfernen von Google Earth weiterhin aktiv ist – übrigens auch aus Sicherheitsgründen, man holt sich damit eine potenzielle Sicherheitslücke mehr an Bord. Abgesehen davon stelle man sich vor, alle Programme würden einen dauerhaft aktiven Updater nutzen … 🙄

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  11. Iteranium
    3. Februar 2009

    Das ist ja denn wie auf dem PC, realshed (Real Player), jushed (Java) und andere.

    Ich meinte das mit dem nehmen oder lassen eher so, dass man Google an sich benutzen oder komplett lassen kann.

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  12. Martin (MacMacken)
    3. Februar 2009

    Ich meinte das mit dem nehmen oder lassen eher so, dass man Google an sich benutzen oder komplett lassen kann.

    Ich fürchte, Google kann man nicht ausweichen – die aktive Nutzung kann man unterlassen, doch begegnet man Google dennoch auf Schritt und Tritt … im Guten wie im Schlechten selbstverständlich! 😐

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  13. Iteranium
    3. Februar 2009

    Die Suche von denen ist wirklich gut, der Emaildienst auch. Auf Webseiten versuche ich mit NoScript und AdBlock Google auf einem Minimum zu halten, die haben schon genug von mir.

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  14. Whiskey
    4. Februar 2009

    TrackMeNot als Plugin für’n FF ist noch hilfreich, besonders bei Google.

    Mal davon abgesehen, hat eine Google App auf meinem Desktop(!) einen ganz anderen Stellenwert, als die Daten, die die von meinem Browser bekommen, oder auch nicht… Update schön und gut, aber besonders als Mac Nutzer sieht man am Beispiel iTunes, dass man gewisse Updates einfach NICHT haben will! Google braucht dann auch keine extra Dateiversionen der Kartendaten bereitzustellen. Das ist immer das gleiche Zeug und wenn nicht, hätten die schlechte Software, was ich aber echt bezweifle.

    Ich finds unmöglich, wenn ich in „Geiselhaft“ genommen werde, wenn ich eine Software nutzen will. Wann und wie Updates entscheide ich oder niemand. Schlimm, dass alle Nutzer über einen Kamm geschert, nur ein paar wenige DAUs ihre Viren-Mutterschiffe nicht unter Kontrolle haben 🙁

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  15. Iteranium
    4. Februar 2009

    „Viren-Mutterschiffe“, darf ich mir den klauen?

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  16. Whiskey
    4. Februar 2009

    Nimm 🙂 Ich hab den selber mal vor Jahren irgendwo aufgeschnappt und zum Synonym für virenverseuchte DAU-Rechner gemacht.

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  17. fidel
    4. Februar 2009

    du kannst btw den Updater loswerden – musst ihn nur aus dem .app entfernen.

    Ist sicherlich ein Kunstgriff den nicht jeder User machen will – eine Möglichkeit ist es aber – habe da auch neulich was zu geschrieben 😉

    Gruss
    fidel

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  18. fidel
    5. Februar 2009

    Yeppa – wollte nur nicht als dreister Linkpaster dastehen … jetzt bist du schuld 😉

    Hoffe der Ansatz hilft – wenns Probleme gibt einfach Bescheid sagen.

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  19. Martin (MacMacken)
    5. Februar 2009

    Yeppa – wollte nur nicht als dreister Linkpaster dastehen … jetzt bist du schuld 😉

    Keine Sorge – Weblinks, die ich für unpassend halte, werden deaktiviert … und Kommentare mit drei und mehr Weblinks müssen sowieso erst moderiert werden.

    Reply
  20. fidel
    5. Februar 2009

    *notiert*

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  21. Marc
    6. Februar 2009

    Unter Windows gibt es die Möglichkeit den „Google Software Updater“ Dienst einfach zu deaktivieren und der Spuk ist vorbei, gleiches sollte doch auch bei Mac OS der Fall sein, sprich dass man dort den entsprechenden Deamon zum schweigen bringt? Ob das einfacher ist als die Installationsdatei anzupassen weiß ich jedoch auch nicht, eine Alternative wäre es.

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  22. fidel
    6. Februar 2009

    @Marc:
    unter Mac OS X ist einiges anders – manchmal positiv – manchmal negativ 😉

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  23. Raven
    26. Februar 2009

    Es ist halt eine aberwitzige Situation: Die Softwareentwickler wissen, dass der unmöglichste Zeitpunkt zum Update-Vorschlag der ist, wenn man das Programm eigentlich gerade benutzen möchte. Auch heimliches Nach-Hause-telefonieren und Hintergrundprozesse sind nicht gerne gesehen. Unternehmen sie jedoch nichts, bekommen unzählige User die Updates ganz einfach nie im Leben mit. Der einzige logische Ausweg ist und bleibt eine zentrale Updatemöglichkeit für das ganze System, welche wahlweise manuell oder zeitgesteuert aktiviert wird und bei Untätigkeit irgendwann warnt.

    Welche Kandidaten gäbe es, die eigentlich eine Lösung schaffen könnten?

    * Microsoft / Apple kümmern sich nur um den eigenen Kram
    * Fink und MacPorts sind auf Open-Source-Apps beschränkt
    * AppFresh / Update Widget arbeiten mehr schlecht als recht
    * Sparkle bekommt es nicht auf die Kette, ein zentrales Preference Pane zu entwickeln

    Obwohl von zig Seiten dran herumgedoktort wird, ist weit und breit keine Lösung in Sicht. Was bei jeder ollen Linux-Distri absoluter Standard ist und seit Menschengedenken ausgereift funktioniert, klappt unter den kommerziellen OS nicht im Ansatz. Und es nervt gewaltig.

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  24. Iteranium
    26. Februar 2009

    Apt ist wirklich genial, man macht einfach die Updates da zentral und man sieht auch direkt, ob ein Programm dann nicht mehr läuft. In Firefox funktioniert das genausogut mit den AddOns, das hat mir auch noch keine Probleme gemacht.

    Bei Sparkle finde ich das noch ganz nett, man benutzt Cyberduck einfach und lässt parallel runterladen, und wenn man mal ne Pause macht, kann man neustarten. Aber Apt ist da schon besser.

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  25. Martin (MacMacken)
    26. Februar 2009

    @Raven: Vielen Dank, Du bringst die Problematik hervorragend auf den Punkt!

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  26. Sebastian
    15. März 2010

    also was mich wundert ist, dass wenn ich in meine startobjekte gucke, dann steht da ca. 10 mal google software update, irgendwie komisch….

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