Zürcher Apple Store ohne Umweltschutz

Apple legt seit einiger Zeit grossen Wert darauf, als Unternehmen wahrgenommen zu werden, das den Umweltschutz ernst nimmt. Entsprechend bin ich jeweils erstaunt, wenn ich bei herbstlich kühlen Temperaturen am Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse vorbeilaufe …

… und sehe, dass die Türen zum Ladenlokal offen stehen – als ob die Bahnhofstrasse auch noch geheizt werden sollte! 🙄

Umweltschutz wäre in diesem Fall, dass weniger geheizt würde anstatt das Ladenlokal mit kalter Luft von draussen zu kühlen. Ausserdem könnte der Eingang so gestaltet werden, dass möglichst wenig warme Luft das Ladenlokal verlässt.

Nachtrag vom 28. Oktober 2009, 10.45 Uhr: «parmaene» weist per Kommentar darauf hin, dass allenfalls ein Torluftschleier zur Anwendung kommen könnte.

14 Comments

  1. Jens krahe
    28. Oktober 2009

    Ich schreibe dem Züricher Store heute mal eine Mail. Das geht garnicht.

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  2. parmaene
    28. Oktober 2009

    Moin,

    Sicher das die da nicht einen Luftschleier installiert haben?

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    • Martin (MacMacken)
      28. Oktober 2009

      Sicher das die da nicht einen Luftschleier installiert haben?

      Nein, daran hatte ich nicht gedacht und beim Betreten des Apple Stores auch nicht darauf geachtet.

      Merci für den wichtigen Hinweis – ich habe den obigen Blogeintrag entsprechend ergänzt!

  3. fidel
    28. Oktober 2009

    also die Praxis sieht man doch bei wahnsinnig vielen Einzelhandels-Filialen.
    Spricht man die Angestellten darauf an kommt meist die gleiche Antwort -> Vorgabe von oben – hinterfragt wird wie so oft scheinbar nicht.

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  4. Martin Ueding
    28. Oktober 2009

    Naja, wenn man sich erst durch Doppeltüren kämpfen muss, so wie im Gravis hier, macht es deutlich weniger Spaß da reinzugehen. So kommen mehr Kunden rein, die lassen mehr Geld da, und man kann die Heizung bezahlen. So läuft das …

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  5. Mitzi
    29. Oktober 2009

    Also ich „kämpfe“ mich lieber durch Doppeltüren, anstatt mir die Apple-Store Praxis anzusehen. Stimme da völlig mit Jens überein, sowas geht wirklich überhaupt nicht.
    Im Übrigen gehe ich sehr gern zu Gravis, von daher lasse ich mich doch nicht von ein paar Doppeltüren aufhalten! 😉

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  6. Jan
    30. Oktober 2009

    Wie schon vermerkt sind bei Kaufhäusern und Geschäften mit hoher Kundenfrequenz oft diese „Türluftschleier“ vorhanden. Diese können den Wärmeverlust gegenüber einer reinen Öffnung bis zu fast 50%! verringern. Ich kann mir vorstellen dass diese Lösung in der Gesamtenergiebilanz besser dasteht als eine automatische Schiebetür die ständig auf und zu geht und wenn sie aufgrund hoher Besucherfrequenz länger offen bleibt die gesamte Heizungsluft rauslässt.

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  7. Michu
    31. Oktober 2009

    Habe heute keinen Luftschleier oder ähnliche energiesparende Zauberei vor Ort entdeckt – scheint wirklich einfach ein klaffendes Loch zu sein. Da aber jeder Mensch wie eine 100-Watt-Glühbirne heizt, bringt Apple den Laden mit den vielen Fanboys und -girls, die sich drin tummeln, sicher auch wintrig auf eine flauschig warme Stubentemperatur. Happy Halloween!

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    • Ostschweizer
      31. Oktober 2009

      Apropos Fanboys: Ist das Phänomen nur hier verbreitet dass lauter jugendliche (15-30) Applebesitzer sich mit ihren Macbook brüsten und eine ach so tolle Lobrede auf den, ihrer Meinung nach, Erfinderkonzern der GUI/Maus halten -_-
      (Btw. es war Xerox mit der GUI)

    • Ostschweizer
      31. Oktober 2009

      Anmerkung: Dazu fällt mir spontan diese Frau ein…
      http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/all_good_things/
      Erstmal Blogger wegen Zitaten abmahnen sollen und dann in jeden 3ten Blogpost Apple loben, und sogar die grottige Garantie von Apple als „Industrial Standard“ bezeichnen. Industrial Standard sind m.E. On Side-Verträge z.B. von Lenovo oder Dell

    • Jan
      31. Oktober 2009

      die Möglichkeit dass sie mit ihrem unbedachten „Industrial Standard“ was anderes meinen könnte als wir oder du hast du in Betracht gezogen?
      Sorry aber ich finde das etwas überheblich bei offensichtlichen Laien jedes falsche Wort azuklagen.
      Die Frau sollte lieber Rational zur Vernunft gebracht werden.
      Abgesehen davon haben Xerox zwar das GUI und die Mouse erfunden, für deren jetzige Form, Aussehen und Funktionsweise haben die aber gar keine Verantwortung mehr.
      Das ist ja wie wenn man über Porsche sagt dass das Design ihrer Fahrzeuge nicht von ihnen kommt weil Gottlieb Daimler das Auto erfunden hat.

    • Ostschweizer
      31. Oktober 2009

      Zum Vergleich:

      Macbook Pro 15“ 2.8 GHZ – Apple Care = 479.00
      Lenovo Thinkpad W500 – On Side NBD = 123.00

      Hier ist der „Schweitzere-Industriestandard“ nicht nur teurer und bietet auch deutlich weniger Leistung. Und bei einer Journalistin erwarte ich Objektivität – würde sie privat bloggen, wie z.B. Macmacken, wäre mir das egal.

      Interessanter Blogeintrag dazu: http://www.macmacken.com/2008/03/14/applecare-versus-dell-xps-premium-support/

    • Martin (MacMacken)
      31. Oktober 2009

      Bei der erwähnten Frau handelt es sich um Eva Schweitzer. Bei netzpolitik.org findet man einen Blogeintrag, der den Sachverhalt zu den Abmahnungen von Frau Schweitzer erläutert:

      http://www.netzpolitik.org/2009/geschaeftsmodell-fuer-journalisten-blogger-abmahnen/

  8. Michael Kostic
    1. November 2009

    Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen, meine ich auch das der Autor diesbezüglich richtig liegt.

    Wenn ich mir Umweltschutz auf die Fahnen schreibe um meine Produkte besser abzusetzen, dann sollte ich darauf achten dies auch betriebsintern zu kommunizieren.

    Allerdings bin ich davon überzeugt das auch der Autor in vielen Dingen positive Ansätze öffentlich verfolgt, diesen aber zwingend zuwiederhandelt. Perfektion ist eine Illusion 😉

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