Zu wenig Arbeitsspeicher mit SwissPeaks

SwissPeaks funktionierte mangels GPS-Empfänger und Kamera nicht auf dem iPod Touch der (noch) aktuellen Generation. Nun konnte ich SwissPeaks auf einem iPhone ausprobieren, doch war das Ergebnis wiederum nicht vollständig befriedigend. Nach dem Start der App erschienen reproduzierbar jeweils zwei Fehlermeldungen, teilweise gleichzeitig:

Ausserdem funktionierte SwissPeaks nicht offline, sondern man muss zwingend mit dem Internet verbunden sein – was gerade in den Bergen nicht immer möglich ist:

Die SwissPeaks-Einstellungen konnte ich nicht öffnen. Bei den ersten zwei, drei Versuchen geschah jeweils nichts, danach stürzte SwissPeaks reproduzierbar ab. Allenfalls besteht ein Zusammenhang zwischen dem fehlenden Arbeitsspeicher und den ungenügenden Multitasking-Fähigkeiten von iOS, aber eigentlich sollte eine iOS-App den Benutzer nicht mit solchen Abstürzen und Fehlermeldungen im Stil von Microsoft Windows der 1990er-Jahre belästigen.

Immerhin: Steht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung und kann man sich mit der Beschränkung auf maximal 60 Berggipfel abfinden, funktioniert SwissPeaks sehr gut. Fluch und Segen zugleich ist, dass SwissPeaks auf iPhone-Bewegungen sehr empfindlich reagiert. Einerseits passt SwissPeaks so die angezeigten Berggipfel sofort einer veränderten Position an, andererseits ist es angesichts der ständigen Bewegung schwierig, den gewünschten Berggipfel anzuwählen oder sich das Bergpanorama durch den iPhone-Bildschirm in Ruhe anzusehen.

In einem nächsten Schritt werde ich eine ähnliche App ausprobieren: Die kostenpflichtige «PeakFinder»-App stammt wie SwissPeaks aus der Schweiz, nutzt aber nicht das Kamerabild, sondern zeichnet ein Panorama mit den jeweils sichtbaren Berggipfeln. Dabei kann man PeakFinder auch offline nutzen. Mal sehen! 🙂

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