Gesucht: Software zur Zeiterfassung auf dem Mac

Seit einiger Zeit suche ich eine Anwendung zur Zeiterfassung auf dem Mac und habe zuletzt TimeLog ausprobiert, jedoch auf die weitere Verwendung verzichtet …

… weil mir die Benutzeroberfläche von TimeLog in zahlreichen Aspekten nicht intuitiv genug erschien – insbesondere das Editieren der Datenfelder bezüglich Anfangs- und Endzeitpunkt sowie Zeitdauer empfand ich nicht als komfortabel – und ich die Möglichkeit vermisste, jede Aufgabe von Anfang an mit einer Beschreibung zu versehen anstatt bloss die Notizfunktion verwenden zu können. Erfreulich an TimeOut war immerhin die deutschsprachige Lokalisierung, zumal die Anwendung von einem Schweizer Entwickler stammt und nicht wie die meisten vergleichbaren Anwendungen aus den USA mit entsprechender Ausrichtung und (fehlender) Lokalisierung.

Ich werde meine Suche nach geeigneter Software zur Zeiterfassung auf dem Mac fortsetzen, im Zweifelsfall früher oder später aber eine Microsoft Windows-Lösung oder allenfalls ein Onlineangebot wie «Mite» verwenden müssen … so wie ich bereits für meine Buchhaltung eine Microsoft Windows-Anwendung nutze, da ich auf dem Mac keine für meine Bedürfnisse geeignete Software fand.

98 Comments

  1. Meerblickzimmer
    5. Januar 2010

    Nutze bisher mite, find es ziemlich gut und ergänze es mit dynamite zu ner „Desktop“App. Muss aber zugeben gerade auch mit billings und der darin vorhandenen internen Zeiterfassung rumzuspielen, da ich an den Zusatzfeatures interessiert bin. Wär vielleicht auch mal nen Blick wert.

    Gruss. M

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      5. Januar 2010

      Billings kenne ich bereits – leider gibt es keine deutschsprachige Lokalisierung und Schweizerfranken als Währung wird nicht unterstützt:

      http://macmacken.com/2009/07/21/billige-freischaffende-dank-billings/

    • Meerblickzimmer
      5. Januar 2010

      Zum Thema Schweizer Franken: ich glaub billings nutzt doch die globelen Mac-Settings. Fehlen dort bereits die schweizer Franken?

    • Martin (MacMacken)
      5. Januar 2010

      Nein, Schweizerfranken sind vorhanden, wenn auch mit Macken:

      http://macmacken.com/2009/07/20/sfr-statt-chf-in-mac-os-x/

      Billings scheint aber schlicht daran zu scheitern, dass das Währungszeichen für Schweizerfranken nicht bloss ein Zeichen umfasst wie beispielsweise $ oder €.

      Es gibt einen «Hack» um das Problem zu beheben. Leider kommen dann andere Anwendungen mit den so veränderten Mac OS X-Einstellungen zur Währung nicht mehr klar.

    • Meerblickzimmer
      5. Januar 2010

      Sehr merkwürdig. Kann nur sagen, das zum beispiel norwegische Kronen (NOK) geheh – sind 3 Zeichen und klappen. Allerdings hab ich schon ab und an erlebt, das „Übersetzungsfehler“ zur kompletten „Fehlfunktionen“ führen. So verwende ich das ServerAdminTool für Mac OS 10.6 Server nur in englisch, da ansonsten komplette Settings fehlen. Naja, aber das hilft dir nun auch nicht weiter, ausser du probierst mal System auf englische Sprache umstellen und Landeseinstellungen auf Sfr. Vielleicht hilft das ja …

  2. recipient
    5. Januar 2010

    Ich habe auch einen Mite-Account, nutze ihn aber kaum noch, weil ich es einfach leid bin, in jedem Tool wieder die selben Strukturen für Kunden, Projekte und Aufgaben anzulegen.

    Eigentlich erstaunlich, dass (soweit ich weiß) keiner der namhaften Task-Manager wie OmniFocus, Things etc. die Option anbietet, auch gleich Arbeitszeiten zu den Aufgaben zu erfassen. Böte sich doch wirklich an.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      5. Januar 2010

      Aufgabenverwaltung Zeiterfassung sind verschiedene Aufgaben – vermutlich deshalb verfügen OmniFocus, Things, usw. nicht über Funktionen zur Zeiterfassung. OmniFocus ist sowieso schon sehr komplex und bei Things geht die Entwicklung nur noch sehr langsam voran.

    • recipient
      5. Januar 2010

      Lagerverwaltung und Fakturierung sind auch verschiedene Aufgaben. Trotzdem führt man sie sinnvollerweise zusammen, wenn sie auf den selben Datenbeständen beruhen.

      Vielleicht liegt es ja an meiner Arbeitsweise, aber ich finde es ausgesprochen umständlich, in einem Task-Manager meine Projekte nach Kunde/Projekt/Aufgabe zu strukturieren, um dann in einer externen Anwendung nach dem selben Schema die Zeiten zu erfassen, die ich für bestimmte Aufgaben benötigt habe.

      Webbasierte Projektmanagementtools sind da zum Teil schon deutlich weiter: Dort kann man zu definierten Projekten und Aufgaben auch gleich Arbeitszeiten erfassen.

      Warum sollte das offline weniger sinnvoll sein?

    • Martin (MacMacken)
      5. Januar 2010

      Geschmackssache, aber bloss weil meine Prioritäten anders liegen bedeutet nicht, dass es eine solche Anwendung nicht geben sollte … TimeLog kennt Aufgaben, die entsprechenden Funktionen sind aber rudimentär.

      In meinem Arbeitsalltag unterscheiden sich Aufgaben und erfasste Arbeiten deutlich – Letztere erfasse ich wesentlich detaillierter –, so dass eine Kombination für mich nicht von primärem Interesse ist.

    • Ralf
      13. August 2010

      Wie kommst du darauf, dass ToDos („das will ich machen“) auf denselben Datenbeständen beruhen wie Zeiterfassung („das habe ich gemacht“). Ich mache 1000 Dinge jeden Tag im Job die in keiner ToDo Liste stehen, dafür mach ich einige Sachen nicht, die draufstehen (delegiert, hat sich erledigt, etc.).

      BTW: Lagerverwaltung und Fakturierung KÖNNEN in bestimmten Fällen zum Teil auf deselben Datenbeständen beruhen – die Regel ist das aber nicht.

      Ralf

  3. BENCH
    5. Januar 2010

    ich mach das mit Project Calculator http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    Reply
  4. hoggel
    5. Januar 2010

    Ich nutze seit Jahren TimeLog und seit einem Jahr noch dazu GrandTotal um meine Rechnungen zu schreiben und auszuwerten. Die Apps (im Zusammenspiel) sind das Beste was ich in den letzten Jahren hatte, und ich habe so ziemlich alle probiert was es für den Mac gibt.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      5. Januar 2010

      TimeLog kommt für mich leider wie oben erwähnt nicht in Frage – das manuelle Eingeben/Änderung von Zeiten empfinde ich als mühsam und ich möchte für jeden erfassten Zeitraum direkt eine Beschreibung eingeben können.

    • Andreas
      8. Januar 2010

      hast Du dich schon an den Dev gewandt, ob er da was ändern könnte?

    • Ralf
      13. August 2010

      Dann verstehe ich deine Bedenken gegen Reporta schon gleich gar nicht – zumal du es dir nichtmal angucken willst. Ich mache wirklich sehr gute Erfahrungen damit – und nein, ich verdiene mit diesem Hinweis KEIN Geld.

      Ralf

  5. Martin (MacMacken)
    5. Januar 2010

    @Meerblickzimmer:

    Naja, aber das hilft dir nun auch nicht weiter, ausser du probierst mal System auf englische Sprache umstellen und Landeseinstellungen auf Sfr. Vielleicht hilft das ja …

    Das Problem liegt allein bei den Währungseinstellungen. Ich kenne nicht alle Währungen, die davon betroffen sind, aber Schweizerfranken ist nicht die einzige. Der erwähnte «Hack» wird unter http://forums.marketcircle.com/eve/forums/a/tpc/f/7391090833/m/19610139?r=218108421#218108421 beschrieben.

    Reply
  6. nggalai
    5. Januar 2010

    Ich verwende WorkTimer:

    http://code.google.com/p/mac-worktimer/

    OpenSource, kostenlos, klein, einfach, XML-Format (falls erwünscht) -> reicht mir dicke.

    Reply
  7. Ostschweizer
    5. Januar 2010

    Kennst du schon Kimai? Punktet bei mir allein schon wegen der Plattformunabhängigkeit dank der Installation auf dem Webserver. Und nett aussehen tuts auch noch 😉
    > http://www.kimai.de/

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      5. Januar 2010

      Nein, Kimai kenne ich bislang noch nicht – vielen Dank für den Hinweis!

      (Wobei ich mir noch überlegen müsste, welchen schlanken Webserver ich verwenden würde …)

    • Fred
      13. August 2010

      Kimai in Kombination mit MAMP (von http://www.mamp.info) kann ich auch sehr empfehlen. Innerhalb 3 Minuten installiert und kofiguriert. Inkl. Datenexport und Kunden-/Projektverwaltung…

      Schön ist z.B. der grosse Zeitbutton zum Start/Ende einer Tätigkeit und die Zeitanzeige in der Browsertableiste

    • Fred
      13. August 2010

      Ach ja, Datenexport in PDF, CSF und Excel ist auch möglich (ist ja auch immer wichtig zum Rechnung schreiben)

    • Ralf Wenzel
      13. August 2010

      Excel? Zum Schreiben von Rechnung? Eine Rechnung ist der Ausdruck eines Datenbanksatzes, der in einem geeigneten Programm gebucht wird….. Dafür Excel zu nehmen ist ja mehr als umständlich (weil man den Kram ein zweites Mal eingeben muss).

      Ralf

    • Fred
      14. August 2010

      Excel war ja nur zufällig in der Reihe der Aufzählung die letztgenannte Funktion des Datenexportes, auf den sich die Möglichkeit des Rechnungschreibens bezog 🙂
      Ob man die Rechnungen nun per Hand mit Füllfederhalter oder als Pages-Dokument erstellt muss jeder selber entscheiden…

    • Ralf Wenzel
      14. August 2010

      @Fred: Wer die Rechnung ohnehin in der Buchhaltung erstellt handelt schlichtweg dumm, dasselbevin Excel nochmal zu tun.

    • Martin (MacMacken)
      14. August 2010

      Ja, eine Textverarbeitung wäre besser dafür geeignet! 😉

    • Fred
      14. August 2010

      @Ralf: Du scheinst auf Excel ja nicht sonderlich gut zu sprechen zu sein *lach*

      Es war absoluter Zufall, dass ich Excel als letztes erwähnt habe und es somit in den vermeintlich direkten Kontext des Rechnungschreibens gerutscht ist (hätte auch mit PDF oder CSV enden können).
      Für mich war wichtig zu erwähnen, dass man seine Daten auch exportieren kann (egal in welches Programm/Format bzw. ungeachtet was man dann mit dem Export macht)

      🙂

  8. Johannes
    5. Januar 2010

    Ich habe mal mit Time Tracker (freeware) gearbeitet – es entsprach genau mine Bedürfnissen.

    http://www.macupdate.com/info.php/id/20310/time-tracker

    Johannes

    Reply
  9. ilolue
    6. Januar 2010

    Intuitive Zeiterfassung klappt online mit Reporta und gibt es auch als App fürs iPhone. Systemunabhängig, da webbasiert, schmeichelt aber jedem Mac-Liebhaber 🙂 Kann man kostenlos testen und eine kostenlose Lite-App gibt es auch. http://www.reporta.ag

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      6. Januar 2010

      Merci für den Hinweis!

      Mite ist mir im Vergleich dazu sympathischer, zumindest was den Online-Auftritt betrifft … ich werde Reporta aber wohl auch ausprobieren.

    • ilolue
      6. Januar 2010

      Viel Spaß dabei. Mite gefällt mir auch, allerdings ist Reporta halt ein wenig umfangreicher. Mehr Projektmanagement. Außerdem bekommt man ganz nebenbei einen genialen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben, und zwar so, dass es auch ein Zahlen-Laie wie ich versteht 🙂 Wäre also auch eine nette Alternative zum Windows-Buha-Programm …

    • Remo
      6. Januar 2010

      Uii uii, Reporta ist aber ganz schön teuer, selbst in der am wenigsten teuren Version!

    • Ralf
      13. August 2010

      Oh, den Reporta-Tipp hat ja hier schon einer gegeben – übrigens ist das gar nicht teuer, weil du eine Menge Geld beim Steuerberater sparst (wenn du gescheit verhandeln kannst), weil der seine Daten zukünftig über Schnittstelle bekommt und nicht mehr händisch einbuchen muss.

      Ralf

  10. Achim
    8. Januar 2010

    Teste doch mal
    Officetime

    arbeitet auch mit iCal zusammen

    http://www.officetime.net

    Reply
  11. Andreas
    8. Januar 2010

    ich verwende auch TimeLog, da es auch ein App dazu gibt 😉 dürfte ich Rechnungen Schreiben, würde ich es mit GrandTotal einsetzen, aber das kommt ja nicht in Frage…

    Habe ich gerade in einem anderen Blog gefunden:

    TimeNet, $40
    http://www.applesource.biz/software/timenet/

    und ein Review dazu:

    http://mac.appstorm.net/reviews/office-review/keeping-track-of-your-business-with-timenet/

    wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob es eine lokalisierte Version gibt…

    Reply
  12. am
    9. Januar 2010

    Probier mal Minco aus.
    Das synchronisiert autoatisch mit den Todos aus iCal. Wenn man lieber Things nutzt um die Todos zu verwalten ist das auch kein Problem, da things die Todos automatisch nach iCal verschieben kann.

    Außerdem ist das Programm recht hübsch gemacht und kann komplett über das keyboard bedient werden.

    http://www.celmaro.com/minco/

    Reply
  13. Gabriel Allon
    9. Januar 2010

    Ich arbeite mit Paymo. Ist eine Kombination von Online-Tool und einem Widget im Dashboard. Läuft auch auf PC und ist bis 3 User gratis.

    http://www.paymo.biz

    Reply
  14. Christoph
    17. Januar 2010

    Ich nehme AZEME zur Stundenerfassung mit Excel her, ist für maximal drei Mitarbeiter kostenlos: http://www.azeme.de

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      17. Januar 2010

      Funktioniert AZEME auch mit Microsoft Excel-Versionen auf dem Mac?

    • Christoph
      7. Februar 2010

      Ja, ich denke schon. Zumindest hat meine Frau es sowohl mit System 9 wie mit System X mal ausprobiert.

  15. Andre Mischke
    9. März 2010

    Hallo zusammen,

    ich habe auf der Seite http://www.logmytime.de/Zeiterfassung/software-zur-zeiterfassung.html
    nen interessanten Artikel zum Thema Software zur Zeiterfassung gefunden. Auf der Seite gibt es auch noch mehr Artikel zur Zeiterfassung.

    Und unter http://www.logmytime.de gibt es anscheinend demnächst auch eine kostenlose Demoversion der Software.
    Werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen, klingt interessant.

    Gruß Andre

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      9. März 2010

      Darf ich Dich bitten, Eigenwerbung in Zukunft als solche zu deklarieren? 😐

  16. Johannes
    13. August 2010

    Ich bin mit Time Tracker zufrieden.
    http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    Johannes

    Reply
    • Daniel
      13. August 2010

      Ich auch, wird vor allem recht zügig entwickelt in der letzten Zeit!

  17. Luis
    13. August 2010

    Was meinst du genau damit? Ich versteh nicht was du suchst.

    Reply
  18. Sebastian
    13. August 2010

    Wir arbeiten mit der webbasierten Lösung actiTIME auf einem eigenen Server. Für Teams mit weniger als 10 Mitarbeiter ist die Lösung frei verfügbar.

    Reply
  19. ZappyZwo
    13. August 2010

    Was ist denn mit SLife?

    Es wird leider nicht mehr, als Desktop App, weiterentwickelt aber es tut seinen Dienst.
    SLife 2.5 auf Versiontracker

    Reply
  20. MM
    13. August 2010

    Ich benutze TimeSlice, http://www.modesittsoftware.com, http://www.timeslice.us. Ich komme damit zurecht, aber es kann sein, dass die anderen Alternativen einfacher sind!

    Reply
  21. Adrian Grigore
    13. August 2010

    Hallo Martin,

    Ich würde Dir raten, einen neuen Blick auf die LogMyTime Zeiterfassung zu werfen. Seit Deinem letzten Besuch bei uns hat sich einiges getan, auch im Bezug auf die Kompatibilität mit Safari. Im März war das Programm ja gerade erst in den Beta-Stadium eingetreten. Heute haben wir außerden eine offene API für LogMyTime veröffentlicht.

    Und falls Dir etwas an LogMyTime nicht gefällt, dann schreib uns einfach eine Email oder ruf uns an. Wir arbeiten kontinuierlich an der Software und richten uns dabei sehr stark nach Kundenwünschen.

    Reply
  22. Ralf
    13. August 2010

    Es bleibt ja nie bei der Zeiterfassung – irgendwie will man dann ja auch Rechnungen schreiben. Daher bleibe ich bei dem, was bei mir seit geraumer Zeit „läuft“: Reporta mit der entsprechenden Cloud-Projektcontrollingsoftware (ich kenne die Firma persönlich).

    Ralf

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Bei Cloud-basierten Lösungen sehe ich jeweils das Problem, dass man solchen Lösungen eigentlich nicht vertrauen sollte … 🙁

    • Ralf
      13. August 2010

      Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Bei dir zuhause sind die Daten viel unsicherer. Erzähl mir nix, das Thema ist mein Spezialgebiet 😉

      Ralf

    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Mit Verlaub: Das ist Quatsch. Bei dir zuhause sind die Daten viel unsicherer. Erzähl mir nix, das Thema ist mein Spezialgebiet 😉

      Wieso denn?

      Beispiel Notizen: Ich speichere Notizen lokal, synchronisiere sie per Simplenote (inklusive Zugriff über die Simplenote-Website) und greife per Simplenote-App darauf zu. Und das soll sicherer sein, als wenn ich Notizen nur lokal speichern würde?

    • Ralf
      13. August 2010

      Mein Ansatz ist ein anderer: Die Cloud ist sicherer als bei dir zuhause, natürlich gewinnst du aber keine Sicherheit wenn du trotzdem zuhause speicherst.

      Welche Zugangssicherungen gibt es bei dir zuhause, damit ein Einbrecher nicht an den Rechner kommt? In Rechenzentren sind Retina-Scans nicht unüblich. Achso, deine Haustür… *schlapplach

      Wie hoch verschlüsselst du die Daten auf deinen Platten zuhause? Achso, gar nicht. Naja, wird ja schon keiner einbrechen.

      Von welcher Firma ist denn deine automatische Feuerlöscheinrichtung? Achso, hast du nicht. Brennt ja nicht bei dir.

      Ich bin gerade dabei, so umzustellen, dass Daten nur noch in der Cloud und auf fernlöschbaren Devices gespeichert werden. In der Cloud sind sie erheblich sicherer vor Diebstahl und Vernichtung (Feuer, Überschwemmung, etc.) und ich habe Zugriff von jedem internetfähigen Endgerät aus. Und die Fernlöschfunktion stellt sicher, dass die Daten nicht in fremde Hände geraten.

      Nicht-Schweizern sag ich dazu: Du traust dem nicht? Jo, aber deiner Bank traust du, die deine Daten via SWIFT fröhlich in der ganzen Welt rumposaunt?

      Ralf

    • Martin (MacMacken)
      14. August 2010

      @Ralf:

      Mein Ansatz ist ein anderer: Die Cloud ist sicherer als bei dir zuhause, natürlich gewinnst du aber keine Sicherheit wenn du trotzdem zuhause speicherst.

      Richtig, und deshalb nutze ich unter anderem Cloud-Dienste für die Sicherung meiner Daten.

      Ich fürchte mich bei Cloud-Anwendungen nicht vor Datenverlust, sondern davor, dass meine Daten öffentlich werden. Ich fürchte mich dabei nicht vor gezieltem Datendiebstahl, sondern vor den üblichen Lecks, Lücken und Missgeschicken, wie sie leider bei jedem Anbieter vorkommen können – nicht umsonst schliessen Cloud-Anbieter jede Haftung so weit wie möglich aus …

      Nicht-Schweizern sag ich dazu: Du traust dem nicht? Jo, aber deiner Bank traust du, die deine Daten via SWIFT fröhlich in der ganzen Welt rumposaunt?

      Bankbeziehungen sind zwingend, Cloud-Anwendungen (bislang) nicht.

    • Adrian Grigore
      13. August 2010

      Also ich kann Dir dazu nur sagen, dass wir sehr auf die Sicherheit der Daten unserer Kunden achten.

      z.B:

      Wir machen sechs mal täglich ein Backup aller Kundendaten auf einer separaten Festplatte im Server, zusätzlich verschlüsselt auf einem Remote backup Server in einem anderen Rechenzentrum.

      Unser Server ist, wie Ralf auch schon schreibt, in einem hochsicherheits-Rechenzentrum untergebracht, mit Wachpersonal und Brandschutz.

      Unsere Zeiterfassungsoftware selbst ist ebenfalls mit besonderem Augenmerk auf Datensicherheit ausgelegt. Du kannst wahlweise per HTTPS darauf zugreifen. Und die Software-Architektur ist so gestaltet, dass schon in der untersten Software-Schicht (Datenbankabstraktion) die Abgrenzung der verschiedenen User-Accounts stattfindet. Das das auch funktioniert, überwachen wir mit dutzenden von Unit Tests, die alleine diese Einhaltung von Schreib- und Leserechten überwacht.

      Falls Deine Angst mehr einen möglichen Datenhandel betrifft: Natürlich geben wir die Daten auch an niemanden weiter, wie das auch in unseren Datenschutzbestimmungen steht. Warum sollten wir auch? Wir würden uns doch ins eigene Fleisch schneiden, wenn wir uns auf diese Art den Ruf ruinieren würden.

    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Ich habe Euch gegenüber keine spezifischen Bedenken, aber naturgemäss gewährleisten Unternehmen Sicherheit nur so weit, als dass sie glauben, für etwaige Fehler belangt werden zu können.

      Ich habe Euch aber dennoch auf meine Liste von Diensten aufgenommen, die ich (nochmals) ausprobieren möchte.

      Bei dieser Gelegenheit: Verrechnet Ihr ausländischen Kunden die deutsche Mehrwertsteuer?

    • Adrian Grigore
      13. August 2010

      Zu Deiner Frage: Wir berechnen für ausländische Kunden keine Mehrwehrtsteuer.

      Zur Frage der Sicherheit: 100% Sicherheit kann natürlich niemand garantieren. Auch auf Deinem eigenen Computer sind deine Daten nie 100% sicher.

      Auch mag das mit den minimal nötigen Sicherheitsmassnahmen mag bei manchen (vor allem großen) Firmen stimmen, deren Mitarbeiter nur angestellt sind, die sich also nicht wirklich mit Ihrer Firma bzw ihrem Produkt identifizieren.

      Allerdings sind wir sozusagen ein Familienbetrieb (ein Paar). Wir entwickeln schon seit 1997 zusammen Software und bei allem was wir herausbringen hängt auch eine Menge Herzblut dran. Oft ist da eher etwas zu viel Perfektionismus im Spiel als Nachlässigkeit (sechsfache Backups pro Tag habe ich z.B. noch bei keinem anderen Wettbewerber gesehen). Ein selbst verschuldeter Daten-GAU würde mir nicht nur aus finanziellen Gründen schlaflose Nächte bereiten, er wäre mir auch ganz persönlich peinlich. Also tue ich mein bestes, das zu vermeiden.

    • Ralf Wenzel
      13. August 2010

      Adrian: Personalredundanz sechs. Setzen. In der Profiliga darfst du spielen wenn du jede Position mindestens zweifach besetzen kannst.

      Ralf

    • Adrian Grigore
      13. August 2010

      @Ralf: Was die Entwicklung angeht, hast du zwar recht, aber das ist wohl kaum Zeitkritisch. Der Server läuft auch dann weiter, wenn ich mal nicht arbeitsfähig bin.

    • Tankred
      13. August 2010

      Ich habe ein paar Gründe gegen http://www.logmytime.de/ gesammelt (das soll nicht heissen, dass andere besser sind. Vermutlich sind sie es nicht):

      (-) https nur wahlweise
      (-) kein Unternehmen, eine Einzelperson
      (-) Datenverkauf bei Liquidation ohne weiteres möglich
      (-) keine Referenzen
      (-) keine iPhone App
      (-) läuft nicht offline
      (-) Datenschutzerklärung befasst sich kaum mit Zeiterfassung, sondern Webseite
      (-) nur 97 Prozent verfügbar (mehr als 10 Tage nicht verfügbar) und das auch nur mit Vorbehalten (noch mehr Tage), ausserdem tägliches Wartungsfenster, also täglich nur 91 Prozent verfügbar

      Ein paar Gründe dafür:

      (+) kostenlos und unverbindlich testen
      (+) telefonischer Support (Zeiten und Preise?)
      (+) Datenfreiheit in AGB vorgesehen (aber praktikabel?)
      (+) AGB könnten schlimmer sein

      Alles nur mit Surfen auf der Webseite. Ausprobieren kommt noch!

    • Adrian Grigore
      13. August 2010

      @Tankred: Danke für Dein Feedback und Interesse an LogMyTime.

      > (-) https nur wahlweise
      Das liegt daran, dass Opera mit unserem Start-SSL-Zertifikat nicht klarkommt. Allerdings habe bereits auf meiner TODO-Liste, eine Wahlweise Festlegung auf HTTPS auf benutzeraccount einzu bauen.

      > (-) kein Unternehmen, eine Einzelperson

      Aus meiner Sicht ist das für den Kunden nur ein Vorteil. Wir sind zwar nur zwei Leute, aber wir stehen hinter unserem Produkt. Anders als eine GmbH, haften sogar mit unserem eigenen Kapital. Das wirkt ungemein motivierend.

      > (-) Datenverkauf bei Liquidation ohne weiteres möglich
      Wie kommst Du darauf? Vermisst Du einen Punkt in den AGB? Die Daten der jeweiligen Kunden gehören den jeweiligen Kunden. Wir haben weder das Recht, noch die Absicht diese zu verkaufen.

      (-) keine Referenzen
      Ja, wir sind noch recht neu, aber wir haben schon ein paar referenzen. Allerdings nicht auf der Webseite, da der Wettbewerb im Zeiterfassungsektor sehr hart ist und die Einnahmen auf Subscriptions, also nicht auf einen Einmaligen Verkauf beruhen. Wenn wir unsere wertvollsten kunden auf der Webseite veröffentlichen, dann könnte die Konkurrenz versuchen, diese für sich zu gewinnen. Wenn Du Interesse an Referenzen hast, kann kannst Du mich aber gerne anrufen.

      (-) keine iPhone App
      Die ist bereits in Planung. Innerhalb von 2-3 Monaten werden wir Iphone und Android unterstützen, möglicherweie auch einen Desktop client.

      (-) läuft nicht offline
      Auch das wird bald behoben, mit den besagten Smartphone und desktop-clients.

      (-) Datenschutzerklärung befasst sich kaum mit Zeiterfassung, sondern Webseite
      Was genau vermisst Du darin?

      (-) nur 97 Prozent verfügbar (mehr als 10 Tage nicht verfügbar) und das auch nur mit Vorbehalten (noch mehr Tage), ausserdem tägliches Wartungsfenster, also täglich nur 91 Prozent verfügbar

      Das mit dem Wartungsfenster ist nur etwas, was wir uns theoretisch vorbehalten. Praktisch sieht das so aus, das die Anwendung seit dem Start der Beta zusammengenommen ca. 5 Stunden offline war, nämlich als DENIC einen Ausfall hatte (da war aber auch die Konkurrenz betroffen). Wir testen neue Versionen auf einem separaten Staging server und übertragen etwaige neue Versionen automatisiert, so dass die Website bei Updates nur für ca. 1-3 minuten offline ist. Zusätzlich spielen wir updates nur abends ein, damit im Fall eines unvorhergesehen Problems möglichst wenig Kunden betroffen sind.

      (+) telefonischer Support (Zeiten und Preise?)
      Zu den Zeiten: 10:00-19:00. Preis: Umsonst. Wir sind ja nicht Microsoft 🙂

    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Vielen Dank für Deine Antworten, das erspart mir schon einmal einige Fragen! 🙂

  23. Ralf Wenzel
    13. August 2010

    Ich glaube dir deine Einstellung nicht. Du vertraust dein Leben jeden Tag einem Auto oder Zug an, da willst du deine Zeiterfassung (die auf dem Schwarzmarkt bestimmt MILLIONEN wert ist 😉 ) einer Firma NICHT anvertrauen?

    Ralf

    PS: Guter Spruch eines Kunden: „Mir ist völlig egal ob jmd. weiß, welche offenen Forderungen ich habe, solange meine Konstruktionspläne nicht in falsche Hände geraten.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Berufsgeheimlich geschützte Daten zu «verlieren» könnte mich tatsächlich Millionen kosten, ja.

    • Ralf Wenzel
      13. August 2010

      Erzähl mir nix, meine Frau ist auch Anwältin. Niemand kann dir was, wenn du Zeiterfassungsdaten verlierst, solange es keine Mdt.Infos sind. Irgendwelche Zeiten auf irgendwelchen Projektkennziffern verbucht sind kein Problem.

      BTW: Die Reporta AG gehört einem bekannten deutschen Wirtschaftsanwalt, der damit auch in der Kanzlei arbeitet.

    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Nebenbei: Könntest Du bitte mit Zitaten arbeiten, damit jeweils klar ist, worauf Du Dich beziehst?

      (Ich versuche auch wieder vermehrt daran zu denken …)

    • Ralf Wenzel
      13. August 2010

      Das mache ich von dem Moment, wo das per Knopfdruck geht, ich werde sicher nicht auf dem Handy Satz für Satz runterkopieren.

      Ralf

  24. Adrian Grigore
    13. August 2010

    @MacMacken: Mir kam grade eine Idee: Würde es Dich beruhigen, wenn wir für LogMyTime eine Kommandozeilenanwendung hätten, die XML- oder CSV-Backups deiner erfassten Zeiten, Projekte, Kunden und Mitarbeiter hätten? Du könntest das Programm regelmäßig automatisiert starten und Dich so zusätzlich absichern. Es wäre sehr leicht, so etwas an unsere API anzubinden.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      13. August 2010

      Die Idee ist insofern gut, als dass man keine Cloud-Anwendung nutzen sollte, die keine Möglichkeit zum Datenexport bietet – bei «Mite» beispielsweise kann man seine Daten im XML-Format runterladen:

      http://mite.yo.lk/faq.html#q2

      Wer relevante Daten in der Cloud ablegt ohne über eine lokale Sicherung zu verfügen, handelt in meinen Augen fahrlässig.

      (Ich habe Eure Cloud-Anwendung noch nicht ausprobiert und weiss deshalb nicht, welche Exportmöglichkeiten zum jetzigen Zeitpunkt schon verfügbar sind.)

    • Adrian Grigore
      14. August 2010

      Hallo Mac,

      Wir unterstützen den Export von Auswertungen als im PDF-, Word- und Excelformat. Über die API ist zusätzlich der Export der Daten als RSS feed (also im XML-Format) möglich (und zwar auch extra entwickelte Software).

  25. Ralf Wenzel
    13. August 2010

    Frage an Martin: Warum buchst du unter Windows? Was fehlt dir an Funktionalitäten bei Mac Buchhaltungssoftware. In D muss man als Anwalt nur eine EÜR machen. Wie ist das in der Schweiz?

    Ralf

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      14. August 2010

      Was fehlt dir an Funktionalitäten bei Mac Buchhaltungssoftware.

      Mir fehlt es primär an Mac-Buchhaltungssoftware – die beste preiswerte Lösung im Schweizer Markt ist «Banana» via «CrossOver Mac».

      In D muss man als Anwalt nur eine EÜR machen. Wie ist das in der Schweiz?

      Aus steuerlichen Gründen ist eine doppelte kaufmännische Buchhaltung notwendig oder zumindest sinnvoll. Ausserdem sind die entsprechenden Kennzahlen aus BWL-Sicht nützlich.

  26. Damian
    14. August 2010

    Ich bin Freiberufler unter einem Berufsgeheimnis (Jetzt kann das Raten losgehen!). Mein Verband kommt zum Schluss, dass Cloud und Geheimnis nicht kompatibel sind.

    Reply
    • Ralf Wenzel
      14. August 2010

      Weil in den Verbänden viele Spinner sitzen. Beispiel: Meine Frau ist Anwältin. Das muss man sich so vorstellen: Sie kommt heim und ist gefrustet. Ich frag sie, was los ist und wer sie so geärgert hat. Darf sie nicht drüber reden. Ihr Verband verbietet mir, eine Bürogemeinschaft mit ihr zu bilden, bei dem wir nur einen gemeinsamen Eingang haben. Flur Links: sie. Flur rechts: Ich. Getrennte Räume. Weil ich sehe, wer in ihrem Büro ist (=wer ihre Mandanten sind). Der Bäcker von gegenüber sieht das auch, weil er direkt auf ihre Tür guckt. Sie darf ihre Kunden nicht grüßen wenn sie die auf der Straße trifft. Verordnete Unhöflichkeit.

      Soviel zu Verbänden….

    • Martin (MacMacken)
      14. August 2010

      Ja, ich kenne das Thema … gerade auch Cloud-Computing ist in diesem Zusammenhang an Feld, an dem sich kaum jemand öffentlich die Finger verbrennen möchte.

  27. der Denkende
    23. August 2010

    Sorry für den Beitrag, möchte nur über neues Informiert werden, und hab jetzt mal unten ein Häcklein gesetzt. 😉

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      23. August 2010

      Ich weiss nicht, ob an dieser Stelle noch Neuigkeiten folgen … die Funktion, dass man Kommentare abonnieren kann ohne selbst kommentieren zu müssen, ist auf meiner To-Do-Liste, allerdings mit geringer Priorität.

    • der Denkende
      24. August 2010

      Ich weiss nicht, ob an dieser Stelle noch Neuigkeiten folgen

      Deshalb hab ich es ja so gemacht. Denn schliesslich ist es so einfacher, als jede zwei Wochen wieder hier vorbei zu schauen.

      die Funktion, dass man Kommentare abonnieren kann ohne selbst kommentieren zu müssen, ist auf meiner To-Do-Liste, allerdings mit geringer Priorität.

      Jo, kommt auch seltener vor.

  28. Zapper
    21. September 2010

    Bitte ZS-TimeCalculation testen, das gestern aktualisiert wurde. Jeder hat eigene Arbeitsweisen und muß für sich ausprobieren ob die Anwendung diese abbildet. Da ich mich um die Weiterentwicklung kümmere, werden Wünsche registriert (z. B. 3 stelliges Währungskennzeichen) und wenn sinnvoll implementiert. Weitere wünsche werden gerne aufgenommen. Schon jetzt bietet die Software Funktionen, die über eine Zeiterfassung hinausgehen. Einfach ausprobieren:

    http://www.zsystems.de/index.php?Seite_Nr=30276&Inhalt_Nr=&VID=oZsslVSXSBhSQiaA

    Reply
  29. der Denkende
    1. Dezember 2010

    IPhone App’s zum Zeiterfassen giebt es schon. (evt. kommen die dann mit dem Mac App Store noch auf den Mac)
    http://madefm.com/worktimes/
    Und vielleicht sind sie bereits an einer Mac entwicklung. Ich habe bis jetzt aber noch nicht gefragt.
    Momentan giebt es das App wegen dem Advendt übrigens ein bisschen günstiger, aber ob es was taugt weis ich auch nicht.

    Reply
  30. dr3do
    3. Januar 2011

    @Martin

    Gibt’s hier deinerseits Neuigkeiten? Wie sind deine Tests verlaufen?

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      3. Januar 2011

      Leider unbefriedigend.

      Ich verwende immer noch meine bewährte Microsoft Windows-Software sowie teilweise Microsoft Excel auf dem Mac. Bei Gelegenheit werde ich einen neuen Anlauf wagen.

    • dr3do
      27. Januar 2011

      Ich habe (früher in DE) Quicken eingesetzt, das war für mich „Nichtbuchalter“ ideal. Was setzt du denn hier in CH ein um deine Buchhaltung zu machen Suche eine Lösung für mich (privat).

    • Martin (MacMacken)
      28. Januar 2011

      Für meine private Buchhaltung findet immer noch «UBS Quicken» Verwendung (Microsoft Windows, seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt). Alternativen wie Banana Buchhaltung oder CashComm konnten mich bislang überzeugen. Überhaupt ist für mich rätselhaft, wieso im Schweizer Markt für Privat- und KMU-Buchhaltung anscheinend kein einziges taugliches Software-Produkt erhältlich ist.

    • dr3do
      28. Januar 2011

      Full ACK in Bezug auf «rätselhaft», kapier‘ ich nicht. Habe schon so viele Forenbeiträge und Hilferufe gesehen wo Mac-User nach einem Tool wie Quicken für den Mac suchen – und das in der Schweiz.

      Eine Demoversion von ShakeHands habe ich angefordert. Grundsätzlich scheint die Software robust zu sein, was ich bisher recherchieren konnte. Der Vorab-Support (Hr. Hagmann) bisher auch sehr zuvorkommend und flott.

      Die ganze «Haptik» ist allerdings sowas von… ähh… veryvery old school und unsexy, dass einem dem dem sowieso schon rockenen Thema noch mehr vergeht.

      Auch wenn ich nicht wage Hoffnung zu haben, so habe ich doch eine Diskussion mit ShakeHands begonnen… naja mal sehen. :LOL:

    • Martin (MacMacken)
      28. Januar 2011

      Microsoft Windows-Software wäre auch in Ordnung, aber die Situation ist dort nicht besser … und ja, die Benutzeroberflächen sind üblicherweise nicht zeitgemäss. Die Preise wirken teilweise auch viel zu hoch für das Gebotene.

      Im Ergebnis ist es häufig weniger aufwendig, einen Treuhänder zu beauftragen. http://www.runmyaccounts.ch/ wäre auch eine Möglichkeit, aber möchte man seine private oder gar berufliche Buchhaltung einem Onlineanbieter anvertrauen?

    • dr3do
      28. Januar 2011

      @martin

      Danke für den interessanten Link bezgl. „Online-Buchhaltung“. Grundsätzlich, sofern (!) der Anbieter eine gute Reputation hat und entsprechende sinnvolle Sicherungsmechanismen integriert hat, hätte ihm Bereich selbstständig Erwerbender und/oder Kleinfirma nichts dagegen einzuwenden. Aber für privat? Eher nicht, weil vermutlich das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht stimmen wird.

      CrossOver bringt demnächst Version 10 raus, dort soll u.a. Quicken 2011 unterstützt werden. Wenn Q2011 „schweizkompatibel“ ist, dann schaue ich mir die Lösung auc mal an.

    • Martin (MacMacken)
      28. Januar 2011

      Klar, privat lohnt sich das nicht, wobei leider keine Preise online sind …

      Meine Bedenken sind auch steuerlicher Natur: Möchte man, dass die eigenen Steuerdaten angesichts der üblichen Differenzen zwischen Steuer- und sonstiger Buchhaltung bei einem Online-Anbieter liegen?

    • dr3do
      29. Januar 2011

      @martin

      […] wobei leider keine Preise online sind …

      Was mich wiederum – aus Erfahrung – immer stutzig/skeptisch werden lässt.

      Meine Bedenken sind auch steuerlicher Natur: […]

      Jepp, da bin ich d’accord mit dir. 😉 Diesen Punkt könnte man abhaken, wenn die Sicherungsmechanismen entsprechend ausgelegt sind, so dass unbefugter Zugriff vollkommen ausgeschlossen ist.

    • Martin (MacMacken)
      29. Januar 2011

      Diesen Punkt könnte man abhaken, wenn die Sicherungsmechanismen entsprechend ausgelegt sind, so dass unbefugter Zugriff vollkommen ausgeschlossen ist.

      Der entsprechende Zugriff mag sogar befugt sein, aber dennoch unerwünscht … wobei solche Sicherungsmechanismen bei Webapps nicht möglich sind, denn der Anbieter benötigt die Daten ja um sie zu verarbeiten, usw.

  31. Anonymus / Werbung
    19. April 2011

    Auf unseren Seiten möchten wir den Besuchern in kompakter Form ein kategorisiertes Verzeichnis verschiedener Systeme zur Zeiterfassung und Zutrittskontrolle vorstellen.

    http://zeit.erfassung.info/

    Vielleicht ganz interessant zu diesem Post.

    Reply
  32. Gustaf Fink
    7. April 2013

    Ich nutze seid kurzem RealTime http://www.appbieger.com/realtime/ Die Idee ist ganz cool. Sobald ausgewählte Programme wie z.B. Xcode oder Photoshop aktiv sind wird die Zeit als Arbeitszeit gezählt. Wenn die Apps nicht im Vordergrund sind wird auch nicht mitgezählt. Funktioniert hier wunderbar 🙂

    LG Gustaf

    Reply
    • A. Stroica
      11. April 2013

      Hi Gustaf, danke für den Tipp! Ich werde mir die App mal anschauen. Ich kann mir auch vorstellen, dass einige solch eine App nutzen um die Nutzung der Kinder am Mac zu kontrollieren. Zum Glück gibt es keinen Betriebsrat in der Familie 😉

  33. Informer-Fan
    8. Mai 2013

    Ich kann Dir den Informer von TQsoft (www.informer.de) empfehlen! Die passen Ihre Software individuell nach Deinen Wünschen an! Von Zeiterfassung über Informations- und Prozessmanagement bis hin zur Dokumentenverwaltung kannst Du da alles haben!

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