Safari und andere RAM-hungrige Browser

MacMacken-Leser Georg liess mir per E-Mail eine Frage im Zusammenhang mit Arbeitsspeicher auf dem Mac zukommen:

was mich wirklich stört ist, dass safari (und auch manch‘ andere brwoser) sich manchmal die hälfte und mehr des ram-speichers nimmt und noch dazu bisweilen wie verrückt swapt… was natürlich das system immer wieder kurzeitig lahmlegt… sehr ärgerlich… egal, ob auf meinem imac oder meinem macbook… beide mit 4 gb ram… ob 8gb die sache besser machen?

Die Frage wurde teilweise im Blogartikel «MacBook-Arbeitsspeicher verdoppeln mit Kingston ValueRam?» und den entsprechenden Kommentaren schon thematisiert.

Meine Kurzantwort lautet, dass sich acht oder auch nur schon sechs statt vier GB Arbeitsspeicher bemerkbar machen – das Ergebnis ist nicht so spektakulär wie die Verwendung einer SSD, aber das weniger häufige Auslagern auf die Festplatte fällt ins Gewicht. Ist jemand aus der MacMacken-Leserschaft anderer Meinung?

12 Comments

  1. thomasz
    8. Oktober 2010

    Ich habe lange am Safari festgehalten. Aber nach langen Surf-Sessions verbrauchte er extrem viel RAM und machte meinen iMac sehr langsam. Ein Umstieg auf Chrome ist die billigste Lösung, dieser scheint vernünftiger mit RAM umzugehen. Trotzdem werde ich jetzt zusätzlich auf 8 GB und SSD aufrüsten. 🙂

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  2. anderst
    8. Oktober 2010

    es scheint mit dem web-kit-plugin etwas nicht in ordnung. das hat hier in jedem fall den ram gesaugt, und zwar sehr stark beim livestrem. nachdem safari neustart wahr es wieder normal, bis nach weiteren livestream wieder der gesamte ram wechgesaugt war. der stream läuft mit flash.

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  3. wegbegleiter
    8. Oktober 2010

    Tja, in meinem 2 Jahre alten iMac geht halt nicht mehr rein als 4 GB….;-(. Safari bläht sich auf wie nix. Man müsste ein Skript schreiben, das Safari nach einer gewissen Zeit beendet und mit den alten Tabs wieder öffnet… aber eigentlich blöd.

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  4. Steffen
    8. Oktober 2010

    Man sollte an dieser Stelle beachten, dass es nicht entscheidend ist, wieviel Speicher ein Browser/Program aktuell belegt. Wenn Speicher zur Verfügung steht, sollte er auch zum Cachen von bspw. Webseiten genutzt werden. Wichtig ist, dass der Speicher wieder freigegeben wird, wenn andere Programme ihn benötigen.
    Btw, Opera stellt ebenfalls eine sehr performante Alternative zum Safari dar.

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    • Jon
      7. Juni 2011

      Also das Opera performanter auf einem MacBookPro mit 4gb ram laufen würde kann ich absolut nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil treibt er regelmässig besonders im Leerlauf den Prozessor an den Rand. Das ist im übrigen ein nach wie vor ungeklärtes Problem mit Opera und Firefox und zwar Betriebssystem unabhängig. Ich hatte das Problem mit Prozessor und Speicher auch schon auf einem Windows Rechner. Ich würde das Swappen und ram-Fressen von Safari gerne begrenzen, indem man z.b. sagt Safari darf 500mb nutzen und danach ist Schluss. Diese ganzen gespeicherten Webseiten sind aus meiner Sicht sowieso völlig unnötig, denn wenn der Speicher mal voll ist wird es eh langsam.

  5. PhyshBourne
    8. Oktober 2010

    aber auch opera ist in bezug auf die speicherverwaltung ausbaufähig… gerade, wenn man viele tabs aufhat, scheinen fast alle browser probleme mit der speicherveraltung zu haben… muss das so?

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  6. Khamelion
    8. Oktober 2010

    Es ist komisch. Ich kann diese Probleme gar nicht reproduzieren.
    Bei mir stürzt Chrome häufiger ab als Safari.
    Gut das mag auch an der Dev-Version liegen , aber vom hohen Speicherverbrauch habe ich bei Safari kaum große Schwankungen festgestellt. Ich weiß jedoch, dass andere dieses Problem haben.

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    • DTPler
      9. Oktober 2010

      Bei mir stürzt Chrome häufiger ab als Safari.

      Interessant, dass nun auch Mac-Anwender sich mit regelmässig abstürzenden Programmen abfinden. Warum eigentlich?

      Zugegeben, auch „mein“ Opera (9.64 unter 10.5.8) schnappt sich 0,5 bis 1 GB RAM und macht damit den CS-Programmen Konkurrenz, dennoch wären regelmässig Abstürze für mich nicht akzeptabel.

    • Martin (MacMacken)
      9. Oktober 2010

      Interessant, dass nun auch Mac-Anwender sich mit regelmässig abstürzenden Programmen abfinden. Warum eigentlich?

      Mangels Alternativen? iOS-Apps stürzen bei mir allerdings häufiger ab, bei manchen Apps wie beispielsweise «Facebook», «Foursquare», «Reeder» ist es faktisch Teil der Programmnutzung.

    • PhyshBourne
      9. Oktober 2010

      immerhin sind die abstürze beim mac (und bei linux) problemloser als zumindest früher bei windows…

  7. Arne
    8. Oktober 2010

    Ich meine auch, diese Speichernutzungsprobleme immer auf JavaScript-lastige Sites zurückführen zu können. Zig Tabs offen zu haben ist kein Problem, bis man GMail, Google Reader oder das neue Twitter als Tab offen behält.

    Und ja, es ist wirklich total nervtötend, da der Speicher sowohl bei Safari als auch bei Firefox quasi überläuft. Bei mir fängt der Browser dann immer ab ca. einem GB belegtem Speicher an zu zicken… Beachball, Systemverlangsamung.

    Beim Firefox konnte man das früher unter Windows durch ein Minimieren des Browsers beheben, da wurde dann der nicht mehr benötigte Speicher freigegeben. Aber das wurde glaub ich irgendwann rausgenommen. Es ist schon verdammt arm, dass man alle Tabs und alle Fenster sowohl bei Firefox als auch bei Safari schließen kann und er allenfalls mal 50 MB wieder freigibt oder sowas.

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  8. PhyshBourne
    15. Oktober 2010

    ein workaround für die zwischenzeit könnte sein, safari im 32-bit-modus zu starten – ist zwar nicht der sinn der sache, aber scheint vorerst zu helfen…

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