Kein Schwarzweiss-Druck ohne Farbpatrone

Tintenstrahldrucker von Hewlett Packard (HP) geniessen keinen guten Ruf – teure Verbrauchsmaterialien und fehlerhafte Treiber-Software ärgern viele Anwender. Ein weiterer Grund, der für mich gegen HP spricht, ist der Zwang zum Kauf von teuren Farbpatronen, selbst wenn man gar nicht farbig drucken möchte … 👿

Vor ein paar Tagen meldete mein Tintenstrahldrucker, ich solle die Farbpatrone entfernen und überprüfen …

Farbpatrone entfernen und überprüfen

 … leider ohne Begründung und als die Fehlermeldung auch nach mehrmaligen erneuten Einsetzen der Farbpatrone sowie einem Neustart des Druckers weiterhin erschien, entfernte ich die Farbpatrone dauerhaft, denn farbigen Druck benötige ich nur selten und beauftrage damit üblicherweise einen Fachmann. Leider funktioniert der Drucker ohne Farbpatrone gar nicht mehr, abwechselnd erscheinen die beiden folgenden Fehlermeldungen …

Farbpatrone in linken Steckplatz einlegen

Farbpatrone in linken Steckplatz einlegen

… eine neue Farbpatrone ist weniger teuer als ein neuer Drucker und so werde ich wohl eine neue Farbpatrone kaufen müssen – in der Hoffnung, dass sich das Problem damit beheben lässt.

16 Comments

  1. Heiko
    27. Juni 2009

    Feste Regel bei HP-Druckern: Finger weg von den Billigen. Die großen Laserjets: Top, der ganze Rest: vergessen.
    Leider zehren die Desk- und Officejets immernoch von ihrem (früheren) guten Ruf – aber ich würde in der Tintenkategorie nie wieder zu einem HP greifen.

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  2. Friedl
    27. Juni 2009

    Dieses Problem betrifft nicht nur billige Drucker und nicht nur Tintenstrahl. Auch Laser sind mittlerweile davon betroffen. Und nicht nur von HP, auch von anderen Herstellern. Es ist fast nicht mehr möglich, einen Drucker vor allem beim Kauf zu bezahlen. Bei fast allen Druckern muss man wie beim Handy über den Verbrauch abzahlen, ob man will oder nicht.

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  3. Anonymous
    27. Juni 2009

    Gesucht: 1 Laserdrucker s/w, netzwerkfähig, und 1 Tintendrucker s/w und farbig, netzwerkfähig, mit Fax. Beide Drucker mit genügend Papiervorrat und vor allem geschlossenem Papierfach. Tipps?

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    • Christian
      27. Juni 2009

      Farbtintenstrahler kommen mir nicht mehr ins Haus.

      S/W Laser Brother HL-5250DN, netzwerkfähig mit diversen Protokollen, Postscript, Duplex, 250 Blatt und optional weitere Papierkassetten. Sollte für drei oder vier Arbeitsplätze ausreichen und druckt in gleichbleibender Qualität mit Windows, Linux und natürlich OSX.

    • Anonymous
      28. Juni 2009

      S/W Laser Brother HL-2150N
      Günstig und funktioniert über das Netzwerk mit WIN, Mac und Linux.

  4. Whiskey
    27. Juni 2009

    Drucker und Mac sind generell ein Problem. Treiber für Winows sind ja schon schlimm, aber was bei rauskommt, wenn diese Leute versuchen was fürn Mac oder Linux zu basteln, ist schon echt schlimm.

    Dieses Patronenproblem hatte ich vor kurzem erst wieder mit meinem Epson Drucker, es ist also wirklich nicht nur ein HP-Problem. Meine Idee war, mir später nen vernünftigen Laserdrucker zu besorgen und dort von ein paar schlimmen Marketingentscheidungen verschont zu werden. So ganz ohne Drucker kommt man leider ja nicht aus 🙁

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    • egal
      28. Juni 2009

      Drucker und Mac sind generell ein Problem. Treiber für Winows sind ja schon schlimm, aber was bei rauskommt, wenn diese Leute versuchen was fürn Mac oder Linux zu basteln, ist schon echt schlimm.

      Bitte was?! Von was redest Du da? Wer bastelt was?

  5. Heiko
    27. Juni 2009

    hmm… also mit Treibern schlage ich mich nicht mehr rum. Ich kaufe ausschließlich Drucker, die Postscript oder wenigstens PCL sprechen. Die gibts mittlerweile auch relativ preiswert – und für einfache Ausdrucke braucht man überhaupt keine Treiber, höchstens das PPD-File.

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  6. Anonymous
    27. Juni 2009

    Das gleiche Problem hatte ich bei einem Canon (IP 3300). Mir ist beim Druck auf Graustufen eine Farbpatrone leergegangen ?! und dann hat er sich geweigert weiter in Schwarz-Weiß zu drucken, obwohl die schwarze Tinte noch so gut wie voll war. Da das Gerät selbst gesperrt hat, auch wenn kein USB Kabel angeschlossen war (Warnleuchte hat geblinkt), schätze ich, dass das wohl so üblich ist um den Verkauf von Patronen anzukurbeln. Die Hotline hat auch keinen Rat gewusst und auf die Frage warum denn eine Farbpatrone für sw-Druck nötig ist und wie die verbraucht werden kann, wenn eigentlich keine Tinte verbraucht werden sollte, kahm nur betretendes Schweigen.

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  7. Martin (MacMacken)
    27. Juni 2009

    Merci für Eure Rückmeldungen!

    Die ganze Angelegenheit erscheint mir auch typisch für unsere Zeit – zwar wird ständig Nachhaltigkeit gepredigt, aber für den s/w-Tintendruck muss man sich eine unnötige Farbpatrone kaufen … 🙄

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  8. Denny
    17. Juli 2009

    Unser HP Multifunktionsdrucker kommt auch auf die Müllhalde. Meine Frau stammt aus Japan und hat den Drucker von da mitgebracht. Lustigerweise sind die Patronen von HP mit einem Ländercode versehehen, d.h. wir müssten uns die (teuren) Patronen aus Japan zuschicken lassen.

    Interessanterweise ist dies weder auf den Patronen (Deutsche und Japanische Patronen haben exakt die gleiche Produktnummer) noch in der Anleitung des Druckers vermerkt. Erst bei einem Anruf beim HP-Suppprt (und dort auch erst nach etwa 8-maligem Weiterverbinden) konnte man uns aufklären, warum unsere neu gekauften Patronen nicht funktionieren (nicht mal eine Fehlermeldung wie bei dir gab es auf dem schönen Farbdisplay).

    Man hat uns aber freundlicherweise angeboten, über den Telefonsupport und das Internet eine Firmwareänderung des Druckers durchzuführen. Bei den Kosten für den Telefonsupport (etwa 2 Euro pro Minute bei mindestens 30 Minuten für die Aktion) haben wir uns dann aber doch für einen anderen Drucker entschieden.

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    • Martin (MacMacken)
      17. Juli 2009

      Vielen Dank für die Beschreibung dieses interessanten Aspektes – bei Gelegenheit werde ich dazu vermutlich einen Blogeintrag verfassen, absurder geht’s ja kaum noch … 🙄

  9. Martin (MacMacken)
    8. August 2009

    Nebenbei bemerkt: Umgekehrt funktioniert das Drucken auch nicht mehr … und auch alle anderen Funktionen, die gar kein Drucken benötigen, sind nicht mehr verfügbar bis man eine neue (teure) Patrone eingesetzt hat.

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  10. Andre
    3. September 2009

    Ich kenne diese Probleme nur allzu gut. Ich habe auch einen Multifunktionsdrucker von Hewlett Packard und bin wirklich entsetzt von der Preisstrategie. In vielen Blogs habe ich mittlerweile gelesen, dass HP nur noch Geld mit den Patronen und nicht mehr mit den Druckern selber macht. Sobald meine Patronen das nächste mal leer sind, werde ich mir auch einen Laserdrucker zulegen. So kann das bei mir einfach nicht weitergehen…

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  11. Marko
    23. April 2010

    Genau das selbe Problem hatte ich vor einiger Zeit mit meinem Epson Drucker und ich habe mich wirklich sehr darüber geärgert. Nachdem ich dann aus Frust bei Ebay Billig-Patronen für den Drucker gekauft habe, sind diese bereits nach kurzer Nutzungsdauer im Drucker vertrocknet und haben das ganze Gerät somit nahezu unbrauchbar gemacht. Ich werde mir zukünftig definitiv auch einen Laserdrucker zulegen, welcher auch auf lange Sicht hält was er verspricht.

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  12. Lukas
    5. Oktober 2010

    Immer diese Ansprüche! – Denk doch mal an unsere Kinder!!!
    Ohne Farbe könnte raubmordkopierende Kinderschänder ja tatsächlich drucken und keinen MIC hinterlassen!!!

    Disclaimer: Wer Spuren von Überspitzung findet darf sie behalten.

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