iPad ohne Lesevergnügen am Swimmingpool

MacMacken-Leser wissen, dass ich Spiegelbildschirme, wie sie Apple leider bevorzugt, nicht mag. Amazon auch nicht … 😉

(Und damit ist die jüngste Blogpause bei MacMacken vorbei!)

13 Comments

  1. der Denkende
    18. September 2010

    Die Frage welche sich mir stellt ist, ob wir wirklich das iPad zum lesen wollen?
    Denn wenn ich wirklich ein Lesegerät bräuchte, dann würde ich mir auch einen Kindle kaufen.
    Jedoch hat Amazon noch nicht bemerkt, dass sich die beiden Produkte in einem völlig anderem Segment bewegen und sich gar keine Konkurrenz bieten.
    Das iPad kann ich gut fürs Internet und Spielen verwenden. Mail und RSS natürlich nicht vergessen.
    Den Kindle kann ich hervorragend zum lesen gebrauchen, ich kann damit weder RSS, Mail, irgendwelche Spiele oder sogar das Internet richtig nutzen.

    Wenn ihr anderer Meinung seid, dann sagt mir wie viele Bücher ihr schon auf dem iPad gelesen habt.
    Nach einer viertel Stunde schmerzen mir die Augen, weil man sich richtig konzentrieren muss.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      18. September 2010

      Die Frage welche sich mir stellt ist, ob wir wirklich das iPad zum lesen wollen?

      Lesen ist eine Hauptfunktion des iPad – und im Gegensatz zum Kindle kann man mit dem iPad auch Websites, RSS-Feeds, usw. problemlos lesen und ist primär nicht auf proprietäre E-Books von Amazon beschränkt.

      Beim Kindle sehe ich den Hauptvorteil darin, dass das Leseerlebnis viel näher an einem gedruckten Buch ist als beim iPad. Ausserdem besteht nicht die Gefahr, dass man beim Lesen abgelenkt wird. Hauptnachteil ist die fehlende EPUB-Unterstützung, jedenfalls im Bezug auf Bücher … da ich ausserdem viele Texte via RSS lese, würde ich auf dem Kindle eine App im Stil von Reeder vermissen.

    • der Denkende
      18. September 2010

      Die Frage welche sich mir stellt ist, ob wir wirklich das iPad zum lesen wollen?

      Lesen ist eine Hauptfunktion des iPad – und im Gegensatz zum Kindle kann man mit dem iPad auch Websites, RSS-Feeds, usw. problemlos lesen und ist primär nicht auf proprietäre E-Books von Amazon beschränkt.

      Das war von mit eigentlich auf Bücher bezogen, aber du hast recht, dass merkt man bei meiner Satzstellung nicht raus.

      Für RSS und Mail nutze ich natürlich auch das iPad, so wie auch meine Schulbücher, obwohl ich dort manchmal schon gern einen Kindle hätte. 😉

    • rob d
      20. September 2010

      Den Kindle kann ich hervorragend zum lesen gebrauchen, ich kann damit weder RSS, Mail, irgendwelche Spiele oder sogar das Internet richtig nutzen.

      Falsch. Du kannst mit dem Kindle sehr wohl RSS nutzen.
      Auch „normale“ statische Seiten wie Wikipedia, Blogs, Nachrichtenportale, etc. kannst du damit lesen.
      Jede einzelne Webseite kannst du lesen. Ausser natürlich diejenigen die leuchten, blinken und sonstige Animationen enthalten. Ist für mich aber kein Nachteil, sondern eher ein Vorteil. Weniger ist manchmal mehr.

    • Martin (MacMacken)
      20. September 2010

      Surfen ist auf dem Kindle von der Benutzung her bestenfalls eine Notlösung, ausserdem sind Datenverbindungen ausserhalb der USA sehr teuer. Ähnlich für RSS.

      Wer mit Browser und RSS auf dem Kindle zufrieden ist – gern … ich störe mich weiterhin daran, dass EPUB nicht unterstützt wird.

  2. Dani
    18. September 2010

    Weder ein iPad nochj ein Kindle kommt bei mir inj Frage. Um zu lesen bevorzuge ich ein „richtiges“ Buch.

    Reply
    • der Denkende
      18. September 2010

      Kann ich nur zustimmen, aber wenn du mehr als 12 richtig dicke Bücher in die Schule tragen musst wechselst du deine Meinung schnell. Ich habe nämlich das Glück, dass bis auf zwei Bücher alle Digital existieren. Ergo, ich mach mir meinen Rücken nicht kaputt. 😉

    • Otto
      20. September 2010

      …schieb mal Dein E-Book unter ein Tischbein.
      Ganz im Ernst, das Argument stimmt nur bedingt, ich kenne niemanden, der eine ganze Bibliothek mit sich trägt.

      Sinnvoll wäre solch ein Medium sicher für Schüler, deren Taschen wiegen oft zu viel für deren Rücken. Jedoch wird das noch Jahrzehnte dauern, bis an den Schulen nicht mehr das klassische Buch verwendet wird.

      Ich persönlich halte das Buch für eine wichtige Sache, selbst täglich beruflich bedingt mit der IT befasst, schätze es das Buch als bewusstes Gegenstück zur digitalen Welt. Kein digitales System erlaubt die Haptik eines Buches oder das typische Rascheln des Papieres.

      Nicht zuletzt jedoch der Anschaffungspreis eines solchen Gerätes, das sind Lifestyleprodukte für den gefüllten Geldbeutel, wo werden Menschen berücksichtigs, die beispielsweise auf öffentliche Bibliotheken angewiesen sind?

      Kindle, iPad und Konsorten sind Spielzeuge für das selbe Klientel, dass iPhone, eBike und Sky-TV benötigen, weils eigene Leben zu uninteressant ist. Lifestyle, momentan ohne echten Mehrwert.

    • abi
      20. September 2010

      Kindle, iPad und Konsorten sind Spielzeuge für das selbe Klientel, dass iPhone, eBike und Sky-TV benötigen, weils eigene Leben zu uninteressant ist. Lifestyle, momentan ohne echten Mehrwert.

      öh ja, schon klar… was soll denn bitte diese pauschalisierende, doch schon fast beleidigende äusserung?

      wenn ich deinen beitrag so lese, könnte ich eher in versuchung kommen, zu denken, dass du eher nur neidisch bist, weil sich einige mehr leisten können…

      just my 2 cents…

    • Otto
      20. September 2010

      In Versuchung will ich Dich nicht führen, neidisch bin ich noch viel weniger. Ich hinterfrage aber die Entwicklung in Hinblick auf eine gesellschaftliche monetäre Spaltung. Es gibt ganz einfach Menschen, die können sich weder iPad noch Kindle leisten. Das ist Realität und darf daher auch genannt werden. Wünschenswert wären sicher Dinge wie Kindle an die Schulen, wer zahlts aber? Ich bin nun einmal dazu geneigt, technische Diskussion in Richtung sozialer Aspekte auszuweiten.

      Ein Trend, zunehmend und teilweise auch unüberlegt jede technische Neuerung in das eigene Leben zu migrieren stimmt mich nachdenklich.

      E-Books können manches besser, manches schlechter als ein Buch. Das eine besser als das andere zu geschieht jedoch recht häufig. Daseinsberechtigungen und Defizite haben beide Medien.

      Des weiteren, you know the plasure of irony?

    • Martin (MacMacken)
      20. September 2010

      @Otto: Das Bild, das sich online einem bisweilen bietet, ist ohne Zweifel nicht repräsentativ – sobald man sich nicht mehr in gewissen Kreisen bewegt, nimmt die Gadget-Dichte merklich ab. Mit Betonung auf «Dichte», ein iPhone allein beispielsweise ist IMHO noch keine Dekadenz, sondern stellt für viele Benutzer ein wichtiges Arbeits- und Kommunikationsmittel dar.

    • Martin (MacMacken)
      20. September 2010

      Kindle, iPad und Konsorten sind Spielzeuge für das selbe Klientel, dass iPhone, eBike und Sky-TV benötigen, weils eigene Leben zu uninteressant ist. Lifestyle, momentan ohne echten Mehrwert.

      Manche Dinge davon benötige ich nicht, andere haben für mich einen echten Mehrwert. Jedem das Seine, nicht?

    • der Denkende
      20. September 2010

      @Otto
      Diese Äusserung war lediglich auf mich bezogen.

      Kindle, iPad und Konsorten sind Spielzeuge für das selbe Klientel, dass iPhone, eBike und Sky-TV benötigen, weils eigene Leben zu uninteressant ist. Lifestyle, momentan ohne echten Mehrwert.

      Dass das iPhone, iPad und so ein spass Produkt sein kann unbestritten. Aber das e-bike??? Komm du mal hier her wohnen. Verschwitzt am Arbeitsplatz??? No go! Mitten in der Statt ist also kein e-bike von Nöten, aber wenn du schon deinen Blickwinkel ausdehnst dann bitte ein bisschen mehr.

      P.s. Diese Aussage lässt mich an deinen restlich Aussagen zweifeln.

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