Stagnierende Mac OS X 10.7 «Lion»-Verbreitung

Rund 55 Prozent der MacMacken-Besucher surfen mit Mac OS X 10.7 «Lion». Dieser Anteil ist seit der offiziellen Veröffentlichung dieser Mac OS X-Version konstant, das heisst Aktualisierungen erfolgten fast ausschliesslich unmittelbar nach der Veröffentlichung und, erkennbar an den Schwankungen zwischen Werktagen und Wochenenden, in erster Linie auf privaten Macs:

Einige Mac OS X-Benutzer können nicht aktualisieren: Einerseits weil Version 10.7 keine PowerPC (PPC)-Unterstützung bietet (rund ein Prozent der MacMacken-Besucher), andererseits weil benötigte Software noch noch nicht vorhanden ist. Weitere Mac OS X-Benutzer sind wohl schlicht so klug um auf die kommende .2- oder .3-Version zu warten, die erfahrungsgemäss die gröbsten Fehler beseitigt.

Wie schätzt Ihr die obige Verteilung der Mac OS X 10.5-, 10.6- und 10.7-Versionen ein?

(Bei «Snow Leopard» übrigens war der Anteil ähnlich hoch, doch erfolgten die Aktualisierung nach der offiziellen Veröffentlichung weniger schnell – man musste Mac OS X damals noch auf Datenträgern kaufen …)

28 Comments

  1. chris
    21. August 2011

    Ich persönlich mag kein iOS auf meinem MBP haben, deshalb bin ich zum Beispiel jemand, der es so lange wie möglich versucht zu vermeiden auf Lion zu wechseln. ich finde Apple hat so einige Fehler bei den Bedienungskonzepten und den ganzen Tabletfunktionen. Ich habe einen Rechner zum Arbeiten und brauche kein Spaß-OS mit den ganzen Augenwischereien. Ich habe auch kein Multitouch, was nützt mir das alles? Und mit der bis vor kurzen „only via MacAppStore“ Vertriebsvariante war ich auch nicht zufrieden. Wenn es wirklich sein muss, dann kaufe ich mir den Datenträger.

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    • Martin (MacMacken)
      21. August 2011

      @chris:

      Ich versuche mich gerade daran zu erinnern, wann ich letztmals Software auf einem Datenträger gekauft habe … schon vor dem Mac App Store sah ich darin keinen Vorteil.

      Meine neuste Software auf Datenträger ist Mac OS X 10.6 «Snow Leopard» – geliefert auf einem Apple-USB-Stick zusammen mit einem MacBook Air … 🙂

    • Sebastian Brinkmann
      21. August 2011

      Der Vertrieb per Datenträger ist nicht mehr zeitgemäß. Ich habe das nach dem Kauf eines MBA im Januar 2011 gemerkt: Ich habe im Laden länger überlegt, ob ich das CD-Laufwerk gleich mitnehme oder erst später bei Bedarf kaufe. Bei der Installation hätte ich das Laufwerk kein einziges Mal benutzt. Alle Programme waren entweder eh nur zum Download verfügbar (Firefox, Mozilla, Omnifocus, Evernote, Transmit, Coda …) oder ließen sich von der Apple-Seite als Testversion (iWork, Aperture) herunterladen, die man dann mit dem Lizenzschlüssel freischalten konnte. Seit nun mehr sechs Monate habe ich kein DVD-Laufwerk am Rechner und habe es nur zweimal vermisst: Einmal, als ich eine DVD für meine Eltern brennen wollte und einmal, als ich Fotos auf CD bekam. In beiden Fällen half ein zweiter Rechner mit Laufwerk, das man einfach mounten konnte.

  2. Anonymus
    21. August 2011

    Ich habe leider etwas zu vorschnell reagiert und Lion direkt installiert, mit dem Erfolg, dass es keine Druckertreiber für meine Drucker gibt. Auch einige lieb gewonnene Apps mögen das neue OS noch nicht. Beim nächsten Mal warte ich auch lieber noch etwas ab.

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  3. netmex
    21. August 2011

    Ein OS, welches eher für iPad-Nutzer, neue Apple-Kunden und nicht für die gestandenen Macianer geschrieben wurde, kommt mir nicht auf meine Maschine. Was ich da höre und selbst im Apple Shop ausprobiert habe, scheint mir ein grosser Rückschritt zu sein. Mir fehlt z.B. „Spaces“ (ich habe mich an 16 Screens gewöhnt und will auf diese Produktivität nicht mehr verzichten). Sicher gibt es auch positive Elemente (App Store, Automatisches Speichern), aber die wiegen die negativen einfach nicht auf.

    Bis Apple hier nicht zurückrudert, bleibt der Schneeleoparde bei mir.

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    • Martin (MacMacken)
      21. August 2011

      @netmex:

      Bis Apple hier nicht zurückrudert, bleibt der Schneeleoparde bei mir.

      Ich fürchte, darauf kannst Du lange warten … allenfalls springen Drittanbieter ein?

    • Peter
      21. August 2011

      Spaces gibt es ja noch immer, man nennt es jetzt einfach Mission Control. Du kannst da auch so viele Screens machen wie du willst, es hat einfach eine etwas andere Optik. Funktionen sind aber fast identisch, bzw. die Tastenkombination für das wechseln des Bildschirms habe ich noch nicht gefunden, aber ich mache es mit der Geste.

    • AssetBurned
      23. August 2011

      der gravierendeste unterschied ist ebbend wie spaces und mission control die verschiedenen Arbeitsplätze anordnet.

      die shortcuts mit den Ziffern helfen da nur Leuten weiter die 10 spaces benutzen. aber wenn du mehr als 10 benutzt bewegst du dich mit den pfeiltasten durch die Bildschirme.
      je nachdem wie die in Zeilen uns spalten angeordnet sind kannst du dich sehr schnell hin und her bewegen. da ist das blättern vom 1. zum 12. mittels Gesten deutlich langsamer 🙁

  4. Sebastian Brinkmann
    21. August 2011

    Ich habe Lion direkt am ersten Tag installiert und habe meine Arbeitsweise nicht geändert: Spaces habe ich schon vorher nicht genutzt, Launchpad ist dämlich für Nicht-Touch-Bildschirme und das „natürliche Srollen“ macht auf einem Touchpad mehr Sinn – und an der Maus weniger. Letztlich beerdigt Apple damit die Maus.

    Warum ich trotzdem umgestiegen bin: Viele Kleinigkeiten. TimeMachine legt jetzt auch Backups an, wenn das MBA nicht an der externen USB-Platte hängt, Mission Control ist praktischer als Exposé und iChat unterstützt jetzt auch Yahoo.

    Allerdings muss Apple noch Bugs beheben: Das Bluetooth-Trackpad wird immer wieder nicht erkannt, die Resume-Funktion beim Rechnerstart würde ich gerne dauerhaft abschalten – und über das Layout von Adressbuch und iCal müssen wir nicht reden.

    Insgesamt macht Lion auf mich einen unausgewogenen Eindruck: Als sei hier an verschiedenen Stellen gearbeitet worden – ohne ein Gesamtbild im Kopf zu haben.

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    • Martin (MacMacken)
      21. August 2011

      @Sebastian Brinkmann:

      TimeMachine legt jetzt auch Backups an, wenn das MBA nicht an der externen USB-Platte hängt

      Wie viel Speicherplatz nimmt Time Machine dafür eigentlich in Anspruch?

      Insgesamt macht Lion auf mich einen unausgewogenen Eindruck: Als sei hier an verschiedenen Stellen gearbeitet worden – ohne ein Gesamtbild im Kopf zu haben.

      … oder anders gesagt: Die erste Mac OS X-Version ohne Steve Jobs als jeweils letzte Entscheidungsinstanz.

    • Sebastian Brinkmann
      21. August 2011

      zu 1: Keine Ahnung. Ich habe keinen Schalter gefunden, wo man das einstellen kann. Was ich an dieser Funktion vermisse: Wenn die externe Platte wieder dran hängt, sollte Lion diese lokalen Backups automatisch auf die externe Festplatte kopieren – statt sie nur lokal zu behalten.

      zu 2: Völlig richtig, das ist auch mein Eindruck. Zumal der Name vermuten lässt, dass es danach keine Steigerung mehr gibt. Irgendwo soll Apple ja auch gesagt haben, dass es künftig keine kostenpflichtigen OS-Updates mehr geben wird.

  5. Peter
    21. August 2011

    Ich bin gleich am Anfang umgestiegen und bin glücklich damit, wobei bei mit das Upgrade alles schlimmer gemacht hat, aber nach der clean Installation war alles besser als es je war.

    iCal, Mail und Kontakte nutze ich nicht, da ich alles über mein Google Konto mache (Browser). Das Fullscreen arbeiten finde ich einfach Cool. Leider unterstützt LibreOffice noch kein Fullscreen, deshalb bin ich bis es unterstützt wird zu NeoOffice gewechselt. Und bei Google Chrome bin ich gerade noch mit dem Canary unterwegs, da es die Fullscreen Features unterstützt, kommt aber wieder runter, sobald das Update beim normalen Chrome da ist.

    Launchpad ist nichts anderes als der ehemalige Programmordner in der Leiste, mit ein bisschen besseren Optik.

    Ich muss auch sagen, dass ich ein 15″ MBP habe und sich somit, z.B. iTunes im Fullscreen lohnen, bei grösseren Bildschirmen kann es natürlich anders sein, ich finde es aber noch immer besser gelöst als bei Windows.

    Im grossen und ganzen muss ich sagen, das sich rein Optisch ein Versions Sprung von 10.6 auf 10.7 nicht gerechtfertigt finde! Unter der Haube ist das natürlich alles anders… 😀

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  6. Adrian
    21. August 2011

    Lion wurde kurz nach Release installiert. Im großen und ganzen keine Enttäuschung, der Wow-Effekt blieb aus. Ich möchte mich gar nicht groß über das sinnfreie weil scheinbar unausgereifte Features „Launchpad“ auslassen. Aber auch ich möchte kein klicki-bunti iOS auf einem Mac(Book). War mein erstes Versions Upgrade aber ich werde wieder zu SL wechseln und abwarten:

    Starke Hitze und daraus resultiere Lautstärke Probleme und sinkende Akku-Leistung machen Lion für mich derzeit (noch?) unbrauchbar, leider.

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  7. dorian_grey
    22. August 2011

    Jetzt ist man also schon „dumm“, wenn man ein OS-Upgrade am ersten Tag macht? Na danke auch! 😉

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    • Martin (MacMacken)
      22. August 2011

      Nein, bloss nicht besonders klug … die Erfahrung zeigt und hat sich mit Mac OS X «Lion» bestätigt, dass .0er- und .1er-Versionen jeweils noch fehlerhaft sind. Ausserdem dauert es bei vielen Anwendungen mindestens einige Wochen für Anpassungen an neue Mac OS X-Versionen.

    • dorian_grey
      22. August 2011

      „Klug“ ist wahrscheinlich in den meisten Fällen einfach das falsche Attribut: Jedem halbwegs erfahrenen Mac-User ist klar, worauf er sich mit einer 10.x.0er einlässt. Trotzdem kann der Wunsch nach Neuem und die Abenteuerlust absolut legitime Gründe für die Installation sein. Wenn man sich dann vorher noch mit Bootable Backups absichert und nicht auf seinen Mac im Produktiveinsatz angewiesen ist, gibt es keinen Grund die Installation als „voreilig“ oder gar „nicht klug“ zu titulieren.

      Abgesehen davon bin ich unerwartet zufrieden mit 10.7 – das Fenster-Verhalten in Mission Control (beim Verschieben) und die neuen Gesten sind zwar klare Negativpunkte, aber nichts was mich jetzt ernsthaft in meiner Anwendung behindert. Und abgesehen davon läuft mein Mac seit der Installation ein Stückchen runder als zuvor unter 10.6 – obwohl ich nur ein Update vorgenommen habe. Kein Vergleich mit 10.5->10.6.

    • Marek
      22. August 2011

      Sammelst Du Fanboy Points? 😀 😉 😀

    • dorian_grey
      22. August 2011

      Gar nicht.
      Bis auf die genannten Punkte hab ich nur keinerlei Probleme mit 10.7. Finde das „iOS-am-Mac-reebäääähh-bugs-Core-Market-Drecks-Mobile-kein-richtiges-OS“-Geheul der ganzen Hardcore-User einfach noch nerviger als 10.7 selbst.

  8. 2called-chaos
    22. August 2011

    Also ich habe gewartet bzw. warte immer noch und habe meinen Chef als Versuchskaninchen missbraucht 🙂

    Ich finde Apple schlägt einen gefährlichen Weg ein… Wenn ich jetzt schon mit Tweaktools mein OS X erstmal benutzbar machen muss ist das für mich ein riesen Rückschritt. Ich bin da ziemlich einer Meinung mit Alex Krasny (der Videoaufregtyp). Wenn ich all die Sachen ausmache die mich extrem stören hab ich ein Snow Leopard.

    Das einzige was ich eventuell besser finde ist Mission Control, dafür hat das Dashboard den Rest seines Sinnes verloren weil es sich nicht mehr über Inhalte legt. Ich habe einige Such- und Lookupwidgets die, genauso wie der Taschenrechner, sinnfrei werden wenn ich den Text nicht mehr sehe aus dem ich die Informationen beziehe…

    Ein weiterer Punkt, der mich persönlich nicht betrifft dafür meinen Arbeitskollegen, ist das neue Download“fenster“ von Safari (es gibt nichtmal einen Terminalbefehl um den Dreck wieder weg zukriegen… Hätte man sich da nicht ein kleines Beispiel am Firefox nehmen können?)

    Und vermutlich werde ich noch ganz viele Dinge finden wenn ich irgendwann mal update… Ich hoffe der allgemeine Trend geht schneller vorüber als die grafischen Untaten in den 90ern (ich sag nur animierte Gifs)…

    Reply
    • dorian_grey
      22. August 2011

      Unter Systemeinstellungen – Mission Control – „Dashboard als Space anzeigen“ deaktivieren, dann hat man das alte Dashboard-Verhalten wieder. Habe ich auch gleich zu Beginn ausgeschalten – man verliert zwar die Swipe-Navigation, aber mir gefällt das Overlay auch besser.

    • 2called-chaos
      22. August 2011

      Danke für den Tipp! Werde ich mir gleich mal notieren.

  9. Giesbert Damaschke
    22. August 2011

    IMHO ist „Versions“ allein schon ein Grund für den Umstieg. Ist anfangs etwas ungewohnt, da es kein „Sichern unter“ mehr gibt: das Dokument muss zuerst dupliziert werden, anschließend kann man es neu speichern, der Workflow wird ein wenig anders (und imho transparenter), aber an der Funktionalität ändert sich nichts. Es gibt unzählige Kleinigkeiten, die jetzt runder laufen oder einfach besser sind (und sei es nur, dass man im Adressbuch jetzt endlich Geburtstage ohne Jahr anlegen kann ;-)). Die genannten Mängel sind für mich entweder non issues (man muss das Launchpad nicht nutzen), falsch (wo bitte wird OS X zu einem iOS?), beruhen auf Fehlinformationen (natürlich gibt es nach wie vor Spaces und Exposé, wobei Mission Control endlich eine bedienbare Lösung ist) oder sie lassen sich in den Systemeinstellungen auf das von SL gewohnte Verhalten umschalten. Was allerdings stimmt und ein gewichtiger Einwand ist: Wer kein Multitouch-Trackpad hat, hat von den neuen Gesten nicht sehr viel. Mit Trackpad ist die Bedienung jedoch so einfach wie noch nie, die geänderte Scrollrichtung ist mit einem Trackpad in der Tat genau so, wie Apple sie in den Systemeinstellungen nennt: natürlich. Mit Lion hat Apple die Maus abgeschafft. Das ist für alle etwas älteren Macs und Mausbenutzer ärgerlich, aber „abwärtskompatibel“ ist für Apple eh kein Feature, auf das man übertrieben viel Wert legt ;-).

    Andererseits: Wenn ich berufsbedingt nicht gezwungen wäre, würde ich wohl auch bis 10.7.2. warten ;-). Der ein oder andere Bug ist schon ein wenig nervig.

    Reply
  10. Eberon
    25. August 2011

    Ok, das will ich jetzt wissen: Wo finde ich in Lion Exposé für alle offenen Fenster. Das ist nirgendwo zu finden und wurde – so weit ich das sehe – von dem unbrauchbaren Mission Controle abgelöst.

    Reply
    • Giesbert Damaschke
      25. August 2011

      Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich genau verstehe, was Du meinst. Anyway:

      1) In Mission Control werden die geöffneten Fenster einer App als Stapel gezeigt, der gewissermaßen vom Programmsymbol zusammengehalten wird.. Zeigt man in Mission Control auf das Programmsymbol und wischt mit 2 Fingern auf dem Trackpad nach oben, werden die Fenster aufgefächert. Die sind dann immer noch nicht vollständig zu sehen, aber gut genug, um das gesuchte Fenster zu finden. Minimierte Fenster werden nicht gezeigt.

      2) Man kann in den Systemeinstellungen „App Exposé“ aktivieren. Zeigt man auf ein Symbol im Dock und wischt dann mit drei Fingern nach unten, werden alle Fenster (auch die minimierten) als Miniaturen angezeigt. Dazu muss man nicht zwingend zur App wechseln. Es ist zB möglich, in Safari einen Kommentar bei MacMacken zu verfassen und sich trotzdem problemlos alle geöffneten Finderfenster anzeigen zu lassen.

      3) Möchte man alle geöffneten Fenster der gerade aktiven App zu sehen bekommen, drückt man (fn) F10 bzw. die Taste, die man in den Systemeinstellungen definiert hat.

    • Giesbert Damaschke
      25. August 2011

      Ach so – die Gesten gelten natürlich nur fürs Trackpad. Ob das mit einer Maus geht, kann ich mangels Maus aktuell nicht sagen, das müsste ich morgen im Büro ausprobieren.

    • Eberon
      26. August 2011

      Lange Rede kurzer Sinn: Exposé für alle offenen Fenster wurde von dem unbrauchbaren Mission Control abgelöst.

      (Und dieses alle Fenster aufgefächert: Unbrauchbar, ich erkenne bei Größeren Fenstern von den hinteren noch immer nichts. Ehrlich gesagt ist aufgefächert geschmeichelt. Ich frage mich ernsthaft, was man vorher für eine Arbeitsweise hatte, daß Mission Control dazu eine Verbesserung darstellt. Mission Control ist nichts anderes als ein riesiger Rückschritt.)

    • A.Bundy
      29. August 2011

      „Unbrauchbar“ scheint dein Lieblingswort zu sein.

  11. Peter Glasmacher
    30. August 2011

    Naja, ausprobieren gebietet schon die Neugier. Aber wenns denn dann nicht klappt, muss man auch so mutig sein, den ganzen Klumpatsch wieder zu löschen und reumütig einen Release zurückzugehen auf Verbesserungen zu warten. Eine Vorgehensweise, die in der kommerziellen IT Seit den früheren 60er Jahren Standard ist. Da mault niemand – weg mit den Schrott und den vorherigen Release zurückgespielt.
    Bei mir war das Fass zum Überlaufen gebracht, als sich nach einem Wochenende Frust mit all den kleinen dokumentierten und undokumentierten Schwächen und Auslassungen das Bildschirmschonermosaik nicht mehr ging. Man sieht einen schwarzen Bildschirm, wo Lion fest behauptet, es wären nicht mindestens 100 Bilder im Ordner. Und ein Betriebssystem, dass nicht zählen kann kommt mir nicht auf den Computer. So ein Mosaik ist eigentlich nicht lebensnotwendig, aber danach hat’s mir gereicht. Fazit Willkommen in der Realität. Apple verkauft auch Betaprogramme und hofft darauf, dass die User es schon richten und die Medien 15 geheime Features zur Umgehung veröffentlichen: Lion ist derzeit eine L3 Software wie so einige Microsoft Release vorher auch: Laden, Lachen, Löschen

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