Mehr Sicherheit durch iTouch-Hygiene

Sowohl im Computer- als auch im Smartphone-Geschäft setzen die Hersteller zunehmend auf berührungsempfindliche Bildschirme, sogenannte Touchscreens. […]

Das iPad, die Konkurrenz-Tablets und ein Grossteil der internetfähigen Handys werden also tastaturlos bedient. Das freut nicht nur die Nutzer, sondern auch die Hacker. Denn ihnen öffnet sich mit dem Touchscreen-Trend ein zukunftsträchtiges Betätigungsfeld. Laut einer Studie der University of Pennsylvania ist es ein Leichtes, aufgrund des Fettfilms auf dem Display den Passwortschutz zu knacken. […]

In neun von zehn Fällen ist es den Forschern gelungen, von Kontrastunterschieden, die durch Fettrückstände entstehen, Rückschlüsse auf das Passwort zu ziehen. Es sei darum nicht nur aus ästhetischen Gründen ratsam, Touchscreen-Geräte immer gut mit einem Tuch zu reinigen.

(via Tages-Anzeiger)

6 Comments

  1. der Denkende
    17. August 2010

    In neun von zehn Fällen ist es den Forschern gelungen, von Kontrastunterschieden, die durch Fettrückstände entstehen, Rückschlüsse auf das Passwort zu ziehen.

    Komischer Test muss das gewesen sein, denn wenn ich den Code einge, schalte ich mein iPad und co. ja gleich wieder ab.
    Ne also echt, 9 von 10mal ?? Wenn es ein richtiger Test gewesen wäre, hätte man nicht gleich nach der Codeeingabe versucht den Code zu knacken, weil dann hätten sie villeicht noch 1 von 10 entsperren können.
    Also wenn ich mein iPhone entsperre, dann damit ich darauf was machen kann, und da muss ich immer Wischen. Da Findet man keinen Code mehr. 😉

    Ach ja. Das hat nichts mit Hacken zu tun. Ist lediglich ein Trickdieb.

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  2. rk
    18. August 2010

    In der Studie ging es ausschliesslich um das Kennmuster, das auf Android-Geräten zum Entsperren benutzt wird. Solche Muster hinterlassen ganz andere Spuren, als wenn man ein Kennwort oder eine PIN eintippt. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass sich dieses Verfahren auf andere Geräte anwendbar ist.

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    • der Denkende
      18. August 2010

      Ich halte es für ausschliesslich, dass ich noch was vom Code sehen kann, nachdem ich ein Spiel gespielt habe, welches wischen auf dem Phone benötigt. 🙂

  3. Study Center & Community » Blog Archive » Psychische Fallstudie
    18. August 2010

    […] Mehr Sicherheit durch iTouch-Hygiene | MacMacken […]

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  4. Bernd
    18. August 2010

    Außerdem könnte man die Anordnung der Codezahlen oder -buchstaben jedes mal zufällig gestalten!

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    • Martin (MacMacken)
      18. August 2010

      Ich weiss nicht, ob die Benutzer daran Freude hätten … 😉

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