Unkultur bei Cultured Code?

«Things» ist seit einiger Zeit die Anwendung meiner Wahl zum Verwalten von Aufgaben – auf dem Mac, nicht auf dem iPhone oder iPod Touch. Für Tipps und Tricks im Umgang mit «Things» besuche ich ab und zu das entsprechende Diskussionsforum, das bislang auf der «Support»-Seite von «Things» verlinkt war – bislang, denn neuerdings ist dies nicht mehr der Fall, wie mir gestern auffiel. Im Diskussionsforum, das weiterhin online ist, findet sich folgende Erklärung …

We removed the link because we are in the process of updating and improving our forums. Many users were posting questions here, expecting immediate responses from Cultured Code. Our forum is a place of community, where users can discuss Things and help each other out. Therefore, we’re going to be relaunching our forums in the next few weeks, making the guidelines and mission of the forums clearer.

… in der Folge bewegte ich mich quer durchs Forum und musste feststellen, dass anscheinend ein gravierendes Kommunikationsproblem zwischen den Entwicklern von «Things» und vielen Benutzern besteht. Bemängelt werden unter anderem leere Ankündigungen und fehlender «Customer Service».

«Cultured Code», das Unternehmen hinter «Things» bekundet in der Wahrnehmung vieler Benutzer offensichtlich grosse Mühe, angemessen zu kommunizieren und mit den Erwartungen der Benutzer an die weitere Entwicklung von «Things» umzugehen. Persönlich habe ich diesbezüglich keine besonderen Ansprüche und verwende ich «Things» weiterhin, weil es trotz einiger Macken für mich gut genug ist und ich mich ausserdem nicht in eine neue Anwendung für die Aufgabenverwaltung einarbeiten möchte … 😐

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Kundendienst für «Things»-Benutzer und der Weiterentwicklung der Anwendung? ❓

9 Comments

  1. Anonymous
    12. Juli 2009

    donnach bringt es Englisch auf den Punkt:

    They made some good money and won a few awards, obviously from judges who didn’t use the product for any real length of time, but an award is an award, looks good on their resumes.

    Also, the money will keep flowing and people will keep buying Things because, again, blog reviewers don’t spend much time with software, they’ll keep giving Things good reviews based on the shiny shiny. It will be quite a while before enough angry customers build up to challenge the clueless reviews and corrupt awards.

    Whoever is running the company is probably plenty comfortable with how it’s all going, this head-in-the-sand strategy has probably worked out a lot cheaper than hiring competent programmers 🙂

    http://culturedcode.com/things/forums/read.php?4,26710,27369#msg-27369

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  2. GGvinda
    12. Juli 2009

    Ich habe keine Probleme mit Things. Auch habe ich dem Support eine E-Mail geschrieben und eine Antwort erhalten. Vielmehr sollte man vielleicht auch die Gegenfrage stellen und mal recherchieren wie viele der Things-User nicht fähig sind Things richtig zu benutzen oder zu faul sind Things Help zu lesen. Ich kann diese Kritik daher nicht ganz nachvollziehen.

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  3. Ben
    12. Juli 2009

    Ich habe weder Probleme mit Things noch mit dem Support. Man muss nicht immer innerhalb von wenigen Stunden antworten, die Leute können auch mal ein paar Tage warten. Ist bei anderen Unternehmen oft genauso und da beschwert sich keiner.

    Things ist DAS BESTE App für Aufgabenverwaltung und Sync mit dem iPhone. Die Entwickler haben auch ne Menge zu tun, denn Sie haben beide Apps gleichzeitig begonnen/rausgebracht.

    OmniFocus hatte es leichter, das App für den Mac stand schon mehrere Jahre und nun kamen Sie mit einem iPhone-App hinterher.

    Also: Weiter so, Cultured Code!

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    • Martin (MacMacken)
      12. Juli 2009

      Things ist DAS BESTE App für Aufgabenverwaltung und Sync mit dem iPhone. Die Entwickler haben auch ne Menge zu tun, denn Sie haben beide Apps gleichzeitig begonnen/rausgebracht.

      Wer eine GTD-Anwendung veröffentlicht, sollte nicht damit argumentieren, in Zeitnot geraten zu sein, das wirkt unglaubwürdig … die eigene GTD-Anwendung müsste doch eigentlich auch die Entwicklung effizient voranschreiten lassen! 😉

  4. Forumposter
    12. Juli 2009

    Schade, dass es so kommt. Soweit ich weiß steht da ein deutsches Unternehmen hinter und ich finde beide Programme super (Mac und iPhone).
    Es ist einfach simpler gestrikt als OmniFocus, allerdings rocken die bei Omnifocus, stellen sehr gute Produkte her. Vielleicht schau ich’s mir doch mal näher an.

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    • Martin (MacMacken)
      12. Juli 2009

      Ja, Cultured Code ist in Deutschland daheim – bei Apple findet man ein entsprechendes Video online …

      http://devimages.apple.com/videos/wwdc/2009/apple-wwdc09-cultured_code-us-20090416_r640-9cie.mov

      … ich bin im Bezug auf all die Ankündigungen auch von «Things» enttäuscht, insbesondere vielfach reproduzierbare Fehler sollten endlich behoben werden und die Synchronisation zwischen Mac und iTouch-Geräten verursacht zu viele Fehler. Aber wie erwähnt ist «Things» dennoch gut genug für mich, gerade auch im Vergleich zur «eierlegenden Wollmilchsau» in Form von OmniFocus – und ich hoffe entsprechend, dass Cultured Code wieder die Kurve kriegt.

    • Anonymous
      12. Juli 2009

      Wieso rechnet ein deutsches Unternehmen in Dollar und nicht Euro ab?

      Ganz schwach: Man kann nicht die Versionen für iPhone und Mac als Paket mit ein bisschen Rabatt kaufen.

      Ebenfalls schwach: Bei der Version für iPhone fehlt sowieso der Preis auf der Website.

    • Martin (MacMacken)
      12. Juli 2009

      Wieso rechnet ein deutsches Unternehmen in Dollar und nicht Euro ab?

      Ich kann auch nur spekulieren, gehe aber davon aus, dass Cultured Code intern in EUR abrechnen muss. Für den Verkauf von Mac-Anwendungen hingegen hat sich der USD als Währung etabliert, zumal die USA vermutlich immer noch der grösste Mac-Markt sind …

      Ganz schwach: Man kann nicht die Versionen für iPhone und Mac als Paket mit ein bisschen Rabatt kaufen.

      Ein Paketpreis wäre wünschenswert, ist AFAIK aber für Anwendungen aus dem AppStore leider nicht möglich. Cultured Code kann «Things Touch» nicht über die eigene Website verkaufen, sondern muss auf den AppStore verweisen … ein Paketpreis könnte mit iTunes Store-Gutscheinen «simuliert» werden, aber der Aufwand dafür wäre offensichtlich zu gross.

      Ebenfalls schwach: Bei der Version für iPhone fehlt sowieso der Preis auf der Website.

      Einverstanden.

  5. Anonymous
    15. Juli 2009

    Was machen die Jungs bei CC eigentlich ausser ihre Awards zu feiern? Ich mag es ihnen gönnen wenn sie Awards von Leuten erhalten die Things nicht lange oder intensiv nutzen. Aber sie könnten sich bitte wieder um ihre User kümmern. Es gibt Fehler die schon ewig bestehen. Es gibt Funktionen die schon ewig angekündigt sind. Es gibt wie richtig gesagt wird viel zu kommunizieren. So wie die Situation jetzt ist ist eigentlich alles möglich vom grossen Sprung bis zum Supergau.

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