Mac-Neustart infolge Browser-Aktualisierung

Am 11. November 2009 veröffentlichte Apple die 10.6.2-Aktualisierung für Mac OS X «Snow Leopard», die unter anderem auch Fehler im Safari-Browser behob – nach der Aktualisierung war ein Mac-Neustart notwendig …

… zwei Tage später veröffentlichte Apple die 4.0.4-Aktualisierung von Safari – erneut war ein Mac-Neustart zwingend und ich fühlte mich definitiv an Microsoft Windows erinnert:

Ähnlich wie Microsoft liefert Apple nicht nur das eigene Betriebssystem standardmässig mit dem eigenen Browser aus, auch die Integration ins System geht weit und benötigt entsprechend bei Aktualisierungen einen Neustart. Immerhin: Microsoft Windows-Switcher fühlen sich dadurch auf dem Mac vermutlich heimisch … andere Benutzer hingegen ärgern sich vermutlich, dass für eine Browser-Aktualisierung das System neu gestartet und damit nach dem Neustart die benötigten Anwendungen erneut geöffnet sowie die gewohnten Fenster wieder wunschgemäss angeordnet werden müssen.

25 Comments

  1. Heiko
    16. November 2009

    Man soll sich ja eh regelmäßig ausloggen – da kann man ja gleich neustarten 🙂

    Die Antwort an meine User ist da sowieso: Wenn ein Reboot für Dich ein Problem ist: SEI GLÜCKLICH!

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    • christian
      16. November 2009

      Warum sollte man sich regelmässig ausloggen? Ich bleibe meist über Wochen ohne Neustart drin, geht wunderbar…

      Aber beim zweiten Satz gebe ich dir Recht: Wir Mac-Benutzer haben schon extrem grosse Probleme. 😉

      @MacMacken: Du weisst schon dass es einen Autostart für Applikationen gibt? Dann geht zwar das Login länger, aber man spart sich ein paar Klicks. Und dank Exposé ist es heutzutage auch ziemlich egal wo die Fenster sind.

    • Martin (MacMacken)
      16. November 2009

      @MacMacken: Du weisst schon dass es einen Autostart für Applikationen gibt? Dann geht zwar das Login länger, aber man spart sich ein paar Klicks. Und dank Exposé ist es heutzutage auch ziemlich egal wo die Fenster sind.

      Ja, ist mir bekannt, und Anwendungen lassen sich auch einzelnen Spaces zuordnen … standardmässig scheint Mac OS X aber leider nicht in der Lage zu sein, sich die letzte Fensterposition zu merken. Mich nervt schon, dass ich nach dem Wechsel zwischen Bildschirmen mit verschiedenen Auflösungen alle Fenster neu anordnen muss.

    • christian
      16. November 2009

      Hmm, ich benutze Spaces nicht, habe aber einen externen Monitor. Solange ich diesen nicht abhänge, bleiben die Fenster wo ich sie gelassen habe. (Safari, Finder…).

      Ich bin langsam überzeugt, dass dich dein Mac extra mit immer neuen Macken ärgert, nur damit du was zum Schreiben hast. 🙂

    • Martin (MacMacken)
      16. November 2009

      Solange ich diesen nicht abhänge, bleiben die Fenster wo ich sie gelassen habe. (Safari, Finder…).

      Klar, aber sobald man den Bildschirm wechselt, ist die Ordnung der Fenster dahin – ich muss bei Gelegenheit sehen, ob es ein Hilfsprogramm gibt, dass Fensterpositionen per Bildschirm speichern kann … 🙂

    • Martin (MacMacken)
      16. November 2009

      Man soll sich ja eh regelmäßig ausloggen – da kann man ja gleich neustarten 🙂

      Wieso sollt eman sich regelmässig als Benutzer abmelden? ❓

  2. detail24
    16. November 2009

    Ähm ja, 20 Sekunden Neustart, Neustarten der Programme etc. in weniger als einer Minute…es gibt definitiv schlimmere Dinge.

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  3. wazi
    16. November 2009

    Dann installier das Update halt später 😉
    Oder mach den Neustart später. Niemand zwingt dich, dass du das Browser-Update sofort einspielst.

    Also mal ehrlich… Mir ist ein Neustart um einiges lieber, als wenn das Update ohne Reboot installiert wird und dann nichts mehr funktioniert.

    Der Neustart wird wohl schon Sinn machen und die paar Minuten, die ein Neustart in Anspruch nimmt, kann man ja derweil für eine Bildschirmpause (gesetzlich sogar vorgesehen) machen 😉

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    • Martin (MacMacken)
      16. November 2009

      Dann installier das Update halt später 😉
      Oder mach den Neustart später. Niemand zwingt dich, dass du das Browser-Update sofort einspielst.

      Browser-Aktualisierungen sind meistens sicherheitsrelevant, sprich man sollte damit nicht zuwarten.

      Also mal ehrlich… Mir ist ein Neustart um einiges lieber, als wenn das Update ohne Reboot installiert wird und dann nichts mehr funktioniert.

      Eben – Mac OS X à la Microsoft Windows … 🙁

    • wazi
      16. November 2009

      Man kann es auch übertreiben mit Dingen, die einen nerven.
      Arbeit mal ein paar Wochen mit Windows, dann wirst du über die „Macken“ von OSX nur lächeln können.

      Glaub mir… ich muss in der Firma leider auf einem Windows-Rechner arbeiten und das tut mächtig weh. Vor allem, weil sich InDesign & Co regelmässig komplett verabschieden, oder einfach mal Windows stocksteif stehen bleibt und rumbockt.

  4. Tobsen
    16. November 2009

    Du wirst es sicher mit erfahrenen Usern ohne Reboot hinbekommen. Aber so wird das auch für den letzten DAU vernünftig gelöst. Selbst ausloggen würde nichts bringen, wenn ein zweiter User eingeloggt ist 😉

    Auf der anderen Seite kann man das auch positiv sehen, dass die Safari Updates unabhänging vonden System-Updates sind.

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  5. sver
    16. November 2009

    Hallo,

    ich habe ein ähnliches Kommentar zu dem Safari-Update auf einer anderen Seite geschrieben. Da wurde man aufs übelste Runtergeputzt und so hingestellt, als ob man keine Ahnung von irgendwas hat.

    Fand ich doch sehr komisch, denn Antworten auf die Fragen konnte mir dort keiner geben. Klar wurde auch das Webkit geupdatet, aber Webkit ist seit 10.3 im System drin und ich musste unter Tiger früher definitiv nicht mein MacBook neustarten wegen einem Browser-Update.

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  6. Alexander
    16. November 2009

    Schon witzig: Ueber Windows wird gemotzt, bei Mac OS X sind die gleichen User ploetzlich sehr tolerant.

    Der Punkt ist doch: Wieso muss man fuer einen Browser das System neu starten? Gleicher Grund fuer Windows und Mac OS X. Der Hersteller liefert seinen Browser mit. Er nuetzt sein Monopol aus.

    Und dann der Punkt dazu: Wieso verteilte Apple auf eine Woche zwei Neustarts von Safari?

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  7. FERNmann
    16. November 2009

    Ich finde es nicht so schlimm, wenn man mal ab und zu neustarten muss. Und es gibt auch kein OS, bei dem es mich sonderlich genervt hätte. Bei Servern sieht das natürlich wieder anders aus, obwohl es da – zumindest unter Linux – Möglichkeiten gibt, Kernel-Updates ohne Neustart durchzuziehen. Bei einem Browser erschließt die Neustart-Pflicht zwar nicht (es würde ja ein Neustart des Browsers genügen), aber es gibt schlimmeres.

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  8. Anonymous
    16. November 2009

    Wir sind uns alle einig: Ja, ja, ja, es gibt viel Schlimmeres!

    Ich bin mit euch aber nicht einig, dass es einfach so in Ordnung geht. Was seid ihr für Duckmäuser? Alles Steve Jobs-Verehrer, die ja keinen Kratz im Lack von Oh Highness Steve lassen?

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  9. Heiko
    16. November 2009

    Das ist doch Blödsinn. Bloß weil mir ein Neustart nix ausmacht, bin ich also gleich ein Fanboy – klar.

    Wenn ich ein Fanboy wäre, dann Ubuntu/Debian, denen verzeih ich nämlich deutlich Schlimmeres (okay – für den Preis…)…

    Und wo wir grade dabei sind – Macht mal ein Firefox/XULRunner-Update unter Ubuntu während der Browser läuft und versucht danach mal, mit dem noch zu arbeiten. Geht nicht… tja. Nicht umsonst verlangt der Updater, dass FF beendet wird vorm Update. IE/MSHtml und Safari/Webkit sind nunmal keine Einzelprogramme mehr, sondern Frameworks, die von vielen Drittapplikationen genutzt werden, u.U. sogar vom OS selbst. Ein Reboot stellt da eben sicher, dass alle Anwendungen die ausgetauschte Komponente auch verwenden. Simple Lösung, wenig Komplexität, nahezu 100% Abdeckung.

    Die Alternative wäre, zur Laufzeit zu prüfen, welche Anwendungen das Framework nutzen, und diese dann entweder einzeln abzuschießen oder das Update zu verweigern. Und wenn ich persönlich eins nicht haben will, dann ist es NOCH mehr Komplexität im OS.

    Gerade weil ein Reboot bei den moderneren Betriebssystemen (sei es W7, OSX10.6 oder jede Linux Dist. aus diesem Jahr) kaum noch Zeit kostet.

    Und ich muss eh spätestens fürs TM-Backup ausloggen – was hier auch als „Macke“ bezeichnet wird, halte ich für eine Eigenart, die eben dieser Containerform geschuldet ist (weil man Container eben am besten geschlossen transportiert 🙂 )

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      16. November 2009

      Und ich muss eh spätestens fürs TM-Backup ausloggen – was hier auch als “Macke” bezeichnet wird, halte ich für eine Eigenart, die eben dieser Containerform geschuldet ist (weil man Container eben am besten geschlossen transportiert 🙂 )

      Wieso musst Du Dich für die Time Machine-Datensicherung abmelden? FileVault im Einsatz?

    • Heiko
      16. November 2009

      hehe – ja. Das Detail hatte ich vergessen zu erwähnen 🙂

    • Martin (MacMacken)
      16. November 2009

      … an dieser Macke erkennt man den FileVault-Benutzer – leider verliert «Time Machine» bei Verwendung von FileVault deutlich an Funktionalität.

    • Heiko
      16. November 2009

      wie gesagt – sichere Container transportiert man am besten geschlossen.

      Das Restore könnte ein wenig komfortabler sein, aber ich beschwer mich nicht, solange es funktioniert 🙂

  10. Martin (MacMacken)
    16. November 2009

    @Heiko:

    wie gesagt – sichere Container transportiert man am besten geschlossen.

    Ja, aber das betrifft «Time Machine» mangels Verschlüsselung eben nicht?!

    Reply
    • Heiko
      16. November 2009

      TM transportiert den Container geschlossen/verschlüsselt ins Backup. Works as designed…

      aber wir driften ins off-topic… sorry.

  11. derhenry
    17. November 2009

    Apple kann zu Recht stolz auf sich sein, wenn solcherlei Dinge Probleme darstellen.

    Reply
    • P.
      17. November 2009

      Apple kann zu Recht stolz auf sich sein, wenn solcherlei Dinge immer mehr an Microschrott erinnern.

    • MacFreund
      18. November 2009

      Sag lieber nicht mehr „Microschrott“

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