Pixelmator ohne JPEG, PNG oder TIFF als Standard

Seit meiner Kritik vor über zwei Jahren hat sich das Mac-Grafikprogramm Pixelmator erfreulich weiterentwickelt und so zähle ich mittlerweile selbst zu dem Benutzerkreis. Einige Macken lassen mich aber hoffen, dass die Pixelmator-Entwicklung fortgesetzt wird, beispielsweise die standardmässige Verwendung des Pixelmator-eigenen Formates …

… ich verwende das Pixelmator-eigene Format fast nie, sondern nutze bevorzugt JPEG, PNG und TIFF, wofür ich in Pixelmator jeweils «Kopie sichern unter» anklicken und das gewünschte Format auswählen muss. In anderen Anwendungen besteht die Möglichkeit, ein standardmässiges Format zu wählen, was ich mir auch für Pixelmator wünsche … 😐

14 Comments

  1. wazi
    7. Januar 2010

    Das selbe wünsche ich mir für die iWork-Programme 🙁

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      7. Januar 2010

      In Pages beispielsweise ist es wenigstens nur ein Mausklick um ein Dokument als Word- statt Pages-Datei zu speichern. Unglücklich ist hingegen, dass alle anderen Formate lediglich als Export- und nicht als Speicher-Option unterstützt werden.

  2. nggalai
    7. Januar 2010

    Das Problem geht weiter als nur „wäre schön, wenn …“ Denn:

    Nun ja. Pixelmator als „External Editor“ in Lightroom, Aperture und iPhoto kannst Du seit der aktuellen Version vergessen. Rechtsklick, „edit in Pixelmator“, ändern – Was zum Geier? Cmd+S will im Pixelmator-Format speichern, obwohl ich ein 16-Bit-TIFF offen hab?

    Also entweder Speichern-unter oder Kopie-speichern. In beiden Fällen darfste dann in Deiner Photo-Verwaltung das veränderte Bild neu importieren. Freut besonders die Unmengen von iPhoto-Leuten, die Pixelmator ursprünglich als Erweiterung zum Apple-Programm gekauft haben …

    Und vom Team hört man – wie schon oft zuvor – seit Monaten nichts mehr. Wäre Acorn gleich schnell wie Pixelmator und könnte Farbprofile zuweisen, ich wär schon längst umgestiegen …

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      7. Januar 2010

      Und vom Team hört man – wie schon oft zuvor – seit Monaten nichts mehr.

      Das erinnert mich an andere ambitionierte Software-Projekte mit kleinem Team im Hintergrund – Stichwort «Things» und Cultured Code …

      Wäre Acorn gleich schnell wie Pixelmator und könnte Farbprofile zuweisen, ich wär schon längst umgestiegen …

      … ich empfinde Pixelmator bereits als nicht besonders schnell, vor allem bei mehreren grossen JPEG-Dateien lahmt mein Mac bald einmal. Insofern sollte ich mir Acorn wohl gar nicht erst ansehen.

      Was gibt es sonst noch an Alternativen?

  3. Sheep
    7. Januar 2010

    Wieso benutzt Du statt „Save as..“ nicht einfach „Export…“ ?

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      7. Januar 2010

      … weil ich Bilder im von mir gewünschten Format und nicht im Pixelmator-Format bearbeiten möchte.

  4. Martin
    7. Januar 2010

    Auf meinem iMac stürzt das Programm leider immer ab, sobald man größere Bilder öffnet, laut Pixelmator Team könnte das an meinem geringen Grafikspeicher von 256 MB liegen, oder dass etwas mit dem ATI Treiber nicht stimmt.

    Aber die eigenen Formate benutze ich auch nie, weder bei PS, GIMP oder eben Pixelmator. Hier gibt es nur JPEG, TIFF, PNG. Auch andere Dokumente speichere ich gerne möglichst einfach, also TXT, TEX oder PDF. Open Document ist ja noch einigermaßen groß, aber wer weiß, wie es damit kommt. Bei PDF bin ich auch nicht so sicher, ob das in 10 Jahren noch läuft …

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      7. Januar 2010

      PDF betrachte ich als zukunftssicher genug um fast all meine Dokumente in diesem Format zu speichern – allerdings nicht in PDF/A, das wäre mir zu aufwendig.

      Bei TeX stosse ich immer wieder auf das Problem, das nicht alle für ein Dokument benötigten Komponenten vorhanden sind. Man kann zwar auch so den eigentlichen Text noch lesen, aber die Darstellung ist nicht wie vorgesehen.

  5. Wolf
    16. Januar 2010

    Mit dem Artikel sprichst Du mir aus der Seele.
    In allen Versionen vor der aktuellen v1.5 waren die Dateiformate (jpg, tif, …) gleichberechtigt neben dem Pixelmator-Format.

    Scheinbar ist den Entwicklern ihr Erfolg dermassen zu Kopf gestiegen, dass sie doch tatsächlich glauben, dieses völlig unbedeutende und überflüssige Format gleich zum Standard erheben zu müssen. Finde ich mehr als ärgerlich und überheblich.

    Hätten Sie wenigstens eines der geläufigen Formate gewählt, aber nein, es muss ja so aussehen, als wäre alles andere nur minderwertig. Und das selbst dann, wenn ich Dateien mit einer anderen Endung öffne.
    Damit zwingt man mich zu zig Klicks mehr.

    Hochmut kommt vor dem Fall.

    Reply
  6. Wolf
    16. Januar 2010

    Nachtrag:
    Den Pixelmator-Entwicklern ist das übrigens völlig egal. Sie wissen zwar um die Notwendigkeit, etwas zu tun, aber das schon seit Ende September. Und sie möchten nicht wegen jedem kleinen Bug ein neues Release rauslassen…
    Das ist inzwischen auch ein Vierteljahr her…

    http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    Reply
  7. Fight the Power: Pixelmator und Acorn - apfelquak
    17. Januar 2010

    […] man sich mit inkompatiblen Automator-Aktionen herum oder ärgert sich über einen Speicher-Bug, der dem sinnvollen Einsatz in iPhoto, Aperture und Lightroom einen Haufen Knüppel zwischen […]

    Reply
  8. macmanpb
    21. März 2010

    Was nett wäre, wenn man nach dem erstellen einer Auswahl noch irgend wo die Grösse dieser Auswahl in Erfahrung bringen könnte!!! So wie das Info Panel im Photoshop 😉

    Reply
  9. Muensteraner
    9. Juli 2013

    Ist nun schon ein bisschen her … aber mittlerweile gibt es eine Lösung:
    http://muensteraner.net/pixelmator-format/

    Reply

Leave a Reply