Softwareaktualisierung nur noch als Administrator?

Die Softwareaktualisierung von Mac OS X 10.5 «Leopard» hatte zahlreiche Macken für Benutzer, die aus Sicherheitsgründen nicht als Benutzer mit Administrationsrechten arbeiteten – sie mussten unter anderem die Softwareaktualisierung manuell durchführen und konnten sich die bereits installierten Aktualisierungen nicht anzeigen lassen. Im neuen Mac OS X 10.6 «Snow Leopard» nun setzt bereits das Aufrufen der Softwareaktualisierung Administrationsrechte voraus …

… jedenfalls auf den ersten Blick, denn wenn man die Anmeldung als Benutzer mit Administrationsrechten drei Mal verweigert, wird die Suche weitergeführt …

… und wie zu erwarten als Ergebnis gemeldet, es seien keine neuen Aktualisierungen verfügbar …

… inwiefern die oben erwähnten «Leopard»-Macken in «Snow Leopard» weiterhin bestehen, wird sich zeigen – absurd jedenfalls, dass man bereits die Suche nach neuen Aktualisierungen nicht als Benutzer durchführen können soll, denn wieso möchte die Softwareaktualisierungen Änderungen am System vornehmen, wenn noch gar nicht klar ist, ob Aktualisierungen verfügbar sind? ❓

10 Comments

  1. Mechatroniker
    2. September 2009

    …dafür kommt sicher noch ein Softwareupdate… 🙂

    Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen… :-)))

    Ubuntu fragt beim Aktualisieren übrigens auch nach erweiterten Rechten, schon bevor etwas heruntergeladen und installiert wird. Auf die Liste der installierten Pakete hat der normale Benutzer nicht vollen Zugriff. Könnte bei OSX ähnlich sein.

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    • Martin (MacMacken)
      2. September 2009

      Ubuntu fragt beim Aktualisieren übrigens auch nach erweiterten Rechten, schon bevor etwas heruntergeladen und installiert wird. Auf die Liste der installierten Pakete hat der normale Benutzer nicht vollen Zugriff. Könnte bei OSX ähnlich sein.

      Gibt’s bei Ubuntu Linux dafür einen Grund?

  2. Martin Thomas
    2. September 2009

    Das ‚weltweit fortschrittlichste Betriebsystem‘ wurde halt noch ‚feingetunt’… meint der Hersteller. Diese Dialogbox hat mich gestern jedenfalls fast den letzten Nerv gekostet :-S

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  3. MacManiac
    2. September 2009

    Na ,ja, ich finde das durchaus logisch; wenn sowieso zur Aktualisierung der Software an sich Admin-Rechte benötigt werden, ist es logischer gleich vorher diese abzufragen, als erst hinterher. Wenn ich da ganz unbedarft als ONU rangehe, lebe ich DAMIT leichter als mich auf ein Update zu freuen, es vor mir zu sehen, und dann mangels Rechte erst nicht installieren zu können.

    Daß das für User die mit einem Nicht-Adminaccount das Tagesgeschäft aus sicherheitsgründen bestreiten etwas nervend sein kann, mag sein, aber wo ist der große unterschied?! In den Nachrichten hört man so oder so immer über Updates, großes suchen ist da nicht wirklich von Nöten; denn der, der soweit mit dem Mac vertraut ist, sich einen Sicherheitsaccount, sprich, nicht Adminaccount anlegt, der liest wohl ab und an auch Macnews.

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  4. Martin Thomas
    2. September 2009

    @MacManiac

    Die systemeigene Software-Update Funktion von MacOS war schon seit geraumer Zeit zum schreien… auf dass es mit 10.6 nur noch unwesentlich schlimmer wurde könnte ich mich einigen 😛

    Das Prüfen sowie auch der Download von Updates ohne Admin-Rechteabfrage ist absolut trivial zu implementieren. Einzig das ‚OK‘ zur Installation in einem konkreten Falle (resp. wünscheswerter eine allg. Installations-Policy für signierte Patches) muss von einem User mit Administrativrechten ausgehen.

    Nach meinem pers. Gusto (u.a. da ich viele Rechner betreuen muss) hätte ich gerne eine simple Möglichkeit als Admin ein System so zu konfigurieren, dass es im Hintergrund automatisch nach Updates sucht, diese herunterlädt und, sollten es sich dabei um vom Systemhersteller signierten Code handeln, den Patch automatisch installiert, selbst wenn derzeitig ein low-privileged User an der entsprechenden Maschine gerade arbeitet. Sollten für das auszuführende Update offene Apps geschlossen oder gar das ganze System neu gestartet werden müssen, könnte dies dem besagten Standard-User durch eine Dialogbox mitgeteilt werden, in welcher er die Wahl hat ob er den Rechner sofort neu starten oder ggf. in 15/60/120 Minuten erneut daran erinnert werden will.

    Fazit: Ich bleibe dabei dass MacOS, was das ‚Distributen‘ von Patches angeht, derzeitig ein grottig-miesen Job erledigt.

    Grüsse,
    Martin Thomas

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    • eragon
      2. September 2009

      Da muss ich dir voll recht geben da ist man bei Windows besser aufgehoben. Windows lädt sich die wichtigen Updates selber runter und installiert sie dann auch selber.

  5. Sebbl
    2. September 2009

    Lustig, ich werde nie danach gefragt. Aber ok. 😉

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    • Martin (MacMacken)
      2. September 2009

      Lustig, ich werde nie danach gefragt. Aber ok. 😉

      Arbeitest Du als Benutzer mit Administrationsrechten?

  6. fellowweb
    20. Oktober 2010

    Ist dieses Verhalten von der OS X-Softwareaktualisierung noch aktuell?

    Denn dann fühle ich mich sicherer, wenn ich zwar mit Admin-Rechten jedoch allen Aktualisierungen unterwegs bin, weil ich überhaupt von den Updates erfahre. 😉

    Oder ist jemand auf ein Skript gestoßen, dass quasi im Hintergrund regelmäßig auf Updates prüft und im Fall von Updates zum Beispiel über Growl benachrichtigt?

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    • fellowweb
      20. Oktober 2010

      UpdateCheck scheint ein Lösungsansatz zu sein.

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