c’t über die Nachteile von Spiegelbildschirmen

Seit einiger Zeit verkauft Apple keine Notebooks mehr, sondern nur noch formschöne Schminkspiegel mit Rechnerfunktion – lediglich das neue 17″-MacBook Pro ist gegen Aufpreis auch ohne Spiegelbildschirm erhältlich. Bildschirmspiegel sind aus ergonomischer Sicht unsinnig und abzulehnen, doch leider scheinen Reflexkäufer, die keinen Wert auf Ergonomie legen, eine Mehrzahl zu bilden – zum eigenen Nachteil! 🙄

Die aktuelle c’t-Ausgabe befasst sich in einem umfangreichen Artikel «Glänzend oder matt – Ärger mit verspiegelten Displayoberflächen» mit der Problematik. Nachfolgend ein Auszug aus dem Artikelfazit …

Bild: Flickr-Benutzer «Vittorio’s», BY 2.0-Lizenz von Creative Commons

In dunkler Umgebung ist die Klarheit der dargestellten Informationen bei spiegelnden Displays sowie die Sättigung der darstellten Farben etwas besser. Allerdings sind Arbeitsumgebungen bis auf wenige spezielle Ausnahmen nie komplett dunkel und nur selten so eingerichtet, dass sich keine Störlichtquellen spiegeln. […]

Gestattet es die Umgebung, Störlichtquellen durch Drehen und Kippen des Bildschirms zu entfernen, sind Kontrast und Farbsättigung auf glänzenden Schirmen messbar, wenn auch in der Praxis nicht unbedingt erkennbar besser als bei mattierten Anzeigeoberflächen. Dem Sitzkomfort ist ein mattiertes Mobildisplay aber mindestens ebenso zuträglich wie dem Sehkomfort.

… für den vollständigen Artikel muss man die c’t käuflich erwerben oder den Artikel online kaufen – es lohnt sich! 😀

23 Comments

  1. Ralf Wenzel
    25. April 2009

    Es gibt einiges woran ich zu meckern hätte, aber mein „verspiegeltes“ MacBook Display gefällt mir besser als das Matte im Powerbook.

    Darüber, dass man fast blind wird mit silbernem Laptop im Sonnenlicht meckert kein Mensch. DAS hat mich wirklich gestört.

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  2. Anonymous
    25. April 2009

    Alle wissen es: Computerarbeit ist ungesund. Manche Dinge sind gegeben, andere kann man ändern. Die Tastatur. Die Sitzposition. Den Bildschirm. Man starrt jeden Tag stundenlang in den Bildschirm und ist nicht bereit einen gesunden Bildschirm zu verwenden. Stattdessen redet man die schädlichen Spiegel schön. Wer Artikel wie in der c’t gelesen hat und trotzdem Spiegel verwendet sollte höhere Krankenkassenprämien bezahlen müssen! Oder eine Spiegelsteuer. Das wäre kein Problem denn DAU können gut besteuert werden sie merken es gar nicht.

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  3. Ralf Wenzel
    25. April 2009

    Genau. Und eine Laptopsteuer, weil die Arbeit an diesen Geräten jeglicher Ergonomieregel widerspricht. Display zu tief und nicht höhenverstellbar, Tastatur zu klein, etc.

    *kopfschüttel*

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    • Martin (MacMacken)
      25. April 2009

      Es würde mich nicht überraschen, wenn die Idee einer «Ergonomiesteuer» tatsächlich schon von Politikern ins Spiel gebracht wurde! 🙄

  4. Iteranium
    25. April 2009

    Würde ich es über mich bringen, meinen iMac wieder zu verkaufen, hätte ich auch kein Glossy mehr. Und den C’t Artikel brauche ich gar nicht lesen, ich kann mich auch so darüber aufregen, bis die Sonne untergeht.

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  5. mat
    25. April 2009

    Was also tun, wenn man ein neues MacBook (pro) kaufen möchte/muss, das 17“ aber zu groß/teuer ist (17“ Laptops sind eh sinnfrei, meine Meinung…). Lieber nen Win-Laptop, nur weil der dann ein mattes Display hat? Naja, jeder muss selber wissen ob er nur wegen des Displays lieber nen Win-Rechner kauft…

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    • Iteranium
      25. April 2009

      Da der iMac so extrem spiegelt ist mir das schon fast Grund genug mir einen PC zu kaufen. Man kann ja auch OS X auf einem PC installieren heißt es überall. Es gibt aber auch Firmen, die ein mattes Display nachrüsten.

    • Ralf Wenzel
      25. April 2009

      Dann kauf doch einen PC und jammer nicht rum.

    • Martin (MacMacken)
      25. April 2009

      Nachrüsten lohnt sich üblicherweise nicht … da kauft man sich besser gleich einen ergonomischen Computer ohne Spiegelbildschirm.

    • Ralf Wenzel
      25. April 2009

      Fein dass du Global sagen kannst, das 17″-Displays sinnfrei sind. Schonmal dran gedacht dass es durchaus Leute gibt, die sowas gezielt kaufen? Alles Idioten die keine Ahnung haben?

    • Martin (MacMacken)
      25. April 2009

      Nein, aber Käufer, die einen geringen Mobilitätsbedarf haben plus gute Gründe für den Kauf, auch wegen dem vergleichsweise hohen Preis … ein 17″-MacBook Pro wiegt 3 kg, hinzu kommt Zubehör – da schleppt man schon einiges mit. Bei Flugreisen kommt noch die Problematik der Gewichtsbeschränkungen für das Handgepäck dazu, in «Economy» wird es bereits schnell einmal eng.

    • mat
      25. April 2009

      Nein, sicher nicht. Das ist nur meine Meinung, mehr nicht. Ich habe nicht geschrieben, dass diese Leute Idioten wären. Das kam von Dir.

    • Ralf Wenzel
      25. April 2009

      ’17“-Laptops sind eh sinnfrei‘, das waren deine Worte. Nur weil DU damit nichts anfangen kannst, sind sie noch lange nicht sinnfrei.

    • mat
      25. April 2009

      Ok, ich korrigiere meine Aussage: Mir (ich spreche NUR für mich) sind 17′ Laptops zu groß und zu schwer, tragbare Desktops wenn man so will. Besser?

    • Martin (MacMacken)
      25. April 2009

      Mac OS X läuft à la Hackintosh auch auf PCs … gerade im Notebook-Bereich gibt es von Lenovo beispielsweise attraktive Modelle.

  6. Ralf Wenzel
    25. April 2009

    Und schon hast du gelernt, wofür man sowas braucht.

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  7. NicoTN
    23. Mai 2009

    Also ich hab ein MBP 15 Zoll mit Glossy Display von Ende 2007. Ich bin hochzufrieden. Auch tagsüber sehe ich keine störenden Siegelungen. Nur wenn der Bildschirm sehr dunkel ist und etwas direkt dahinter leuchtet.

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  8. Ben
    14. August 2009

    Genau so sieht es aus. Ich habe das „neue“ Pro 13″ mit Glossy Display und so gut wie keine Probleme. Wenn das Display mal dunkel ist, dann sieht man die Spiegelung natürlich, aber wenn ich einen Film schaue, mache ich das im Dunkeln.

    Wenn ich tagsüber arbeite und das Licht reinscheint (zurzeit von der Seite), dann kann ich gut damit arbeiten.

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  9. Spieglein
    12. September 2009

    Bilder sagen mehr als Tausend Worte.

    Matt gegen Spiegel: Macbook Pro von Apple im Praxiseinsatz
    Video&Bilder: http://zdnet.de/41502599/

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  10. Felix
    21. Oktober 2009

    Das neuste Spiegel-Desaster bei Apple:

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  11. Helge
    21. Oktober 2009

    ja und ich befürchte den gleichen Schminkspiegel gibts dann nächstes Jahr beim Apple Netbook….

    Gruss, Helge (der sein 2 Jahre altes MacBook Pro ohne Schminkspiegel sicher bald zu Höchstpreisen bei eBay verkaufen kann 😉

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    • Martin (MacMacken)
      21. Oktober 2009

      ja und ich befürchte den gleichen Schminkspiegel gibts dann nächstes Jahr beim Apple Netbook….

      Analog zum iPhone und iPod Touch ist es leider zu erwarten …

      Gruss, Helge (der sein 2 Jahre altes MacBook Pro ohne Schminkspiegel sicher bald zu Höchstpreisen bei eBay verkaufen kann 😉

      … diese Hoffnung könnte sich als trügerisch erweisen, jedenfalls habe ich nicht das Gefühl, dass matte MacBooks Pro höhere Preise bei eBay erzielen.

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