3 × MacBook Air-Macken: Spiegelbildschirm, kein GSM/3G und LAN

Das neue MacBook Air teilt viele Macken mit dem bisherigen Modell, aber bei einem Zweit-Computer kann man mit den meisten dieser Macken leben. Drei besonders ärgerliche Macken, die Apple vermutlich problemlos hätte beheben können, sind leider weiterhin vorhanden:

1 – Spiegelbildschirm: Zwar verwendet Apple für das MacBook Air keine spiegelnde Glasplatte vor dem Bildschirm, aber ein wenig ergonomischer Spiegelbildschirm findet dennoch Verwendung. Beim MacBook Pro-Bildschirm hat Apple bewiesen, dass hervorragende matte Bildschirme in mobilen Geräten möglich sind. Wieso nicht auch beim MacBook Air?

2 – Kein Mobilfunk: Das MacBook Air ist das mobilste Notebook von Apple, kann aber weiterhin nur mit einem störenden USB-Stick-Modem oder mittels Akku-raubendem Tethering online gehen, sofern kein WLAN vorhanden ist. Was hält Apple davon ab, MacBook mit Mobilfunk auszustatten?

3 – Kein LAN: WLAN-Verbindungen sind LAN-Verbindungen – sofern Letztere verfügbar sind – in fast jeder Hinsicht unterlegen. Das MacBook Air unterstützt lediglich langsames 100er-LAN mittels kostenpflichtigem USB-Adapter.

Schade! 🙁

66 Comments

  1. Ruben
    26. Oktober 2010

    2 & 3 keine Frage, aber 1 ist für mich kein Problem. Klar, es gibt Anwendungsfälle, in denen ein mattes Display zu bevorzugen ist, die breite Masse greift jedoch gerne zum Glossy-Display. Also wenn matt, dann bitte höchstens als Option wie beim MBP (wobei das ja leider auch recht hässlich aussieht ohne Glasplatte).

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      Wieso Ergonomie als Option und nicht als Standard?

      Und wieso sieht ein Bildschirm ohne spiegelnde Glasplatte «recht hässlich» aus? Liegt’s vielleicht an der Person, die sich darin spiegelt? 😉

    • der Denkende
      26. Oktober 2010

      Das war jetzt aber Beleidigend. 😛

    • syshack
      27. Oktober 2010

      Das war jetzt aber Beleidigend.

      Neee…..er meinte lediglich, dass man sich bei einem Mattdisplay nicht so oft schminken und „frisch machen“ kann, wie vor einem Schminkdisplay…also war der Kommentar völlig aus praktischer Sichtweise 😉

  2. der Denkende
    26. Oktober 2010

    1 Spiegelbildschirm
    Wie ich feststellen musste scheiden sich hier die Geister, obwohl ich bei meinem MBP auch auf ein mattes Display setze. Und @Ruben das hat gar nichts hässliches ohne Glassplatte 🙂

    2 Kein Mobilfunk
    Für was?
    Ich sehe es nicht ein weshalb man so etwas einbauen sollte, obwohl ich natürlich sagen muss: „was nichts nützt das schadet nicht“. Aber ich zahle nicht für was ich nicht will, als Option ok, aber nicht mehr!

    3 Kein LAN:
    Dem W-Lan überlegen sagst du? Stimmt schon, aber bringt dir nichts wenn der Provider nicht schneller wird, ergo haben wir auf beiden fast gleich viel speed. Gefällt mir auch nicht, ist aber so ;(

    asdf

    Reply
    • syshack
      26. Oktober 2010

      Ähhm..Der LAN/WLAN Anschluss ist nicht nur für die Internet Verbindung via Router da:
      802.11n WLAN mag ja Brutto schneller als LAN 100MBit/s sein, aber im Büro oder zuhause, wenn ich am Schreibtisch arbeite, bevorzuge ich LAN statt WLAN. Wer viele oder grosse Dateien zwischen Netzwerk-Resourcen kopiert, ist froh, LAN zu verwenden zu können. Wieso Apple es nicht gebacken kriegt 1 GBit/s einzubauen (von mir aus mit dem Adapter), ist klar: Man muss die Kühe später nochmals melken können, ditto für den UMTS-Einschub…

      Je weiter und damit schlechter die WLAN Verbindung, desto grösser der Overhead (und Pakete-Neuanforderung) und damit umso kleiner die Netto-Transferrate.

      Für die Couch zuhause ist WLAN natürlich die bevorzugte Verbindung.

    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      Wieso Apple es nicht gebacken kriegt 1 GBit/s einzubauen (von mir aus mit dem Adapter), ist klar: Man muss die Kühe später nochmals melken können

      Gibt es solche USB-Adapter von anderen Herstellern?

      , ditto für den UMTS-Einschub…

      Wenn wenigstens ein Einschub möglich wäre … aber ein Einschub ist AFAIK nicht vorgesehen.

    • syshack
      26. Oktober 2010

      Gibt es solche USB-Adapter von anderen Herstellern?

      Anscheinend ja, auch für den Mac (mit USB 2.0 zu Gigabit Ethernet), z.B.:
      http://www.amazon.com/Belkin-F5D5055-Gigabit-Network-Adapter/dp/B000FOWHTI
      oder
      http://www.amazon.com/Cisco-USB300M-Cisco-Linksys-Ethernet-Adapter/dp/B001NLV4TQ/ref=pd_sim_e_1_img

      Allerdings scheint sehr darauf anzukommen, welches MacOSX man verwendet.

    • Martin
      26. Oktober 2010

      Kleine Rechenaufgabe:

      Wie soll aus einem USB-2.0-Anschluss mit Datenrate von 480 MBits eine Gigabit-Netzwerkkarte mit Datenrate von 1000 MBits werden?

    • syshack
      27. Oktober 2010

      Wie soll aus einem USB-2.0-Anschluss mit Datenrate von 480 MBits eine Gigabit-Netzwerkkarte mit Datenrate von 1000 MBits werden?

      Das stimmt schon, dass es nicht aufgeht, zumindest rein rechnerisch (das sind immerhin Bruttoraten, in der Praxis sind die Werte viel tiefer). Ich erwarte auch nicht, dass so ein Adapter die gleiche GBit Geschwindigkeit haben wird wie ein separater Anschluss, direkt vom Motherboard/Chipsatz (umso wichtiger wäre es eben, diesen zu haben). Aber ich denke, es wird immer noch schneller sein als 100 MBit Adapter.

    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      Spiegelbildschirm: Ob man bei jenen, die Spiegelbildschirme befürworten, von «Geistern» schreiben kann? 👿

      Mobilfunk: Genau, als Option … völlig einverstanden.

      LAN: Mir geht es weniger um den Internet-Zugriff als um den Zugriff auf Daten im eigenen Netzwerk, beispielsweise bei der «Time Capsule»-Datensicherung oder beim Abrufen von Medien, die mangels Speicherplatz nicht auf direkt auf dem MacBook Air untergebracht werden können.

    • der Denkende
      26. Oktober 2010

      Bei der Datensicherung ist dies natürlich wieder ein anderes Thema, jedoch macht dies jeder anders. z.B. Ich bevorzuge die Festplatte direkt am Mac anzumachen, hatte einmal via das Netzwerk eine Datensicherung gemacht, NIE WIEDER, hatte nur Problem das es dann wieder Festplatte nicht erkannte usw.

    • marion
      29. Januar 2011

      ich habe das selbe problem, in wie fern würde es sich lohnen sich das Belkin Gigabit USB 2.0 (http://www.amazon.de/Belkin-F5D5055ea-Gigabit-USB-Ethernet-Adapter/dp/B002N56EWI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=computers&qid=1296306343&sr=8-1) zu holen, um die daten übertragung effizienter zu gestalten? Würde es überhaupt funktionieren, wenn man ein ethernet kabel an der time capsule anschließt und es so mit dem mac book air verbindet??
      würde es sich positiv auf time machine auswirken, und auf normal speicherung auf die time capsule?
      bzw würden dann die time capsule backups endlich mal durchlaufen? und nicht kurz vor schluss abbrechen?

  3. nic
    26. Oktober 2010

    Punkt 1
    Apple folgt dem MainStream – zudem setzt auch Apple auf tiefere Herstellungskosten.

    Punkt 2
    Ich persönlich bin eigentlich davon ausgegangen, dass das neue MacBook Air damit ausgerüstet wird – nun ist es halt nicht so. „Nice to have“, ist aber nicht notwendig. Ansonsten gibt’s ja noch das iPad…
    Irgendwann werden wir sie sehen, die MacBook’s mit UMTS/3G-Anbindung. Zwar bin ich kein Technik-Freak, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es nicht unbedingt so eine einfache Sache ist, bei einem bestehenden Material eine gut funktionierende Antenne einzubauen.

    Punkt 3
    Da stimme ich @der Denkende zu.

    Reply
    • syshack
      26. Oktober 2010

      bei einem bestehenden Material eine gut funktionierende Antenne einzubauen.

      Naja, Apple hat extra Antennenprofis (für’s iPhone) eingestellt und einen sauteuren Testraum gebaut. Das sind gute Bedingungen, um wohl auch den Nachfolger des heutigen MBA mit einer Antenne im Gehäuse auszurüsten, wenn das schon im viel kleineren iPhone geklappt hat. Als User wird man aber aufpassen müssen, wie man das MBA hält, sonst könnte die Anzahl Bars im Empfangssignal zusammenbrechen…. *g*

    • Arno Nym
      1. November 2010

      könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es nicht unbedingt so eine einfache Sache ist, bei einem bestehenden Material eine gut funktionierende Antenne einzubauen.

      Komisch. Bei IBM hat man da kein Problem. Es wird ein Mini-PCIe-Slot mit dem UMTS-Modem belegt, eine weitere kleine Antenne in den Display-Rahmen verlegt und der SIM-Cardreader versteckt sich hinterm Akku. Fertig ist das Kunstwerk.

      Aber vielleicht fehlt Apple sogar dieser kleine Raum für die 30x40x2mm große Mini-PCIe-Karte.

  4. Piper
    26. Oktober 2010

    1. Keinen Spiegelbildschirm: Word! Könnte jetzt noch in die Tischplatte, auf der mein Spiegel-MBP steht, beissen. Da nützt auch die tolle Helligkeit wenig, wenn ich draussen arbeite. Wer sich den Spass leisten will, kann für $249 bei TechRestore eine Entspiegelung vornehmen (hier: http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    2. Kein Mobilfunk: Solange ich sowieso immer iPhone und MBP dabei habe und das iPhone Tethering unterstützt, finde ich das weniger schlimm. Bewahrt mich auch davor, noch ein weiteres Mobile-Internet-Abo abzuschliessen. Aber es wäre sicherlich eine nice-to-have-Option.

    3. Kein LAN: Finde ich auch schade, aber verkraftbar.

    Ein Mangel fehlt jedoch noch in der Liste: Tastaturbeleuchtung! Kann mir nicht vorstellen, dass die viel Platz wegnimmt, doch fehlt sie mal, ist es eine Unmöglichkeit im Dunkeln und auch schon in der Dämmerung zu arbeiten. Hätte mir schon gewünscht, dass Apple diesen Fehler von der ersten Generation nicht wiederholt, schade!

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      2. Kein Mobilfunk: Solange ich sowieso immer iPhone und MBP dabei habe und das iPhone Tethering unterstützt, finde ich das weniger schlimm. Bewahrt mich auch davor, noch ein weiteres Mobile-Internet-Abo abzuschliessen. Aber es wäre sicherlich eine nice-to-have-Option.

      Ich nutze mehrere SIM-Karten für das gleiche Abonnement. Tethering funktioniert, aber schon ohne Tethering geht der iPhone-Akku bei regelmässiger Nutzung im Lauf eines Tages zur Neige – da müsste Tethering nicht auch noch Strom ziehen.

      Ein Mangel fehlt jedoch noch in der Liste: Tastaturbeleuchtung! Kann mir nicht vorstellen, dass die viel Platz wegnimmt, doch fehlt sie mal, ist es eine Unmöglichkeit im Dunkeln und auch schon in der Dämmerung zu arbeiten. Hätte mir schon gewünscht, dass Apple diesen Fehler von der ersten Generation nicht wiederholt, schade!

      Ich habe mir überlegt, diese Macke zu erwähnen, aber da ich die Tastaturbeleuchtung auf MacBooks mit dieser Funktion nicht verwende, habe ich darauf verzichtet. Aber genau für solche Ergänzungen gibt’s die Kommentarfunktion! 🙂

  5. Zaratustra
    26. Oktober 2010

    Spiegeldisplay != Glossy
    Genau wie brillen, lassen sich auch Displays entspiegeln. Bei meinem Dell spiegelt sich praktisch gar nichts und das Display ist einem Matten in fast jeder Situation überlegen. Die Glasplatte am MBP dagegen spiegelt so stark, dass es fast keine Situation gibt, in der das nicht stört.
    Schminkspiegel sind furchtbar aber es gibt tolle Glossy Displays, die ich nicht gegen Matte tauschen will.
    Die fehlende 3G-Option finde ich sehr erstaunlich. Soll doch ein hochwertiges ultramobiles Notebook von 2010 sein. Eigentlich müsste schon diese Beschreibung eine 3G-Option implementieren.
    Negativ am MBA finde ich besonders auch den fehlenden Infrarotempfänger für die Fernbedienung. Präsentationen dürften oft zum Täglich Brot von diesem Gerät gehören. Warum wird dann Fernbedienung eingespart? Und nein, es gibt keinen Ersatz durch eine App oder sonst wie.

    Reply
    • Alex
      26. Oktober 2010

      Den Punkt mit dem IR finde ich persönlich verschmerzbar. Gibt zwar keine APP die so etwas ersetzen könnte, aber gibt doch zuhauf gute Bluetooth Fernbedienungen. Die haben dann auch noch den Vorteil das man nicht das IR-Auge „anzielen“ und halbwegs treffen muss.

    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      Warum wird dann Fernbedienung eingespart? Und nein, es gibt keinen Ersatz durch eine App oder sonst wie.

      Für Keynote kann man AFAIK eine entsprechende App kaufen … bist Du sicher, dass es keine weiteren iPhone-«Fernsteuerungen» gibt?

    • Piper
      27. Oktober 2010

      Die gibt’s natürlich schon. Funktionieren allerdings meistens nur mit WLAN und einer herstellereigenen App. Das ist dann doch eher ein mühsamer Aufwand.

    • Piper
      27. Oktober 2010

      Meinte natürlich die folgende Kombination: App auf dem iPhone und WLAN und einem Programm auf dem Mac. Sorry für die Verwirrung zu später Stunde…

    • Zaratustra
      27. Oktober 2010

      Sorry, schlecht formluliert. Ich meinte dass z.B. eine App kein Ersatz ist weil man imho eine Fernbedienung unauffällig in der Hand halten und sie blind bedienen können muss. Mit anderen Lösungen habe ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht.

    • Piper
      27. Oktober 2010

      Richtig, bei einem iPhone muss man zwingenderweise auf den Screen schauen. Und es wirkt doch reichlich doof, wenn man den Screen noch per Slider entriegeln muss, um nur eine Folie in der Präsentation weiterzublättern :p

  6. Alex
    26. Oktober 2010

    Da kann ich mich anschliessen…

    Spiegelnde Displays sind mir grundsätzlich eine Unverständlichkeit.
    Erst recht bei einem als „ultramobile“ angepriesenen Modell.

    Die fehlende UMTS-Option verwundert mich auch richtig : Soll man jetzt bei einem Notebook dieser Preisklasse (und zugegebenermassen Eleganz) einen dieser absolut unpraktischen UMTS-Sticks seitlich reinstecken?!

    Der LAN-Anschluss ist in meinen Augen verkraftbar (bei reiner Internet-Nutzung sowieso, im Netzwerk dann schon etwas weniger…), wobei ich nicht verstehe wieso? Sony hats doch mit der ausklappbaren Buchse vorgemacht, wie man LAN-Anschlüsse auch in einem Notebook schmaler als 1,2 cm unterbringt …

    Die Tastatur?! Wieso zum Geier ohne Beleuchtung? Das braucht doch nun wahrlich keinen großen Platz und der Stromverbrauch kanns doch auch nicht sein! Beleuchtete Tastatur ist ein MUSS bei einem Notebook.

    Schade eigentlich. Zumindest Punkt 1,2 und 4 disqualifizieren das Gerät für mich. Das ist umso bedauerlicher in meinen Augen als der Markt an 13,3″ Geräten mit 1440×900, normaler CPU ( also kein ULVC) und schickem Gehäuse sowie langer Akkulaufzeit sehr wenig hergibt.

    Hätte mein erster Apple werden können…

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      Die Tastatur?! Wieso zum Geier ohne Beleuchtung? Das braucht doch nun wahrlich keinen großen Platz und der Stromverbrauch kanns doch auch nicht sein! Beleuchtete Tastatur ist ein MUSS bei einem Notebook.

      Ich vermute, die Tastaturvariante mit Beleuchtung hätte schlicht keinen Platz gefunden.

    • Alex
      26. Oktober 2010

      Kann ich mir kaum vorstellen. Zumindest wenn ich mir anschaue wie Dell das anscheinend löst. Die gesamte Technik für die Beleuchtung ist innerhalb der einzelnen Taste untergebracht – und die hat ja auch beim Macbook ein paar mm Bauhöhe (die ausreichen) …

    • Martin (MacMacken)
      26. Oktober 2010

      Ich kenne die tatsächlichen Gründe selbstverständlich auch nicht. Aber ich beobachte immer wieder, dass Apple für Dinge gefeiert wird, die bei anderen Herstellern selbstverständlich sind, während Selbstverständlichkeiten anderer Hersteller bei Apple fehlen.

  7. Matthias
    26. Oktober 2010

    Also ich bevorzuge das glänzende Display sogar gegenüber dem matten. Ich finde, darauf werden die Farben einfach besser dargestellt – und die Spiegelungen haben mich in meiner knapp eineinhalb jährigen MacBook-Benutzung bisher noch nie gestört.

    Dass ein 3G-Modul den Weg in das MacBook Air findet, wäre zwar sehr schön gewesen. Aber wirklich damit gerechnet hat doch sowieso niemand, oder? Damit würde sich Apple wahrscheinlich auch zu sehr die Kunden vom iPad wieder weglocken…

    Der fehlende (oder zu langsame) LAN-Anschluss ist für mich auch kein K.O.-Kriterium. Schon ewig kein LAN mehr benutzt – überall wo ich mit dem MacBook arbeite gibt es nur noch WLAN.

    Was allerdings wirklich fehlt, ist meiner Meinung nach die Tastatur-Beleuchtung. Ohne geht gar nicht mehr, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. 😉 Hatte nicht das alte MacBook Air eine Tastaturbeleuchtung?

    Reply
    • syshack
      26. Oktober 2010

      Was allerdings wirklich fehlt, ist meiner Meinung nach die Tastatur-Beleuchtung. Ohne geht gar nicht mehr, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat.

      Ich weiss nicht so recht. Bin Entwickler, kann das 10Finger System nicht, trotzdem schaue ich selten auf die Tastatur. Ein 10Fingerer muss wohl kaum darauf schauen, oder?

      Das Argument mit der Dunkelheit finde ich amüsant: Arbeiten die Leute mit dem MacBook so oft in Dunkelheit ohne Licht? Oder wird das MacBook im Bett in der Dunkelheit zum Surfen verwendet, während der Partner schläft (wenn man allein ist, kann man ja das Licht anmachen)? 😉

    • der Denkende
      26. Oktober 2010

      Nein, aber wenn das Licht gedämmt ist gewöhnt man sich daran. 😉

    • Zaratustra
      27. Oktober 2010

      Ein 10Fingerer muss wohl kaum darauf schauen, oder?

      Nein eigentlich nicht. F und J finde ich auch bei Licht haptisch und der Rest geht blind. Nur auf die obersten 2 Reihen (Zahlen und F-Tasten) schiele ich meistens. Aber die sind im Dunkeln durch das Display immer ausreichend beleuchtet. Als „10Fingerer“ empfinde ich leuchtende Tastaturen als störend. Mein MBP hat sie gar nicht und wenn ich an fremden Rechnern sitze, schalte ich sie sofort ab. Auch im Dunkeln 🙂

    • yearn
      27. Oktober 2010

      Ja, das (nunmehr) alte Air hat eine beleuchtete Tastatur (wie das MBPro eben). Habe selbst eines. Und ich finde diese Tatstaturbeleuchtung enorm praktisch. Schreibe oft im Dunkeln (im Flieger, in der Bahn oder auch abends im Bett eben). Eventuell auch eine Frage der Gewöhnung, missen möchte ich das aber auf keinen Fall mehr. Ich kann mir eigentlich garnicht ernsthaft vorstellen, dass das neue Air so etwas nicht mehr hat. Kann es garnicht glauben…

  8. yearn
    27. Oktober 2010

    Noch zwei Bemerkungen:

    1. Schlimm finde ich nach wie vor, dass das Air keinen Lan-Anschluss hat. Wenn man das Air zweckentsprechend verwendet, also wirlich mobil damit ist, findet man eben nicht immer ein zugängliches WLan, ich gang das aus leidlicher Erfahrung bestätigen (benutz das Air vorwiegend beruflich). Wohl aber hat man oft die Möglichkeit, an ein Lan zu kommen. Und dann immer dieser USB-Adapter… das stört.

    2. Ebenso misslich empfinde ich das Fehlen eines 3G/UMTS etc. Moduls. Wie oeben bereits gesagt steht nicht immer ein WLan zur Verfügung (Bahn) und ein USB-Adapter ist eben immer etwas, was man wieder zusätzlich dabei haben muss. Und zwar nicht wie die Stromversorgung, die kann man unterwegs auch im Gepäck verstauen, aber diese Adapter muss man dann eben immer griffbereit am Mann haben. Und dann „baumeln“ die immer so am Air rum… dabei wir das Gerät in der Werbung doch vorzugsweise nur mit einer Hand getragen…

    Reply
    • syshack
      27. Oktober 2010

      aber diese Adapter muss man dann eben immer griffbereit am Mann haben. Und dann «baumeln» die immer so am Air rum…

      Es ist wohl nicht ohne einen gewissen Wahrheitswert, dass ein MBA immer ein Set an Adaptern bereit haben muss: Mini-DVI Adapter/VGA Adapter, USB-LAN Adapter, USB-UMTS-Adapter, USB-Hub etc.
      Eigentlich schade, weil nicht zu Ende gedacht von Apple: Da hat man ein schönes Notebook mit ansprechendem Design und killt dieses wieder durch nicht nicht-standard-konformen Schnittstellenarten, weil in der Praxis ständig irgendein Adapter dran hängen muss.

    • Alex
      27. Oktober 2010

      Wobei ich den DP zu VGA Adapter nicht schlimm finde. Im Gegenteil, ich finde es toll, wenn Hersteller auf das alte Relikt verzichten und stattdessen ausschließlich einen digitalen Ausgang anbieten der per Adapter auf Analog gebracht werden kann.

      Wieso ich gerade den nicht schlimm finde? : Es hängt dann ja zum Anschluss des Monitors sowieso ein Kabel am Gerät ob das jetzt durchgeht oder noch ein Adapter dazwischenkommt… Der Adapter ist ja auch klein und kann mit dem Netzteil verstaut werden.

      Analog, wenn auch etwas abgeschwächt könnte man das beim LAN sehen, wenn es denn dann echte 1GBit bringen würde.

      Ganz anders sieht das in meinen Augen aber bei UMTS aus. Das ist eine Funktion die man doch gerade ohne netzteil und ohne verkabelung mobil nutzen möchte. Also gerade dann wenn keinerlei strippen am Gerät hängen…

  9. chris
    27. Oktober 2010

    wieso eigentlich noch kein usb 3.0,?

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      Vielleicht, weil Intel USB 3.0 erst ab 2011 unterstützen wird?

  10. Bernd
    27. Oktober 2010

    Meiner Meinung nach besteht bei den Schnittstellen ein grundsätzliches Problem. Seitdem ich mich Computern beschäftige (1979 Apple II) ärgere ich mich jetzt damit herum: tausend verschiedene, inkompatible, veraltete oder noch nicht verfügbare, langsame, viel Platz wegnehmende, mechanisch ungenügende, uswusw…….

    Es ist doch wirklich ein Witz, wenn man sieht, was sich bei CPU, Speicher, etc. getan hat und dann mal einen Blick auf die Schnittstellen am Rechner wirft! Jedesmal wenn ein Rechner neu herauskommt, geht dann auch die Diskutierei über die Schnittstellen los. Apple kann das Problem auch nicht lösen, selbst wenn sie wollten!

    Ich will in Zukunft genau EINE Schnittstelle, die ALLES kann, aber ob ich das noch erleben darf?

    Reply
    • Alex
      27. Oktober 2010

      Ob das jemals kommen wird? Verschiedene Schnittstellen haben ja auch ihre jeweiligen Vorteile.
      Wobei man doch festhalten muss, dass sich da schon vieles verbessert hat.
      Nahezu alles Geräte sind über USB / Lan bzw. Wlan / Bluetooth anzuschliessen, wobei das Lan immer mehr an Fahrt gewinnt. Externe Festplatten, Office Geräte wie Drucker, Drucker-Scanner-Multis, etc. alles über LAN bzw. zumindest USB anzuschliessen.

      Auch Displayport ist da doch ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Ausgang, über Adapter konvertierbar in nahezu alles gewünschte.

      Eigentlich schön wie schon vieles auf der Strecke geblieben ist :
      -Die alten Rs232-ports (abgesehen von Industrie-Anwendungen, das dürfte nun aber wirklich nicht der Anwendungsbereich eines Mac Book Air sein)
      -Der alte parallele Druckerport
      -FireWire (allenfalls noch notwendig für Videofilmer mit Mini-DV-Material
      -mehr und mehr der VGA Port (wegen DP)
      -PS/2 für Tastat. und Maus
      – demnächst vermutlich eSata durch USB 3.0

    • Bernd
      27. Oktober 2010

      Die vielen „auf der Strecke gebliebenen“ sind für mich eigentlich eher ein Zeichen dafür, wie viel auch schon falsch gelaufen ist! Wie viele Geräte sind auf den Müll gewandert, nur weil sie nicht mehr angeschlossen werden konnten!

      Naja, vielleicht bringt ja http://en.wikipedia.org/wiki/Light_Peak eine Lösung…

    • syshack
      27. Oktober 2010

      ein Zeichen dafür, wie viel auch schon falsch gelaufen ist!

      Nicht unbedingt falsch, sondern gewollt so. DVI ist/war ja nicht schlecht. Dann musste man ja das DRM und Audio mit einpacken und so kam HDMI v1.1…1.4, einige Notebooks haben das ja mittlerweile. Jetzt haben wir den Displayport (aktuell v1.2) und so weiter.
      Das Problem dabei: Wenn ich z.B. einen teuren Monitor (habe einen 30″ von HP) kaufe, der bleibt dann auch vielleicht 5 Jahre oder so im Einsatz. Der Notebook wird aber in dieser Zeit üblicherweise mindestens 1x ersetzt. Wenn ich keinen DVI Port mehr habe, dann muss ich auch einen neuen Monitor mit DisplayPort kaufen (wenn es keinen vernünftigen Adapter gibt, gäll Apple…), obwohl ich voll zufrieden bin mit dem Monitor.

      Es geht weniger um die Wünsche des Konsumenten, sondern dem Drang der Industrie, ständig was Neues verkaufen zu müssen. An sich verständlich, aber ich will nicht alle 12 Monate alle meine Geräte ersetzen müssen. Early Adopter von Blaustrahl und HDMI v1.x o.ä. können wohl ein (teueres) Lied davon singen….

  11. tobiCOM
    27. Oktober 2010

    Die ersten beiden Macken sind in der Tat sehr ärgerlich. Warum Apple (und andere Hersteller) nicht von Spiegel Displays abrückt ist mir unverständlich. Und ein SIM Karten Slot sollte bei einem für den mobilen Einsatz gedachten Gerät ebenfalls Pflicht sein. LAN nutzt man unterwegs denke ich eher selten das geht in Ordnung. Aber in meinen Augen ist das MacBook Air nur eine nette Spielerei.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      LAN nutzt man unterwegs denke ich eher selten das geht in Ordnung.

      Und wenn man nicht gerade unterwegs ist? Oder unterwegs, aber ohne WLAN, dafür mit LAN? Letzteres habe ich bei Sitzungen sowie in Hotels schon x-fach erlebt …

      Aber in meinen Augen ist das MacBook Air nur eine nette Spielerei.

      Inwiefern? Das MacBook Air sehe ich durchaus als möglich Alternative zum MacBook sowie zum kleinen MacBook Pro … jedenfalls kann man damit ernsthaft arbeiten.

    • yearn
      27. Oktober 2010

      1. Exakt meine Erfahrung: Muss beruflich öfter in Hotels übernachten. Das hat man des öfteren Lan aber eben kein WLan. Und dann in den Firmen haben ich öfter an meinem dann Arbeitsplatz ein Lan-Zugang, aber eben nicht immer WLan.

      2. „Spielerei“ ist eben relativ. Wer das Air für eine Spielerei hält, wird und braucht es sich nicht zulegen. Ich weiß es sehr zu schätzen. Ich bin sehr oft unterwegs, oft mit kleinem Handgepäck. Das Air ist aufgrund seiner Größe und seines Gewicht IMMER mit dabei und eigentlich immer am Mann. In Meetings (ja es heißt heute leider so) kann man es locker mit reinnehmen und auch relativ unstörend benutzen. Das gilt für das MBPro 13″ sicherlich auch, aber das Air ist eben leichter und deutlich schlanker. Und ich kann damit ganz hervorragend arbeiten.

    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      Ich vermute übrigens, die Nutzung als Zweitgerät würde bei mir allein schon daran scheitern, dass es keine wirklich taugliche Möglichkeit gibt, alle notwendigen Daten auf zwei Macs jeweils auf dem gleichen Stand zu halten. Insofern würde ich vermutlich mehr und mehr mit dem Air und nicht mehr am Desktop arbeiten.

      (Apropos Desktop: Ich bin neugierig, wie leistungsfähig das neue MacBook Air im Bezug auf grosse Bildschirme ist. Die Grafikkarte unterstützt zwar hohe Auflösungen, aber bei anderen MacBooks ging die entsprechend notwendige Leistung jeweils auf Kosten der Gesamtgeschwindigkeit.)

    • syshack
      27. Oktober 2010

      wie leistungsfähig das neue MacBook Air im Bezug auf grosse Bildschirme ist

      Ich gehe mal davon aus, dass du mit ‚gross‘ die 27″+ Displays meinst. Von der Bandbreite her sollte dies der DisplayPort ohne Probleme verkraften. Aaaaber…das heisst, du musst einen neueren Monitor haben, der auch DP hat:
      http://en.wikipedia.org/wiki/DisplayPort#Technical_specifications
      (und bitte jetzt nicht mit dem Mini-Displayport to DVI Adapter kommen, habe praktisch nur Schlechtes über das Teil gelesen und habe extra für den Mac wieder den 24″ Monitor reaktiviert, statt den HP mit 30″ zu verwenden)

      Anscheinend ist die Grafik.Performance für 27/30″ Auflösungen wesentlich besser:
      http://www.macworld.com/article/155186/2010/10/macbook_air.html

    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      Ich gehe mal davon aus, dass du mit ‹gross› die 27″+ Displays meinst. Von der Bandbreite her sollte dies der DisplayPort ohne Probleme verkraften. Aaaaber…das heisst, du musst einen neueren Monitor haben, der auch DP hat:
      http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/
      (und bitte jetzt nicht mit dem Mini-Displayport to DVI Adapter kommen, habe praktisch nur Schlechtes über das Teil gelesen und habe extra für den Mac wieder den 24″ Monitor reaktiviert, statt den HP mit 30″ zu verwenden)

      Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung …

      http://www.macmacken.com/2009/04/21/apple-und-das-30-bildschirm-dilemma/
      http://www.macmacken.com/2009/11/20/immer-noch-aerger-mit-dual-link-dvi-adapter/

      … glücklicherweise bleiben die Probleme damit weitgehend aus, seit ich eine eigene USB-Stromversorgung für den Adapter verwende.

      Anscheinend ist die Grafik.Performance für 27/30″ Auflösungen wesentlich besser

      Ja, aber lediglich im Vergleich zum Vorgänger-Modell:

      Both models are driven by a nVidia GeForce 320M graphics processor (the same one used in the 13-inch MacBook Pro), and it’s a nice step up from the nVidia GeForce 9400 used in previous Airs; the new models showed off much improved graphics performance compared to their predecessors.

      Leider verfügt dieser Grafikchip nicht über eigenen Speicher. Gleichzeitig ist er aber zumindest schneller als der langsamere der beiden Grafikchips in meinem MacBook Pro … 🙂

  12. Alex
    27. Oktober 2010

    übrigens, fällt mir gerade noch ein, was wohl wirklich die referenz ist, an der sich das air die zähne ausbeist :

    sony-vaio-vpc-z12

    Das ist wirklich top in meinen Augen :

    Intel Core i7 620M CPU
    nVidia GeForce GT 330M Grafikkarte mit 1GB
    SSD
    13,1″ matt mit 1920×1080 !!!
    LAN
    WLAN
    UMTS
    beleuchtete Tastatur
    Das Ganze wiegt 1,4 KG

    preislich dann zugegeben aber etwas teurer als das AIR, allerdings hat man dann in meinen Augen auch ein richtig stimmiges Gesamtpaket. Und schick ist es auch (zumindest subjektiv 🙂 )

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      preislich dann zugegeben aber etwas teurer als das AIR

      1. MacBook Air, nich AIR – Letzteres ist ein Adobe-Produkt –, und 2. deutlich teurer: Das 13″-MacBook Air ist in der Schweiz ab CHF 1549.00 erhältlich, Geräte der VIAO-Z-Serie kosten ab 3’000 Franken. Aber 3. hast Du selbstverständlich Recht: Wer nicht auf Mac OS X angewiesen ist und über deutlich mehr Budget verfügt als für ein MacBook Air notwendig ist, findet mit den Geräten aus der VAIO-Z-Serie von Sony tolle Notebooks! 🙂

    • doc|dk
      27. Oktober 2010

      … nur wird sich bei den meisten MBA-Kunden die Frage nach einer Mac OSX Alternative erst garnicht stellen. Unabhängig von Preis und Ausstattung.

    • yearn
      27. Oktober 2010

      Und das ist doch genau der Punkt: Oft wird gerade bei der Diskussion um das MBAir immer Hardware mit Hardware verglichen. Aber entscheidend ist doch letztlich: Wer auf MacOS angewiesen ist oder es einfach benutzen will, dem nützt ein Vaio eben nicht viel. Der ist ja fast zwangsläufig auf das MBAir angewiesen. Insofern stellt sich die Frage garnicht. Etwas anderes ist es, das MBAir mit dem MacBook 13″ oder einem MBPro 13″ zu vergleichen…

    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      Wer auf MacOS angewiesen ist oder es einfach benutzen will, dem nützt ein Vaio eben nicht viel.

      Leider … 🙁

    • Alex
      27. Oktober 2010

      ups, da habe ich was gesagt 🙂

      Ihr habt natürlich recht. Wer Mac OS braucht / will für den ist das Vaio natürlich keine Lösung.

      Ich habe diesen Punkt irgendwie übersehen weil für mich das MBA vor allem mit Bootcamp und Windows interessant ist (habe keinen Groll gg. Mac OS, aber auch keinen gg. Windows und in meiner persönlichen Situation habe ich einfach ein paar vorteile durch letzteres) 🙂

    • syshack
      27. Oktober 2010

      die Frage nach einer Mac OSX Alternative erst garnicht stellen. Unabhängig von Preis und Ausstattung.

      Naja, ich schaue durchaus auf den Preis, da ich mein Geld nicht nur für „nice to have“ Geektoys aus geben kann/darf (wegen Frau und so) 😉

      Ich überleg mir das 11″ MBA zu kaufen, weil ich im Dezember nach AUS fliege und gerne was Handliches mitnehmen will. An sich sieht es preislich mit 1200.- in der kleinsten Variante noch ok aus. Aber ich wäre dumm, nicht gleich 4 GB RAM mit zu bestellen, weil man das (surprise!) nicht selbst upgraden kann. Dann sind 64 GB SSD nicht der Hit, wenn man noch BootCamp benötigt, also 128 GB mitbestellen. EthernetAdapter, ein Muss für mich. Dann noch das 3 Jahre AppleCare zwingend, weil die Motherboards so gerne abrauchen (hatten das leider bei einigen MBPs/MBAs im Büro). Also ca. 2100.- für ein (zugegeben schönes und schnelles) NetBook. Nicht gerade der Hit.

    • doc|dk
      27. Oktober 2010

      Ich bin mir nicht sicher, ob Dir die 4GB RAM wirklich etwas bringen. Das Gerät lebt von der Geschwindigkeit der SSDs. Ich denke, mit 2GB kommt man recht weit. Umfangreiche Videos zu schneiden oder andere Aufgaben von hoher Prozessorlast sind eh nicht zu empfehlen – dafür ist das Gerät nicht konzipiert. Aber um Deine Fotos zu bearbeiten, kleine Clips zu schneiden oder einen Blog zu pflegen ist es optimal. Mit AppleCare kannst Du Dir noch etwas Zeit lassen, das muss man nicht von Anfang an dazu kaufen.

    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      Ich bin mir nicht sicher, ob Dir die 4GB RAM wirklich etwas bringen.

      Ich möchte nicht mehr mit einem Mac arbeiten müssen, der über weniger als 4 GB RAM verfügt.

      Mit AppleCare kannst Du Dir noch etwas Zeit lassen, das muss man nicht von Anfang an dazu kaufen.

      Stimmt – mit Vorteil kauft man sich Apple Care sowieso nicht in der Schweiz (oder in Deutschland), sondern online über amerikanische Anbieter. In Deutschland zumindest gibt es auch Garantieverlängerungen anderer Anbieter von Mac-Hardware.

    • syshack
      27. Oktober 2010

      Ich denke, mit 2GB kommt man recht weit.

      Binsenweisheit jedes Programmierers:
      Q:Was ist besser als RAM? A: Noch mehr RAM!

      Und auf die Gefahr hier gesteinigt zu werden: Ich muss als Entwickler und WindosenOS oft mal Support an unsere Kunden leisten (brauche also BootCamp mit Win7). Wenn mein Chef als Stellvertreter mal während meiner Abwesenheit nicht weiterkommt, muss ich SQL-Server und VS2010 starten können (nicht zum Entwickeln bei dieser MickeyMaus-Auflösung, aber zumindest einen Problemcode debuggen können). Und ohne 4 GByte RAM ist das ungesund, weil der Kaffeekonsum während den Wartezeiten steigt… 😉
      Selbst für den reinen MacOSX Einsatz (wohl Email & Office2011) würde ich nicht auf 4 GByte verzichten wollen.

      An das mit dem AppleCare und US-Anbieter habe ich nicht gedacht. Aber ich kann mich an Berichte erinnern, dass es z.B. auf eBay auch viele schwarze Schafe auch zu diesem Thema gibt. Irgendwelche seriöse Anbieter-Tipps/Links?

    • Martin (MacMacken)
      27. Oktober 2010

      Binsenweisheit jedes Programmierers:
      Q:Was ist besser als RAM? A: Noch mehr RAM!

      iMac und MacBook Pro werden mit gutem Grund mit mindestens 4 GB RAM verkauft … klar hilft eine SSD, kann aber RAM nicht ersetzen. Und gerade beim MacBook Air, wo der Grafikchip RAM abgreift, sind 4 GB empfehlenswert. Hinzu kommt der Wiederverkaufswert, der davon profitieren dürfte.

      An das mit dem AppleCare und US-Anbieter habe ich nicht gedacht. Aber ich kann mich an Berichte erinnern, dass es z.B. auf eBay auch viele schwarze Schafe auch zu diesem Thema gibt. Irgendwelche seriöse Anbieter-Tipps/Links?

      Bei eBay suchen und mittels PayPal bezahlen, danach prüfen, ob die AppleCare-Registrierung funktioniert. Falls nicht, kann man den PayPal-Käuferschutz in Anspruch nehmen.

  13. Piper
    27. Oktober 2010

    Noch ein prominenter Mangel, der noch nicht erwähnt wurde: Fehlender Anschluss für die (Kensington-) Diebstahlsicherung! Ist mir ein Rätsel, wieso der fehlt, ich kann mir nicht vorstellen, dass der viel Platz weg genommen hätte.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      28. Oktober 2010

      Hast Du jemals eine solche Diebstahlsicherung verwendet?

      Bei mir liegt seit Jahren ein Kensington-Kabel mit dem üblichen lächerlichen Schloss herum, aber benutzt habe ich es noch nie … meistens fehlt es am Platz in meiner Tasche, und das Schloss ist wie erwähnt sowieso lächerlich.

    • Piper
      28. Oktober 2010

      Apple müsste die Schlösser eben selber designen, dann kämen da auch schönere Produkte raus 😀
      Aber ich gebe zu, dass die Anwendungsfelder doch eher beschränkt sind – ich benutze es vor allem in Bibliotheken. Nervt mich immer ein wenig, wenn ich im untersten Stock ein Buch holen muss und dabei meinen Arbeitsplatz im obersten Stock habe (man denke nur an die ZB in Zürich). Dass das Schloss mehr Symbolcharakter wie denn Schutzfunktion (die in der Tat sehr unbefriedigend ist) hat, ist völlig klar. Nur steigen die Chancen, dass der Laptop in Ruhe gelassen wird, dramatisch, wenn ein Schloss daran gehängt ist, zumindest in einem öffentlichen Raum wie einer Bibliothek…

    • Zaratustra
      31. Oktober 2010

      Ich nutze das Schloss gelegentlich. Man kann den Rechner so auch mal öffentlich stehen lassen. Der Schutz ist natürlich nicht perfekt aber wenn Leute in der Nähe sind, wird wohl kaum jemand das Schloss knacken. Dafür bräuchte es schon eine Menge kriminelle Energie. Wenn man es nur so stehen lässt, ist es ja schon fast eine Einladung zum Mitnehmen.
      Die Form finde ich nicht schlecht. Ich wüsste nicht, wie es besser gehen würde. Ich finde es sehr sinnvoll aber nicht unbedingt notwendig.

      Eine andere Möglichkeit sind Programme wie Lockdown. Für mal kurz auf Toilette gehen finde ich das ausreichend. Alleine der Bildschirm würde mich abschrecken („Anti-Theft System Active“) und bis der Dieb den Akku raus nehmen kann (geht bei meinem noch), ist er längst entlarvt.

    • Martin (MacMacken)
      31. Oktober 2010

      Mit «Lockdown» wäre ich vorsichtig – Fehlalarme können peinlich sein, gerade in einer ruhigen Umgebung wie in einer Bibliothek … 😉

  14. iReview 43/2010 - iPad, iPhone - ApfelBlog
    31. Oktober 2010

    […] Erfahrungen?Game Boy decals for your iPhone 4 – Lustige Folie für das iPhone 4.3 × MacBook Air-Macken: Spiegelbildschirm, kein GSM/3G und LAN – Nicht alle freuen sich über das neue MacBook Air.Rumor: Apple retail app to offer […]

    Reply

Leave a Reply