Pixelmator im vernichtenden c’t-Urteil

In ihrer aktuellen Ausgabe nimmt die deutsche Computerzeitschrift c’t unter anderem das Mac-Bildbearbeitungsprogramm Pixelmator unter die Lupe:

[…] Leider ist [Pixelmator] auch ein ganz schöner Blender, denn bei genauerem Hinsehen schwindet die anfängliche Freude. […] Zur vollwertigen Bildbearbeitung fehlt noch so einiges. […] Nicht jede Anwendung muss alles können, aber für mehr als 50 Euro erwartet man ein solides Set an Basisfunktionen und stabile Performance wie bei Photo-Line. Bleibt zu hoffen, dass das Pixelmator-Team die schweren Bugs ausräumt. Bisher ist die Software wenig brauchbar.

Autsch!

(Und mich ärgert an Pixelmator weiterhin, dass andere Bildformate als das Pixelmator-eigene manuell ausgewählt werden müssen.)

20 Comments

  1. der Denkende
    25. Januar 2011

    Schweren Bugs? Wenig Brauchbar?

    Aus welchem Jahrtausend stammt den dieser Bericht? Ich habe Pixelmator selbst und habe keine Bugs nichts. Das mit dem als anderes Format speichern ist sicherlich ein Punkt, aber sicherlich nicht ein Weltuntergang.

    Kann man Pages aber auch nicht, oder? Ich würde dies sonst immer als Word speichern. (nicht wirklich, aber evt. gibt es so Leute)

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      25. Januar 2011

      Das mit dem als anderes Format speichern ist sicherlich ein Punkt, aber sicherlich nicht ein Weltuntergang.

      Für mich ist es ärgerlich, denn ich verwende das Pixelmator-eigene Format nie.

      Kann man Pages aber auch nicht, oder? Ich würde dies sonst immer als Word speichern. (nicht wirklich, aber evt. gibt es so Leute)

      Das proprietäre Format von iWork Pages ist für mich tatsächlich ein Problem, denn weder die langfristige Archivierung noch der Austausch mit anderen Benutzern ist dadurch sichergestellt. Und Abspeichern als .doc funktioniert auch nur in Grenzen. Passend dazu:

      http://www.macmacken.com/2007/09/17/pages-mit-beschraenkter-microsoft-word-kompatibilitaet/
      http://www.macmacken.com/2009/01/22/einfaches-mit-pages-komplexes-eher-nicht/

    • der Denkende
      25. Januar 2011

      Das Pixelmator eigene Format benötige ich eben, wenn ich es wieder bearbeiten möchte

    • Martin (MacMacken)
      25. Januar 2011

      Mich stört nicht, dass Pixelmator ein eigenes Format anbietet. Ich möchte es aber nicht verwenden und wäre deshalb um eine entsprechende Konfigurationsmöglich froh. So muss ich bei jeder Bildbearbeitung immer zuerst ein anderes Format auswählen … wobei sich Pixelmator das Format nach dem Speichern nicht einmal merkt!

    • 2called-chaos
      25. Januar 2011

      Kann Photoshop denn sowas? Ich bin mir grad gar nicht sicher aber dieses Programm ist sowieso und gerade auf der Mac version eine totale Katstrophe…

    • chris
      25. Januar 2011

      vielleicht sollte es möglich sein in einer/der entsprechenden plist in der Application das standartformat umzustellen. was aber wiederum auf wissen passieren sollte. ich kann es nicht testen, denn erstens nutze ich pixelmator nicht und zweitens habe ich dadurch das problem nicht, außerdem brauche ich kein zweites bildbearbeitungsprogramm.

      Adobe Photoshop gehört zu meiner grundausstattung und ist wohlmöglich auch leider marktführend in meiner branche, auch mit seinen ganzen macken.

  2. Colin
    25. Januar 2011

    Was tragischerweise stimmt, es gibt in der AppStore Version so einige Bugs die zuvor nicht da waren….alleine das ausschneiden und neu einfügen macht nicht mehr automatisch ein Bild der entsprechenden Grösse….. Noch immer kann man kein Standardformat festlegen und muss nach bearbeiten eines PNGs immer wieder PNG auswählen usw.

    Reply
  3. ad
    25. Januar 2011

    Vernichtend hin oder her – Erfolg haben sie trotzdem:

    http://www.pixelmator.com/weblog/2011/01/25/pixelmator-grosses-1-million-on-the-mac-app-store/

    Mir ist’s egal. Bleibe bei Photoshop.

    Reply
    • Martin (MacMacken)
      25. Januar 2011

      Klar – Funktionen wie Ebenen und Masken in Bildbearbeitungsprogrammen sind den meisten Benutzern genauso fremd wie Vorlagen in Textverarbeitungsprogrammen. Ausserdem ist der momentan reduzierte Preis angemessen für den Funktionsumfang von Pixelmator – soweit ich mich erinnern kann, kaufte ich Pixelmator auch etwa zum Preis von 30 USD (über ein Bundle oder sonstwie mit Rabatt) –, und das Feature im Mac App Store hilft auch.

      Nebenbei:

      I am ecstatic to announce that Pixelmator grossed a gigantic $1 million on the Mac App Store. And that happened in only 20 short days.

      Schade wird nicht definiert, was unter «gross» in diesem Zusammenhang zu verstehen ist.

    • 2called-chaos
      25. Januar 2011

      Schade wird nicht definiert, was unter «gross» in diesem Zusammenhang zu verstehen ist.

      Wie meinst du das? Das ist der Umsatz in den 20 Tagen…

    • Martin (MacMacken)
      25. Januar 2011

      Wieso Umsatz und nicht Ertrag (eigentlich Brutto-Ertrag)?

      Und so oder so: Mit oder ohne Apple-Anteil? Aussagekräftiger wäre die Zahl der verkauften Lizenzen, aber diese Zahl wäre wenig spektakulär als eine Millionenzahl an Ertrag.

    • 2called-chaos
      25. Januar 2011

      Ertrag ist viel schwieriger bis gar nicht ermittelbar.

      10 verkaufte Versionen á 50 Euro = 500 Euro Umsatz

      Zumindest habe ich gelernt, dass dies der Umsatz ist.
      Ertrag wäre ja der Reingewinn…

    • Martin (MacMacken)
      25. Januar 2011

      Ertrag ist nicht Reingewinn, sondern entspricht den Einnahmen (als Gegenstück zu den Ausgaben).

      Allein die Frage des Apple-Anteiles ergibt eine Differenz von rund 10’000 Lizenzen oder 500 Lizenzen pro Tag.

  4. Martin
    25. Januar 2011

    Wenn es die 30 USD wert sein soll, dann verratet mir doch bitte wie ich ganz simpel ein Bild auf eine Auswahl zuschneiden kann. Selbst die Mac Vorschau kann das, aber bei Pixelmator such ich mir grad nen Wolf.

    Reply
    • red
      25. Januar 2011

      Bereich im Bild auswählen -> rechte Maustaste -> Beschneiden

      So schwer fand ich das jetzt nicht?!

      red

    • Martin
      26. Januar 2011

      Stimmt, das war nicht wirklich schwer, Danke – Nur wie kommt man drauf das ausgerechnet im Rechtsklick zu verstecken, der sonst voellig andere Funktionen hat und dann aber im Menue gleichzeitig noch eine „Beschneiden“ funktion zu platzieren, die aber was voellig anderes tut.

    • red
      27. Januar 2011

      Gute Frage. Ich habe beim letzten mal aus purer Intuition den Rechtsklick benutzt. Ich bin langjähriger Gimp-Nutzer und da geht quasi alles über den Rechtsklick.

      -red

  5. Chris
    25. Januar 2011

    Ich kann den c’t-Rant nachvollziehen. Der Funktionsumfang und auch die Bedienung von Pixelmator sind oft mehr Schein als Sein. Das Programm kann nicht mal Schlagschatten oder andere Ebenen-Stile, was Photoshop schon seit über 15 Jahren kann. Dadurch dass konsequent of OS X-Toolbars gesetzt wird, werden manche Tätigkeiten auch weniger flüssig, als sie sein könnten, z.B. Eintippen der Schriftgröße.

    Photo-Line ist hier wesentlich besser, beherrscht auch CMYK, was eine Seltenheit in dieser Kategorie ist, ist aber leider nicht so hübsch. Außerdem fehlen dort auch wieder Funktionen, die Pixelmator bietet oder es nervt mit Workflowbremsen wie Ebenen, die immer in der Größe der Vorebene und nicht bildfüllend erstellt werden.

    Um die Photoshop-Funktionen zu emulieren, braucht man leider drei oder vier „simple“ Programme, von denen jedes Stärken und Schwächen hat. Ein rundes Gesamtpaket gibt es meines Wissens leider nicht.

    Reply
    • red
      27. Januar 2011

      Das mit dem Schlagschatten ist in der Tat etwas schade, aber wer sich auch nur ein wenig mit der Materie beschäftig hat, kann das mit zwei drei Tastendrücken mit den Standard-Funktionen nachbilden.

      Welches Problem Du genau beim Auswählen/Eintippen von Schriftgrößen hast, kann ich nicht nachvollziehen. Gewünschten Bereich im Text auswählen, Schriftgröße wählen, fertig.

      Was genau meinst Du mit Ebenen-Stilen?

      Sicher kann Pixelmator nicht mit Programmen wie Photoshop mithalten, aber dafür kostet es auch nur einen Bruchteil. Muss halt jeder selber entscheiden welche Funktionen er wirklich braucht und wieviel Geld er ausgeben möchte. Ich habe den Preis von 2X Euro bisher nicht bereut.

      -red

  6. Gerhard
    29. Dezember 2011

    hier wird gemeckert auf hohem Niveau. Wendet Euch an den Support und wenn es viele tun, wird das in der nächsten Version aufgenommen. Ich bin froh, dass es solche Programme wie Pixelmator gibt, für rel wenig Geld eine grandiose Leistung. Ich bin doch nicht blöd und lege 1-2 T€ auf den Ladentisch, nur um PS zu haben. Auch das hat seine Macken, die nicht sein dürften bei dem Preis!! Und alternativ gibt es noch Gimp. Aber da schreit die Adobe Meute ohnehin wieder auf.
    Was soll das.

    Reply

Leave a Reply