Dropbox bleibt Dropbox – leider!

Die 1er-Version von Dropbox naht, doch leider bleibt Dropbox Dropbox, im Guten wie im Schlechten:

Enttäuschend ist, dass man weiterhin nur Dateien und Ordner innerhalb der «Dropbox» zwischen der Dropbox-Website sowie verschiedenen Computern klonen kann, nicht aber sonstige Dateien und Order. Die viel versprechende Funktion «Selective Sync» bezieht sich ausschliesslich auf Dateien und Ordner innerhalb der «Dropbox».

Immerhin: Dropbox nervt zwar mit der ungefragten Installation von Growl, ist aber für das Klonen und Teilen von nicht allzu schützenswerten (oder lokal verschlüsselten) Daten eine äusserst komfortable und dank häufigen Speichergeschenken auch kostenlose Möglichkeit. Hingegen taugt Dropbox weiterhin nicht um Daten zwischen zwei Macs synchron zu halten – dazu fehlt es an der komfortablen Auswahl von Dateien und Ordnern ausserhalb der «Dropbox», an ausreichender Unterstützung für Mac-Metadaten und an Möglichkeiten zur lokalen Verschlüsselung. Aber vielleicht folgen diese Funktionen mit einer künftigen 2er-Version … 🙂

41 Comments

  1. Arne
    5. Dezember 2010

    Ach, ich find das eigentlich noch machbar mit der Synchronisierung zwischen Macs. Ein paar Symlinks und alles ist gut. Das ist natürlich nicht annähernd so komfortabel wie eine „echte“ Implementation, das seh ich ein. Für den Geek jedoch auf jeden Fall kein Problem.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      Machbar? Ja … sofern man mit Symlinks umgehen kann und weiss, wo man welche Symlinks wie für die Verwendung mit Dropbox erstellen muss. Dazu dürfte nur ein kleiner Teil der Dropbox-Benutzer in der Lage sein, und wer es kann, vermisst häufig eine komfortablere Möglichkeit dafür, wie auch ein Blick auf https://www.dropbox.com/votebox zeigt.

      Im Übrigen spricht der desolate Zustand der offiziellen Anleitung unter http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/ für sich.

    • Arne
      5. Dezember 2010

      Was anderes hab ich doch nicht gesagt @ Symlinks/Komfort.

      Dass das Wiki überarbeitet werden sollte stimmt aber natürlich.

      Aber was das Feature angeht: Ich glaube das Produkt ist derart „heikel“ in der Programmierung, dass nicht beworbene, aber für die Zukunft bestätigte Features besser sind als schnell mal hingerotzte. Es geht ja beim Sync „externer“ Ordner nunmal um ein Feature, das eigentlich gar nicht zum Grundkonzept der Dropbox passt. Es ist eben eine Drop-Box, man beachte das Wort. Dass daraus neue Ideen entstehen, die über die Dropbox hinaus gehen, ist super. Und wenn sie diese neuen Ideen aufgreifen ist das auch super. Aber ich glaub man sollte das Produkt auch einfach mal als das sehen, was es ist, und nicht als das, was sich viele darüber hinaus wünschen. Dementsprechend ist die Dokumentation vielleicht eine Macken-Besprechung wert, die Dauer eines absoluten _Bonus_-Features als Macke zu bewerten find ich aber unfair.

    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      Aber was das Feature angeht: Ich glaube das Produkt ist derart “heikel” in der Programmierung, dass nicht beworbene, aber für die Zukunft bestätigte Features besser sind als schnell mal hingerotzte. Es geht ja beim Sync “externer” Ordner nunmal um ein Feature, das eigentlich gar nicht zum Grundkonzept der Dropbox passt.

      Möglich, klar – andere Hersteller zeigen aber, dass es funktioniert.

      Könnte allenfalls ein Zusammenhang mit den zu synchronisierenden Datenmengen bestehen, wenn man problemlos Ordner aus dem ganzen System klonen könnte? Dropbox stellt grösseren Speicherbedarf zwar in Rechnung, aber die Preise sind naturgemäss für eine bestimmte Nutzung berechnet und nicht dafür, dass viele Benutzer ständig in grösserem Umfang entsprechende Daten übertragen.

    • Ulf
      5. Dezember 2010

      Welche Hersteller zeigen das? Mach doch mal eine Übersicht über alle Dienste, die vergleichbares bieten. Dann kann man dein Gemecker vielleicht auch besser einordnen. Mit meinem derzeitigen Wissen sehe ich Dropbox ziemlich allein auf dem Markt, da ich keine Anbieter kenne, die ansatzweise vergleichbar komfortabel und stressfrei funktionieren.

    • Arne
      5. Dezember 2010

      Was für andere gilt, muss nicht für jeden gelten. Wie gesagt, ich sehe das auf keinen Fall als Macke. Eine Diskussion wert ist es allemal, das sieht man auch an den zahlreichen Kommentaren in der Votebox, aber eine Macke? Das wäre ja so, als wenn ich einen Twitter-Client deshalb kritisiere, weil er mir meine Facebook-Timeline nicht anzeigt. Natürlich KÖNNEN das andere auch, aber wo ist da die Grundlage für die Kritik?

    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      @Ulf:

      Welche Hersteller zeigen das? Mach doch mal eine Übersicht über alle Dienste, die vergleichbares bieten.

      Spontan kommen wir Jungle Disk und SugarSync in den Sinn. Leider kann ich den Aufwand einer Marktübersicht momentan nicht bieten.

      Welche Hersteller zeigen das? Mach doch mal eine Übersicht über alle Dienste, die vergleichbares bieten.

      Könntest Du bitte sachlich bleiben? Ich bezeichne Deine Kommentare auch nicht als «Gemecker», bloss weil Du anderer Meinung bist.

      Mit meinem derzeitigen Wissen sehe ich Dropbox ziemlich allein auf dem Markt, da ich keine Anbieter kenne, die ansatzweise vergleichbar komfortabel und stressfrei funktionieren.

      Ich bin mit dieser Aussage einverstanden – und habe oben Vergleichbares geschrieben, denn die Macken von Dropbox liegen nicht primär im Komfort der bestehenden Funktionen. Und gerade, weil Dropbox die bestehenden Funktionen so komfortabel anbietet, wäre es wünschenswert, mit dem gleichen Komfort auch Flexibilität und Sicherheit zu erhalten.

    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      Wuala kann übrigens auch synchronisieren:

      http://www.macmacken.com/2010/11/03/10-gb-kostenlosen-speicherplatz-fuer-wuala/

      Ich verwende Wuala insbesondere nicht, weil man die Anwendung nicht im Hintergrund, das heisst ohne Erscheinen im Mac OS X-Dock nutzen kann. Hinzu kommen auch noch andere Macken, aber ich wäre bereit, diese zu ertragen, da das Sicherheitskonzept von Wuala äusserst überzeugend ist.

    • Wolfgang
      13. Januar 2011

      * SugarSync funktioniert bei mir recht gut, auch zwischen verschiedenen Systemen. Außerdem bekommt man mind. 5GB for free.

      * Wuala kann nur in der kostenpflichtigen Pro-Version >= 20$) synchronisieren.

      * Beide synchronisieren wie alle anderen Alternativen aber kaum bis keine Metadaten, also vorsicht wenn diese wichtig sind.

    • Ulf
      5. Dezember 2010

      Ich sehe das ähnlich wie Arne. Es ist eine Box, also ein Ort, nicht n Orte. Wenn sie es einem ermöglichen wollen, syncbare Ordner über den ganzen Rechner zu verteilen, ok, aber der Produktname impliziert etwas anderes.

      Die Symlinks sind natürlich für den Otto-Normal-Nutzer too much, keine Frage, aber ich weiß nicht, wieso sich die Hersteller der Anwendungen nicht in der Pflicht sehen, wie Agile Software das mit 1Password ja auch geschafft hat. Die „merken“, wenn Dropbox installiert ist und fragen, ob ein Sync über ebendiese vorgenommen werden soll. Funktioniert einwandfrei und ist aus Programmierersicht auch nicht so schwierig zu implementieren. Ich finde, dass nicht Dropbox sich über das komplette System verteilen sollte, sondern ein einfacher Hook für die Anwendungsentwickler geschrieben werden sollte, der mit drei Zeilen Code den Sync über die Dropbox ermöglicht. Das wäre toll.

      Und was die ungefragte Installation von Growl angeht: bei meiner letzten Installation des Clients wurde ich gefragt, ob ich das möchte. Davon abgesehen ist Growl ne geile Sau und sollte auf keinem Mac fehlen.

    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      Und was die ungefragte Installation von Growl angeht: bei meiner letzten Installation des Clients wurde ich gefragt, ob ich das möchte.

      Bei meiner heutigen Neuinstallation von Dropbox wurde ich nicht gefragt, ob Growl installiert werden solle:

      http://www.macmacken.com/2010/11/30/growl-aerger-mit-dropbox/#comment-15440

      Nach der Dropbox-Installation war Growl aber dennoch vorhanden.

    • Ulf
      5. Dezember 2010

      Im falschen Thread geantwortet. Egal. Wie ich schon sagte, ich kann keine neue Final entdecken. Aber mir ist das auch ziemlich egal, Growl rockt.

    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      Mir ist klar, dass Benutzer, die Growl möglich, sich nicht an der entsprechenden Dropbox-Integration stören … 😉

  2. Ulf
    5. Dezember 2010

    @Martin Entschuldigung, ich wollte nicht unsachlich werden. Aber deine Artikelüberschrift lässt leider genau das Mutmaßen, Gemecker. Die von dir genannten Features wären nice to have, aber wirklich notwendig sind sie nicht. Ich finde es nach wie vor gut, dass die Dropbox die Dropbox ist. Ein „leider“ kann ich mir hier beim besten Willen nicht entlocken.

    Reply
    • dr3do
      7. Dezember 2010

      ACK.

    • Martin (MacMacken)
      7. Dezember 2010

      Deine Meinung – meine hingegen nicht … aber ich mag wie beschrieben Dropbox ja auch. Anlass für meine eigenen Blogartikel sind aber immer Macken, die ich als solche erlebe, auch wenn diese Art von Bloggen nicht immer befriedigend ist. Aber noch ein Fanboy-Blog möchte ich auch nicht verfassen …

  3. Mario
    5. Dezember 2010

    @Martin: Das ist ja mal wieder Meckern (ja, ist es) über 1. Kleinigkeiten (Growl) und 2. über vermutlich gewollt fehlende Features. Könnte man beliebige Ordner auch außerhalb vom Dropbox-Ordner freigeben, würde die Verwaltung deutlich aufwändiger werden, was vermutlich nicht gewollt ist. Auch müssten dann nachträglich andere Clients (wie die vielen iPhone-/iPad-Apps) angepasst werden, da sich die Ordnerverwaltung grundlegend ändern würde. Die Entwickler werden es sich wohl sehr gut überlegen, das zu riskieren.

    Die Dropbox funktioniert wie sie jetzt ist, wunderbar. Sie ist schnell, lässt über die Freigaben auch den bequemen Austausch mit anderen Dropbox-Nutzern zu und bietet noch einige andere – hier unerwähnte – Features an. Ich möchte bspw. die geniale öffentliche Freigabe von beliebigen Dateien inkl. Kurz-URL und Flash-Vorschau von Scripd für PDF-Dateien nie mehr missen.

    Außerdem gibt es (von iDisk vielleicht mal abgesehen) keinen Dienst, der so gut von Drittanbietersoftware wie GoodReader und Co. unterstützt wird. Das ist mir wesentlich wichtige, als eine ellenlange Featureliste.

    Ich wünschte mir auch manchmal noch die eine oder andere Verbesserung in Dropbox. Jedoch meckere ich nicht über jede Kleinigkeit und freue ich mich auch mal über die Dinge, die wirklich perfekt funktionieren.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      5. Dezember 2010

      Das ist ja mal wieder Meckern (ja, ist es) über 1. Kleinigkeiten (Growl) und 2. über vermutlich gewollt fehlende Features.

      Die ungefragte Installation zusätzlicher Software ist aus meiner Sicht keine Kleinigkeit. Und wie https://www.dropbox.com/votebox zeigt, wird die Funktion, dass man Ordner ausserhalb der eigentlichen «Dropbox» klonen kann, durchaus gewünscht.

      Könnte man beliebige Ordner auch außerhalb vom Dropbox-Ordner freigeben, würde die Verwaltung deutlich aufwändiger werden, was vermutlich nicht gewollt ist.

      Das Problem ist längst gelöst – eine gängige Lösung ist beispielsweise ein Ordnerbaum mit entsprechenden Kästchen zum Anklicken oder Wegklicken.

    • Mario
      5. Dezember 2010

      Nur weil eine Funktion gewünscht wird, lässt sie sich nicht leicht und problemlos umsetzen. Es ist auch überhaupt kein Problem mit einem Ordnerbaum und irgendwelchen Kästchen zum Anklicken gelöst. Wenn beliebige Ordner eingebunden werden können, dann ergeben sich dadurch viele Probleme, die sich nicht so einfach lösen lassen. Was ist, wenn bspw. jemand (s)einen Systemordner anwählt und ein paar Minuten später der Rechner vom Nachbar mit der gleichen Dropbox diese Systemdateien bekommt und damit sein eigenes System überschreibt? Oder wie soll Drittanbietersoftware darauf reagieren, wenn es statt bisher einem Startpunkt (nämlich dem Dropbox-Verzeichnis) auf einmal noch weitere Ordner außerhalb der Dropbox gibt?

      Fragen über Fragen und viele Probleme, über die sich die Entwickler garantiert Gedanken machen und weshalb sie diese sicherlich nicht unnütze, jedoch auch nicht essentiell notwendige Funktion, noch nicht anbieten. Einen Vote-Knopf zu drücken ist ganz leicht, egal ob man das wirklich braucht oder nicht. Das ganze narrensicher umzusetzen, ist deutlich schwerer und vielleicht gar nicht möglich.

  4. Christian
    5. Dezember 2010

    Ich habe gerade auf techcrunch ein paar ältere Kommentare zu SugarSync gefunden: http://techcrunch.com/2009/11/03/sugarsync-sweetens-file-syncing-for-small-businesses/

    Und wenn ich darüber nachdenke, finde ich das Konzept einen dezidierten Ordner für Transfers zu haben, die dementsprechend nur Kopien (kleinerer Dokumente!) enthalten unter diesem Gesichtspunkt sehr angenehm.

    Reply
  5. 2called-chaos
    6. Dezember 2010

    Mal eine doofe Frage:

    Mit meinem Mac kann ich mir nur Publiclinks von Dateien innerhalb des „Public“-Ordners ausgeben lassen…
    Mit dem iPhone app hingegen funktioniert es mit jeder Datei…

    Bin ich doof? Da ich bestehende Ordnerstrukturen habe, finde ich es angenehm eine Datei daraus öffentlich zu machen ohne ein Sammelsorium in meinem Public Ordner zu haben…

    Reply
    • Mario
      6. Dezember 2010

      Du kannst im Finder jede Datei über das Kontextmenü „Dropbox/Get Shareable Link“ freigeben. Wenn es diesen Punkt bei dir nicht gibt, nutzt du vermutlich noch einen älteren Dropbox-Client. Installiere dir mal den aktuellen RC 1.0 und schon hast du auch diesen genialen Menüpunkt.

    • 2called-chaos
      6. Dezember 2010

      Tatsache v0.7.110 hatte ich noch drauf… Eine Updatefunktion haben die auch nicht oder? Naja wofür hab ich mein AppFresh 🙂

      Danke jedenfalls für den Tip 😉

    • Martin (MacMacken)
      6. Dezember 2010

      Dropbox 0.7.110 ist AFAIK die aktuelle stabile Version. Neuere Dropbox-Versionen funktionieren meistens, aber beim Klonen und Synchronisieren sollte man im eigenen Interesse vorsichtig sein …

    • Mario
      6. Dezember 2010

      Bei Betas muss man generell vorsichtig sein. Allerdings kann ich als regelmäßiger Dropbox-Updater soweit Entwarnung geben, dass es bisher noch nie irgendwelche Datenverluste oder andere ernsthafte Probleme mit den Foren-Builds unter Mac OS X gab. Diese sind ziemlich stabil und alle waren bisher auch im produktive Einsatz problemlos nutzbar.

  6. dr3do
    29. Dezember 2010

    Bei meinem Backup-Bouncer Test, sowohl in der normalen Version 0.2.0, als auch in einer extended Version 0.2.0, handhabt Dropbox Dateien recht „verlustbehaftet“ – leider!

    Siehe: http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    BTW: Arq, SuperDuper! und Carbon Copy Cloner (CCC) habe ich auch getestet. 😉

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      29. Dezember 2010

      Immer noch? 🙄

      Irgendwo hatte ich gelesen, die Mac-Metadaten-Unterstützung von Dropbox sei mit Version 1 nun besser … schade.

    • dr3do
      30. Dezember 2010

      @Martin

      Die Metadatenunterstützung ist seit einer v0.8 Version besser geworden. Beispielsweise werden Finder-Label, Open Meta Daten, als auch Spotlight Kommentare gesynct.

      Doch bis «ideal» ist es noch ein Stückchen – ein weites Stück. 😉

      Für Dokumente (Office Dateien, Bilder, Videos, Textdateien, usw.) die nicht expliziten Gebrauch von «Mac OS X und HFS+ Spezialitäten» machen, ist Dropbox IMHO gut geeignet.

    • Mario
      29. Dezember 2010

      Was macht denn dieser Backup-Bouncer Test? Richtig funktionieren scheint er zumindest nicht. Viele Punkte mit einem FAIL (bspw. finder-flags) funktionieren seit geraumer Zeit wunderbar.

    • Martin (MacMacken)
      29. Dezember 2010

      Was macht denn dieser Backup-Bouncer Test? Richtig funktionieren scheint er zumindest nicht.

      Backup Bouncer prüft, ob Backup-Software auch Mac-Metadaten sichert – siehe dazu http://www.n8gray.org/code/backup-bouncer/.

      Viele Punkte mit einem FAIL (bspw. finder-flags) funktionieren seit geraumer Zeit wunderbar.

      So auch eine entsprechende Rückmeldung im Dropbox-Forum:

      http://forums.dropbox.com/topic.php?id=22615&replies=12#post-186523

    • Mario
      29. Dezember 2010

      Danke. Wie aber schon gesagt, funktionieren viele der dort fehlgeschlagenen Punkte mit der Dropbox sehr wohl. Kann jeder selber testen, Finder-Flags oder andere Sachen werden problemlos und korrekt synchronisiert. Andere Dinge wie bspw. Ownership funktionieren natürlich aus gutem Grund nicht, da DropBox ja keine reine Backup-Lösung ist und nicht funktionieren würde, wenn die Besitzerrechte mit auf andere Rechner synchronisiert werden würden.

    • Martin (MacMacken)
      29. Dezember 2010

      Ich werde bei Gelegenheit Dropbox auch nochmals mit Backup Bouncer überprüfen. Dropbox selbst erwähnt allerdings keine Einschränkungen für die Datensicherung, sondern beschreibt die Datensicherung mit Dropbox wie folgt:

      Dropbox backs up your files online without you having to think about it.

    • Mario
      29. Dezember 2010

      Zugriffsrechte und Besitzerinformationen sind keine Daten, die mit DropBox gesichert werden können und das sollte auch von vornherein klar sein. Ich synchronisiere meine Daten mit verschiedenen anderen Rechnern und wenn alle von mir bearbeiteten Dateien mit mir als Besitzer auf die anderen Rechner übertragen würden, wäre das ziemlich suboptimal, da sich die Dateien (je nach Betriebssystem) dort nicht mehr bearbeiten ließen.

      In dem Zitat von dir wird ja auch explizit von files gesprochen und nicht von Zugriffsrechten, etc. pp. Für Dateien hat man mit der DropBox ein zuverlässiges Online-Backup. Für komplette Dateisysteme zur Wiederherstellung nach einem Ausfall, ist jedoch trotzdem noch ein zusätzliches Backup mit einer speziell dafür vorgesehen Software nötig.

    • Martin (MacMacken)
      29. Dezember 2010

      Ausnahmsweise kein Widerspruch! 🙂

      Ich würde mir aber jeweils wünschen, dass Software-Anbieter solche Einschränkungen auffindbar dokumentieren würden.

    • Mario
      29. Dezember 2010

      Ausnahmsweise mal meinen Kommentar nicht gelöscht. :-/

      PS: Keine Angst, ich war nur noch mal hier, weil ich die Kommentarbenachrichtigung in diesem Beitrag noch aktiviert hatte und dieses merkwürdige Ergebnis mit Backup Bouncer kurz kommentieren musst. Kommt nicht wieder vor …

    • Martin (MacMacken)
      29. Dezember 2010

      MacMacken ist bislang frei zugänglich, so dass jeder Interessierte gerne mitlesen kann. Kommentare hingegen werden gelöscht, falls sie den Kommentarregeln widersprechen oder als Werbung identifiziert werden – wer der Meinung ist, ein Kommentar sei ungerechtfertigt gelöscht worden, kann gerne per E-Mail an macmacken@macmacken.com darauf hinweisen.

    • dr3do
      30. Dezember 2010

      Ich habe sowohl mit der normalen Version ( http://www.n8gray.org/code/backup-bouncer/ ), als auch mit der erweiterten Version von Mike Bombich ( http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/ ) getestet.

      Der Author von Arq ( http://www.haystacksoftware.com/arq/index.php ) hatte Dropbox getestet, allerdings mit einer v0.7 Version und Backup-Bouncer in der normalen Version, und kam zu folgendem Ergebnis: http://www.haystacksoftware.com/arq/dropbox-backup-bouncer-test.txt

    • dr3do
      30. Dezember 2010

      @Mario @Martin

      Was macht denn dieser Backup-Bouncer Test? Richtig funktionieren scheint er zumindest nicht.

      Ich habe den Test wiederholt. Siehe hier: http://www.stroica.com/fehlerhafte-links/

    • Martin (MacMacken)
      30. Dezember 2010

      Vielen Dank für Deinen Aufwand!

    • Martin (MacMacken)
      30. Dezember 2010

      Nebenbei: Ist Dir bewusst, dass Dein RSS-Feed nicht als Volltext verfügbar ist?

    • dr3do
      30. Dezember 2010

      Nein, ist mir nicht. Danke für den Hinweis!

      Meanwhile… Habe in den Untiefen von tumblr gesucht und eine Truncate RSS feed Option gefunden. Ist jetzt ausgeschaltet, aber ich weiss nicht wie lange es braucht bis es durch ist.

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