Jungle Disk – 2 USD/Monat statt 20 USD/Lebenszeit

Jungle Disk ist eine Anwendung für Linux, Mac OS X und Microsoft Windows zur Datensicherung in der «Cloud» bei Amazon S3 oder Rackspace – anfänglich war nur Amazon S3 verfügbar, NetFixer und bietet fördert seither entsprechend das Speichern bei Rackspace mit einem deutlich attraktiveren Preis.

Ebenfalls attraktiv war die Möglichkeit, eine lebenslange Jungle Disk-Lizenz zum Preis von 20 USD zu erwerben – die entsprechende Kaufmöglichkeit stand unter https://www.jungledisk.com…DiskLifetime.aspx zur Verfügung. Seit kurzer Zeit existiert dieses Angebot leider nicht mehr und man wird auf eine neue Bestellseite weitergeleitet mit dem nun ausschliesslich verfügbaren Preis von 2 USD pro Monat weitergeleitet. Offensichtlich ist Jungle Disk inzwischen populär genug um einen deutlich höheren Preis zu etablieren … 🙁

1 Comment

  1. Martin Thomas
    16. November 2009

    @MacMacken

    -> http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    Ich persönlich bevorzuge grundsätzlich die von ‚Jungle Disk‘ gewählte ‚Software-As-A-Service‘-Variante: Das Verrechnungsmodell wird dem Gut, Software, besser gerecht und ist insofern in vielen Punkten ehrlicher gegenüber dem Kunden. Durch die neue, auf absehbare Zeit nun gewählte Preisstruktur wird klar verdeutlicht, dass Software kein statisches Produkt ist/sein kann sondern sich in einer stetigen Entwicklungsphase befindet. Der Endkunde verwendet eine von ihm gewählte Lösung über einen bestimmten Zeitraum, in welchem er mit einem angemessenen finanziellem Beitrag sich auch an jener (Weiter)entwicklung des Produkts beteiligt und im Gegenzug berechtigt ist die jeweils aktuellste Version der Applikation zu beziehen sowie dafür Support zu beanspruchen. Aus meiner Sicht wäre es sogar wünschenswert, wenn sich das ‚Software-As-A-Service‘-Konzept an vielen weiteren Stellen etablieren könnte (denkbare Beispiele wären Betriebssystemlizenzen, künftige Web-App-Lizenzen etc). Über welche Zeitperioden verrechnet werden sollte, welche Art von Supportleistung zu welchen Konditionen jeweils angeboten werden könnten und was schlussendlich derartige ‚Abos‘ kosten sollten/dürften wäre hingegen durchaus diskutabel.

    Gruss,
    MT

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