iMac nur noch mit Festplatten von Apple

In den neuen iMacs lassen sich nur noch überteuerte vergleichsweise teure Festplatten einbauen, die von Apple stammen:

For the main 3.5″ SATA hard drive bay in the new 2011 machines, Apple has altered the SATA power connector itself from a standard 4-pin power configuration to a 7-pin configuration. Hard drive temperature control is regulated by a combination of this cable and Apple proprietary firmware on the hard drive itself. From our testing, we’ve found that removing this drive from the system, or even from that bay itself, causes the machine’s hard drive fans to spin at maximum speed and replacing the drive with any non-Apple original drive will result in the iMac failing the Apple Hardware Test (AHT).

(Gelesen im OWC Blog.)

8 Comments

  1. Khamelion
    13. Mai 2011

    Big Fail.
    Hatte Apple in den 90 nicht damit geworben eine offene Firma zu sein?
    Auch heute wirbt Apple mal gerne offene Standards zu unterstützten, aber daran sieht man, dass es nur zum Teil der Fall ist.

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  2. Naja
    13. Mai 2011

    Wo ist die Unterstützung von ODF?
    Bitte nicht mit Textedit kommen.

    Wo ist die Unterstützung von XMPP?
    Ja, iChat Server ist ein XMPP Server. iChat kann auch XMPP. Aber viele Features fehlen, wie die Jingle Implementierung, um z.B. mit anderen Jabber-Messengern Sprach- und Videotelefonie durchzuführen.
    Prioritäten scheinen ebenso wenig unterstütz zu werden, obwohl das gerade ein interessantes Feature ist, wenn man mit mehreren Endgeräten gleichzeitig online sein kann.

    Konsequent wäre es mobileme auf XMPP umzustellen und iChat das Oscar-Protokoll abzugewöhnen. Die Leute zu XMPP zwingen. Ähnlich wie es Apple mit HTML5 vs. Flash macht.
    Aber nein: Man baut noch ein weiteres Protokoll (Yahoo Messenger) in Lion ein.

    Es stimmt, dass Apple das mit den Standards gerne so sieht, wie es ihnen gerade in den Kram passt.

    Ach ja… Flac als quasi kleinster gemeinsamer Nenner außerhalb der Apple Welt für Lossless wäre auch nicht schlecht.

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  3. iReview 19/2011 - iPad, iPhone - ApfelBlog
    15. Mai 2011

    […] an – Samsung ist Apple zuvorgekommen mit einem hochauflösendem Display bei den Tabletts.iMac nur noch mit Festplatten von Apple – Apple, so macht das keinen Spass mehr…Alles für den DJ: falkemedia […]

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  4. Giesbert Damaschke
    16. Mai 2011

    Tja, da blöd für die Bastler und vor allem die Firmen, die vom Aufbohren des iMacs leben. Dass die sauer sind, ist verständlich. Nur: Wann hätte Apple den iMac je als einen „Kann vom Anwender nach Belieben erweitert werden“-Computer beworben? Der Austausch der Komponenten war/ist eher ein „undokumentiertes Feature“. Und dabei besteht immer das Risiko, dass es es mit dem nächsten Update halt nicht mehr funktioniert. Wer darauf ein Geschäftsmodell aufbaut, geht ein Risiko ein, dessen er sich bewusst sein sollte. Der Prozentsatz der iMac-Besitzer, die ihren iMac nachträglich umrüsten, dürfte übrigens wohl verschwindend gering sein.

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    • Martin (MacMacken)
      16. Mai 2011

      Ich rüste bei fast jedem Computer Festplatten- und Arbeitsspeicher auf – ich profitiere so davon, dass solcher Speicher grösser und günstiger wird … die erste Ausnahme ist das MacBook Air, das ich deshalb in der teuren Vollausstattung kaufen musste. Mit solchen Beschränkungen wird Apple-Hardware nochmals etwas teuer im Vergleich zu entsprechenden PC-Angeboten … 🙁

    • Giesbert Damaschke
      16. Mai 2011

      Tja, wie gesagt: Bitter für die Aufrüster. Aber man kann hier weder von einer Macke sprechen noch davon, dass Apple seine Kunden getäuscht habe. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, bei einem Computer, der nach außen so abgeschottet ist wie ein iMac irgendetwas zu ändern. Das ist ganz offensichtlich konzeptionell ein „So wie es ist, ist es abgeschlossen und fertig“-Gerät. Ich für meinen Teil bin mit meinen iMacs, so wie ich sie gekauft habe, immer zufrieden gewesen und hatte noch nie das Bedürfnis, daran herumzuschrauben. Die Zeiten, in denen ich da selbst Hand anlegte, sind definitiv vorbei, ich habe viel zu viel Lebenszeit damit vergeudet, billig zu kaufen, um günstig nachzurüsten. Dass die vermeintlich günstigere Lösung auf Kosten meiner Lebenszeit & -qualität geht, habe ich viel zu spät realisiert. Eines ist jedenfalls sicher: Auf dem Totenbett werde ich es nicht bereuen, in meinen iMacs keine größeren Festplatten eingebaut zu haben.

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