Mac-Produktivität mit TimeBoxed

TimeBoxed ist eine kostenpflichtige Mac OS X-Anwendung aus Frankreich. Sie beherrscht im Wesentlichen eine Funktion, diese dafür mit einer ästhetisch überzeugenden Benutzeroberfläche sowie äusserst zuverlässig: Timer!

TimeBoxed is a timer application, for Mac OS X. It focuses on one thing: running a timer, and doing it well.

Ich habe TimeBoxed jeweils direkt auf der Website von Amod und inzwischen während sechs Tagen ausprobiert. Bislang empfinde ich lediglich als störend, dass sich die Anwendung nicht ohne (das zugegebenermassen ansprechend animierte) Dock-Symbol nutzen lässt. Hingegen sind die Präsenz in der Menüleiste, das Benachrichtigen via Growl und viele weitere Funktionen frei konfigurierbar. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich TimeBoxed in Kürze lizenzieren werde.

Nachfolgend einige weitere Screenshots der Anwendung, die gemäss Auskunft von Entwickler Guillaume Cerquant (MacMation) in Kürze mit neuen Funktionen glänzen sowie ergänzend auch im Mac App Store erhältlich sein soll:

TimeBoxed kostet EUR 9.90 (rund CHF 12.90) und kann während 14 Tagen kostenlos ausprobiert werden – während 14 einzelnen Tagen, nicht bloss während 14 Tagen seit der ersten Nutzung! 🙂

Etwaige Fragen beantwortet Entwickler Guilaume Cerquant per E-Mail – meine E-Mail-Anfrage jedenfalls wurde innert Stunden beantwortet.

P.S.: Für iOS gibt es mit Pronto (werbefinanziert) eine ähnliche App – entdeckt via «Bits und so».

14 Comments

  1. Martin
    20. Februar 2011

    Das ist ja schön und gut, aber 10 EUR für ne Eieruhr? Da geh ich doch lieber die 5m in die Küche und nehm mir die von da – oder auch mein iPhone, was dafür keine extra App braucht.

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    • Martin (MacMacken)
      20. Februar 2011

      Jedem das Seine … ich mag TimeBoxed, Preis hin oder her … und vielleicht wird die Anwendung in der Mac App Store-Version ja zu einem tieferen Preis verkauft … 🙂

  2. nggalai
    20. Februar 2011

    Hast Du den Vergleich zu „Minuteur“? Das Programm setze ich seit 2006 für solche Sachen ein, habe es aber zu Gunsten der Timer-Funktion des iPod Touchs abgeschafft; war mir dann auf dem Mac doch zu sperrig und manchmal nervig (z.B. hat’s ständig den Lizenzschlüssel verloren).

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  3. fellowweb
    20. Februar 2011

    Ich muss sagen, dass gerade das eine der wenige Funktionen ist, für die ich ausnahmsweise mal das fast in vergessene Dashboard lieber nutze: Einerseits ist es ein Programm, auf das ich schnell Zugriff haben möchte, ohne es erst im Programme-Ordner herauszukramen, andererseits verwende ich es nicht oft genug oder ist es mir nicht wichtig genug, dass ich ihm dafür wirklich Platz im Dock oder in der Menüleiste einräumen möchte.

    Für mich hat sich daher Minutes sehr bewährt. Leider scheint die Homepage des Entwicklers gerade offline, aber das findet man sicher noch irgendwo: http://www.macupdate.com/app/mac/24218/minutes

    Ähnlich, aber von dem UI für mich nicht so ansprechend, fand ich 3-2-1: http://www.baldgeeks.com/3-2-1.htm

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    • fellowweb
      20. Februar 2011

      Zwar sind das beide kostenlose Widgets, aber ich muss sagen, wenn ein Programm einen guten Job macht und liebevoll programmiert und durch den Entwickler supported wird, spricht doch nichts dagegen, mal den Gegenwert von einem McDoof-DummMenü-Fraß einem Entwickler zugute kommen zu lassen!?

    • fellowweb
      20. Februar 2011

      PS: Download von Minutes via Softpedia: http://mac.softpedia.com/dyn-postdownload.php?p=23930&t=4&i=1

    • fellowweb
      20. Februar 2011

      Letzter Nachtrag: Minutes ist gar nicht mehr kostenlos – es ist jetzt direkt über den Mac App Store für 0,99 USD beziehbar: http://itunes.apple.com/us/app/minutes/id406827163?mt=12 Da die Homepage des Entwicklers nun nicht mehr für die Distribution der Anwendung notwendig ist, ist sie wohl auch offline. – Sehr effizient, vielleicht ein Ausblick auf die zukünftigen Implikationen des Mac App Store. 🙂

    • Martin (MacMacken)
      20. Februar 2011

      Leider ist es naheliegend, dass viele bislang oder heute noch kostenlose Mac-Anwendungen via Mac App Store kostenpflichtig vertrieben werden – bislang war der Aufwand für Entwickler zu gross, nun ist er marginal …

      Im Ergebnis allerdings gleich auf eine eigene Website zu verzichten, halte ich für falsch. Ohne eigene Website können keine umfassenden Informationen zu einer App vermittelt werden und Support ist auch nicht möglich.

    • fellowweb
      20. Februar 2011

      Ja, aber irgendwo, muss ich sagen, finde ich es bei einem so niedrigen Preisniveau in Ordnung. – Ganz ehrlich jedem Nutzer, dem ein Programm Spaß macht, sollte es auch die 79 Euro-Cent wert sein, oder?

      Ich glaube, die meisten Nutzer setzen Donationware mit Freeware gleich. Bei Entwicklern, die dieses Nutzerverhalten nicht ex ante erwartet haben, kann ich den Schritt zum MAS verstehen.

      Den Verzicht auf die eigene Homepage finde ich jedoch auch nicht clever.

    • Martin (MacMacken)
      20. Februar 2011

      Ja, aber irgendwo, muss ich sagen, finde ich es bei einem so niedrigen Preisniveau in Ordnung. – Ganz ehrlich jedem Nutzer, dem ein Programm Spaß macht, sollte es auch die 79 Euro-Cent wert sein, oder?

      Schade ist es trotzdem, wenn aus kostenlos kostenpflichtig wird – gerade auch ohne die Möglichkeit, eine Anwendung ausprobieren zu können. Viele kleine Beträge läppern sich zusammen …

  4. Asmus
    20. Februar 2011

    Hmm… also ich finde da die Donationware Pomodoro wesentlich angenehmer: http://pomodoro.ugolandini.com/

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