Google Earth mit maximal 1024 MB Arbeitsspeicher

Posted by on Feb 10, 2011 Tagged: , , , , , | One Comment

Google Earth ist eine jener Anwendungen, die von grosszügig vorhandenem Arbeitsspeicher profitieren müssten und tatsächlich findet sich in den Google Earth-Einstellungen folgender Hinweis:

«Die max. Größe des Arbeitsspeicher-Cache hängt davon ab, wie viel physischer Arbeitsspeicher in diesem System installiert ist. […]»

Enttäuschend ist entsprechend folgende Fehlermeldung, die erscheint, wenn man versucht, Google Earth mit mehr als 1’024 MB Arbeitsspeicher zu konfigurieren:

«Der Arbeitsspeicher-Cache darf 1024 MB nicht überschreiten. […]»

1 Comment

  1. Heiko
    10. Februar 2011

    Ich kenne den Google-Code nicht, kann daher nur spekulieren, ob im RAM-Cache komprimierte oder unkomprimierte Daten liegen. In letzterem Fall wäre die Verschwendung um so größer, je größer der Cache wäre, außer bei Bilddaten, die häufig gerendert werden (also ausschließlich dem aktuellen Ausschnitt).
    Im Fall der komprimierten Daten wäre der Cache nur sehr marginal sinnvoll, da die Daten ja auf der HD zwischengelagert werden, was wiederum (soweit nicht anders verordnet) im Cache des Betriebssystems landet. Es würde also doppelt gecached, was reine RAM-Verschwendung ist.

    Dritte Option wäre, im RAM-Cache liegen Metadatan (POIs usw.) – dann ist ein ganzes GB sowieso unglaublich überdimensioniert.

    Die praktische und „macmacken-sichere“ Option wäre also wohl gewesen, diese Stellschraube garnicht zu zeigen, sondern sinnvolle Defaults zu wählen und gut.

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