HP-All-in-One-Drucker auf die Müllhalde

Vor einiger Zeit beklagte ich mich darüber, dass sich HP-All-in-One-Tintenstrahldrucker nur verwenden lassen, wenn der Drucker beide Patronen (schwarz/weiss und farbig) akzeptiert. Noch absurder ist ein Beispiel, dass MacMacken-Leser Denny in einem Kommentar zum erwähnten Blogeintrag beschrieb und deshalb einen eigenen Blogeintrag verdient …

Unser HP Multifunktionsdrucker kommt auch auf die Müllhalde. Meine Frau stammt aus Japan und hat den Drucker von da mitgebracht. Lustigerweise sind die Patronen von HP mit einem Ländercode versehehen, d.h. wir müssten uns die (teuren) Patronen aus Japan zuschicken lassen.

Interessanterweise ist dies weder auf den Patronen (Deutsche und Japanische Patronen haben exakt die gleiche Produktnummer) noch in der Anleitung des Druckers vermerkt. Erst bei einem Anruf beim HP-Suppurt (und dort auch erst nach etwa 8-maligem Weiterverbinden) konnte man uns aufklären, warum unsere neu gekauften Patronen nicht funktionieren (nicht mal eine Fehlermeldung wie bei dir gab es auf dem schönen Farbdisplay).

Man hat uns aber freundlicherweise angeboten, über den Telefonsupport und das Internet eine Firmwareänderung des Druckers durchzuführen. Bei den Kosten für den Telefonsupport (etwa 2 Euro pro Minute bei mindestens 30 Minuten für die Aktion) haben wir uns dann aber doch für einen anderen Drucker entschieden.

Absurd, nicht? 🙄

7 Comments

  1. Martin Ueding
    13. August 2009

    HP 4L Laserdrucker am inzwischen dritten Printserver, funktioniert wunderbar und Toner gibt es immer noch.

    Ich wüsste echt gerne, was HP da bei den Tintenstrahlern macht …

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    • Martin (MacMacken)
      13. August 2009

      Ich wüsste echt gerne, was HP da bei den Tintenstrahlern macht …

      Ich auch … mein privater Laserdrucker von HP läuft und läuft, lediglich dem Plastikgehäuse sieht man das Alter zunehmend an …

  2. Christian
    13. August 2009

    Kann ich bestätigen. Eine Freundin hat ihren Drucker von den USA nach Kanada gebracht und konnte auf Grund des „Kopierschutzes“ den Drucker mit kanadischen Patronen nicht benutzen. (Hatte damals zum ersten Mal überhaupt von einem Kopierschutz bei Patronen gehört.)
    Sie durfte sich dann ein FW Update kaufen(!), damit die Patronen angesprochen und benutzt werden konnten…

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    • Martin (MacMacken)
      13. August 2009

      Das Tintengeschäft ist für HP (und andere Hersteller) offensichtlich so lukrativ, dass sie alles unternehmen, um ihre Marktstruktur zu schützen. Man liest häufig von Problemen mit Nachfüllpatronen von anderen Herstellern, aber von dieser Art von DRM hörte ich zum ersten Mal … 🙄

  3. fidel
    13. August 2009

    Absurd ja … wobei ich dann in obigem Beispiel das Firmware Update halt einfach selber gemacht hätte … sofern der Drucker an sich noch ok war/ist.

    @Christina:
    kaufen ? In welcher Preisspanne lag das ?

    Gruss
    fidel

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    • Christian
      14. August 2009

      Noch bin ich Christian 🙂

      Ja, kaufen. Meines Wissens nach musste sie sogar in einen Laden gehen, warum auch immer. Preis weiß ich auch nicht. Muss aber wohl billiger als ein neuer Drucker gewesen sein.

  4. fidel
    14. August 2009

    @Christian:
    sorry das war/ist ein typischer Dreher bei mir 😉

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