Sony NEX 5R im Test – Erster Eindruck

Posted by on Dez 17, 2012 Tagged: , , , , , , , | 11 Comments

Sony NEX 5R

Im August 2012 hat Sony seine Systemkamera Serie NEX etwas aufgefrischt und unter anderem die Sony NEX 5R vorgestellt. Nun ist die Kamera auch bei uns angekommen und wir haben die Kamera mit den neuen 16-50mm Pancake Objektiv getestet.

Sony hat nun insgesamt sieben Systemkameras auch dem Markt und unterteilt diese in drei Kategorien. Zum einen eine Einsteigerklasse, die Mittelklasse und die Oberklasse.

Sony NEX-Modellübersicht:

Die Einsteigerklasse bilden die Sony NEX-C3,
die durch die Sony NEX F3 abgelöst wurde. (Amazon-Links).

In der Mittelklasse befinden sich gleich drei Kameras, die Sony NEX-5, die Nachfolgerin
Sony NEX-5N und seit August 2012 das neue Model die Sony NEX-5R.

In der Oberklasse gab es bis vor kurzem nur die Sony NEX-7. Diese hat jetzt eine kleiner Schwester, die Sony NEX-6 bekommen.

Neuerungen:

Die Sony NEX 5R hat gegenüber dem Vorgängermodell, der 5N, gleich drei große Neuerungen, neben den vielen kleinen Verbesserungen.

  1. Ein Kontrollrad an der Oberseite wie bei der NEX 7 (diese hat jedoch zwei)
  2. Integriertes WiFi und die damit verbunden Möglichkeit die Kamera um Sony Apps zu erweitern (wie z.B. DirectUpload)
  3. Eine Kombination aus Phasen- und Kontrastautofokus = Hybridautofokus

Das sind die ersten Neuerungen die direkt ins Auge fallen. Zusätzlich dazu verfügt die NEX-5R über ein Touchscreen, womit sich nicht nur durch das Menü navigieren lässt, sondern durch den man auch den Fokuspunkt setzen und direkt auslösen kann.
Es gibt Personen, die mit einem Touchscreen auf Kriegsfuss stehen, denn durch die Nutzung sieht dieser irgendwann sehr unansehnlich aus. Hier für gibt es aber den Sony PCK-LM 13 Rahmen, den man zum Schutz des Screens nutzen kann.

Ausstattung:

Aber erstmal ganz langsam von vorn. Die NEX-5R verfügt wie auch die NEX-5N über eine Bildsensor in APS-C-Größe (23,5mm x 15,6mm) mit 16 Megapixel. Eingebettet sind 99 Phasensensoren, die den mit 25 Autofokuspunkten ausgestatteten Kontrastautofokus unterstützen sollen und somit das fokussieren der Kamera sehr schnell machen.
Die NEX-5R verfügt über einen um 180° drehbaren LCD-Touchscreen. Dieser misst wie bei der Vorgängerin 3″ Zoll (7,5 Zentimeter) in der Diagonale und hat 921.000 Bildpunkte. Leider hat Sony keinen Multitouch fähigen Screen eingebaut, wie zum Beispiel die Konkurrenz von Canon in Ihrer EOS M.

Für die Bedienung der 5R ist die Kombination aus Touchscreen und Tasten am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach einigen Fotos gehen die Einstellungen schnell von der Hand. Dabei hilft unteranderem das neue Wählrad an der Oberseite, was sich die NEX-5R von der NEX-7 abgeschaut hat. Nun hat man ein Wählrad für die Blende und ein weiteres für die Belichtungszeit, wenn man sich im manuellen Modus befindet. Für die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit muss man etwas tiefer ins Menü gehen.

Das bereits oben erwähnte WiFi-Modul bringt Kommunikation in die NEX-5R. Jetzt kann man per Direkt-WLAN-Verbindung sein Smartphone mit der Kamera verbinden und unter anderem das Smartphone als Fernauslöser benutzen. Bei uns hat es aber zwei Anläufe gebraucht, bis die Verbindung stand. Auch die WLAN Verbindung war etwas wackelig. Mit der kostenlosen Sony-App „Play Memories“ (Apple App-Store Link) dient das Smartphone oder das Tablet als Bildbetrachter.
Sony hat auf der Kamera selbst seinen eigenen App Store integriert, durch den sich verschieden weitere Apps direkt auf der Kamera installieren lassen. Zur Zeit ist das Angebot noch überschaubar und reicht von einer Bildretusche über Foto-Effekte Apps bis hin zu einer Foto-Direktupload App und der Fernbedienung für das Smartphone. Jedoch kündigte Sony an, dass der Store noch ausgebaut werden soll.

Die Bildqualität:

Von den vielen Funktionen abgesehen, ist die Bildqualität das Wichtigste an der Kamera. Und man muss sagen, der erste Eindruck der Bildqualität ist wirklich gut. Auf die schnelle haben wir ein paar Fotos gemacht und wollen euch diese nicht vorenthalten. Weitere Bilder folgen im zweiten Test.

Sony NEX 5R bei ISO 1600 mit dem 16-50mm Objektiv

Sony NEX 5R bei ISO 1600 mit dem 16-50mm Objektiv

Die Sony NEX 5R bei ISO 3200

Die Sony NEX 5R bei ISO 3200

Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen, weiß die NEX 5R zu überzeugen. Selbst bei ISO-Werten jenseits der ISO 400 merkt man kaum ein Rauschen. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich bis auf ISO 25600 setzen. Eine sehr angenehme Funktion ist der Modus „Handgehalten bei Dämmerung“. Um unscharfe Aufnahmen zu verhindern, macht die 5R mehrere Aufnahmen, mit kurzer Belichtugszeit und fügt die Bilder zu einem rauscharmen Bild zusammen.

Das neue 16-50mm Pancake Objektiv:

Aus dem 18-55mm Objektiv ist ein 16-50mm Objektiv im Pancake-Format geworden. Endlich! Jetzt wo man das neue Objektiv mal in den Händen gehalten hat, kann man nur sagen: Wahnsinnig klobig das alte 18-55mm. Aber nicht nur in der Größe hat sich das Objektiv gegenüber dem Vorgänger verändert, sondern auch in der Bedienung. Die Brennweite kann man jetzt per Schieberegler und auch weiterhin an einem Drehring einstellen. Dieser Ring kann aber auch je nach Einstellung zum fokussieren benutzt werden.
Durch die kompakte Bauweise fährt das Objektiv bei einer hohen Brennweite nicht komplett raus, sondern zieht sich beim heran zoomen erst ein und dann wieder aus. Die meisten Zoomobjektive von DSLR verhalten sich mechanisch so.

Leider hat das Objektiv bei 16mm Brennweite eine leichte Vignettierung. Diese ist bei einer größeren Brennweite jedoch kaum noch spürbar.

Natürlich kann man das Sony SEL-P1650 Objektiv auch separat erwerben und auf alle NEX Modell aufsetzten. Vielleicht ja eine Alternative zum Gesamtpaket der NEX 5R inkl. Objektiv.

Wünsche zum Review Teil 2:

Da die Kamera frisch angekommen ist, wird ein detailiertes Review mit vielen Testfotos folgen. Gerne gehen wir auf eure wünschen ein, was alles getestet werden soll. Schreibt es einfach in die Kommentare.

Was sagt die Presse:

Natürlich hat Sony auch kräftig die Werbetrommel gerührt. Hier die Pressemitteilung:

Mit neuer Verschlussautomatik gelingen bessere Full HD Videos

Wer noch mehr Bilder pro Sekunde aufzeichnen möchte, ist mit der Video-Funktion der NEX-5R bestens bedient. Die Kamera verfügt erstmals über eine neue automatische Verschlussverzögerung, die bei schlechten Lichtverhältnissen und Aufnahmen in Innenräumen die Belichtungszeit verlängert. Damit gelingen mit der NEX-5R auch bei Dämmerung hellere Filmaufnahmen als mit vergleichbaren Kameras.

Passt zu jedem: Die neue NEX-5R von Sony lässt sich via Internet frei konfigurieren
Spiegelreflexqualität im kompakten Gehäuse: Wie alle Modelle der NEX-Serie zeigt die neue Systemkamera von Sony dank des großen Bildsensors ihre Stärken in punkto Bildqualität. Neu ist hingegen ihre Kommunikationsfähigkeit mit Handy oder Heimnetzwerk. Die neue NEX-5R von Sony ist WiFi fähig und verbindet sich auf Wunsch auch mit dem PlayMemories Service von Sony. Dank kostenfreier Apps lässt sich die Kamera zukünftig nach Belieben konfigurieren.

Berlin, 29. August 2012 Mit der neuen spiegellosen Systemkamera NEX-5R bleiben keine individuellen Wünsche offen: Denn Sony führt passend zur ersten WiFi fähigen NEX-Kamera in Deutschland auch den weltweit ersten Online-Download-Service ein, mit dessen Hilfe sich die Funktionen der neuen Kamera individuell anpassen lassen. Die PlayMemories Plattform stellt hierfür kostenlose Apps bereit, die wie bei einem Smartphone auf der Kamera installiert werden können. Als erste dieser so genannten „PlayMemories Camera Apps“ stehen zum Verkaufsstart der NEX-5R unter anderem neue Funktionen zur Verfügung: Mit dabei sind zum Beispiel die Fernbedienungs-App „Smart Remote Control“, mit der die Kamera via Smarthone gesteuert werden kann oder „Direct Upload“, um die erstellten Fotos schnell ins WorldWideWeb zu bringen. Weitere Apps wie zum Beispiel „Photo Retouch“ zur Bildbearbeitung sind bereits in Planung.

Abgesehen von der neuen WiFi Funktion macht die neue NEX-5R da weiter, wo ihre Vorgängerin NEX-5N aufgehört hat. Die Bildqualität ist dank des großen APS-C Sensors mit 16,1 Megapixeln auf Spiegelreflexkamera-Niveau. Der verbesserte BIONZ Bildprozessor reduziert Bildrauschen effektiv. So kommt die NEX-5R bei ungünstigen Licht- verhältnissen sogar auf eine maximale Lichtempfindlichkeit von ISO 25.600. Damit sind Aufnahmen bei fast völliger Dunkelheit möglich.

Neuartiger „Fast-Hybrid-Autofokus“ für schärfere Fotos

Überarbeitet hat Sony zudem den Autofokus der NEX-5R. Der Schärfe-Spezialist in der Kamera arbeitet nun schneller und präziser als zu- vor. Der Grund: Erstmals arbeiten zwei Autofokussysteme in der Kamera. Der Phasenautofokus misst den Abstand zum Motiv. Der Kontrastautofokus springt direkt zur richtigen Stelle und erledigt dort Präzisionsarbeit. Sprich: Er sorgt für die perfekte Schärfe. Nur im so genannten „Speed Priority Continuous-Modus“ verlässt sich die NEX-5R ausschließlich auf ein nachführendes Phasendetektionssystem, die Umstellung erfolgt automatisch. Dadurch können auch sich sehr schnell bewegende Motive in extrem scharfen Aufnahmen und mit bis zu zehn Bildern pro Sekunde eingefangen werden.

Klein, kompakt und neue Bedienmöglichkeiten

Kamera-Body und Objektive sind gewohnt klein und kompakt. Stark verbessert zeigt sich die neue NEX bei der Bedienung. Zwei große Einstellräder ermöglichen die direkte Steuerung der wichtigsten Kamerafunktionen. Wer keine Knöpfe mag, kann den berührungsempfindlichen Bildschirm an der Kamera-Rückseite nutzen. Der 7,5 Zentimeter große (drei Zoll) Monitor lässt sich um 180 Grad schwenken. Hält man die Kamera auf Armeslänge entfernt, kann man sich auf dem aufgeklappten Monitor sehen. Das ist ideal für Selbstporträts. Dank Touch- screen lässt sich die neue NEX auch durch Antippen des Bildschirms auslösen.

Vier neue Objektive zum Verkaufsstart der NEX-5R

Gleichzeitig mit der NEX-5R stellt Sony vier E-Mount-Wechselobjektive vor, die den „Fast Hybrid Autofokus“ unterstützen. Darunter sind drei Zoom-Objektive: mit 18 bis 55 Millimeter Brennweite und einer maxi- malen Blendenöffnung von F3.5-5.6 OSS, mit 55 bis 210 Millimeter Brennweite und F4-6.3 OSS sowie mit einem Brennweitenumfang von 18 bis 200 Millimeter und F3.5-6.3 OSS. Vervollständigt wird das Quartett durch ein 24 Millimeter Festbrennweiten Sonnar T* Objektiv mit F1.8 ZA. Firmware-Updates für weitere E-Mount-Objektive werden folgen.

Neues Zubehör schützt die Kamera

Wie jede neue Kamera von Sony wird auch die NEX-5R zu ihrem Verkaufsstart von viel Zubehör begleitet. Dazu gehören die schlanke und stylische Tragetasche Sony LCS-SL10, die viel Platz für Objektive bietet. Und sollte die Kamera einmal in rauer Umgebung zum Einsatz kom- men, bewahrt die Schutzfolie Sony PCK-LM 13 das Display vor Kratzern, Beschädigungen und Fingerabdrücken.

11 Comments

  1. Kaufberatung Nex-System - Seite 2 - Systemkamera Forum
    17. Dezember 2012

    […] die NEX 5R mit dem neuen 16-50mm Objektiv geliefert bekommen und bin echt begeistert. Ich habe meinen ersten Eindruck mit den ersten Testbildern mal nieder geschrieben. Wenn jemand noch ein paar Testfotos haben will, dann schreibt es mir in die […]

    Reply
  2. Herbert
    21. Dezember 2012

    Hallo,
    danke für den ersten Eindruck und die Übersicht. Freue mich auf die Fortsetzung. Ich stehe gerade vor der Entscheidung mir die NEX-5R oder die NEX-6 zu kaufen. Könntest beim zweiten Teil vielleicht ein paar Bilder im Kerzenlicht machen? Gerne auch mit einer hohen ISO.
    Danke aus Hagen

    Reply
    • A. Stroica
      21. Dezember 2012

      Hallo Herbert,
      danke für die Anregung, ich werde daran denken! Ich glaube gerade die Feiertage sind eine gute Gelegenheit dafür. Was ich dir vorab schon mal sagen kann, ist dass du beide Kameras mal in die Hand nehmen solltest, denn gerade die NEX-6 ist schon ein ganzes Stück größer als die NEX-5R.

  3. Florian
    21. Dezember 2012

    Hallo Herr Stroica,

    ein toller Bericht. Da ich mich selbst gerade in der Kaufentscheidungsphase für eine Systemkamera befinde, konnte ich durch diesen Artikel nochmals neue Eindrücke gewinnen. Ggf. kann man sich ja mal in Köln treffen um ein paar Testbilder zu schießen. Ich würde mich auf eine Antwort freuen.

    Gruß,
    Florian

    Reply
    • A. Stroica
      21. Dezember 2012

      Hallo Florian,
      freut mich das dir der Artikel weitergeholfen hat. Ich denke das dir der zweite Teil auch noch weiterhelfen wird. Gerne kann man sich auch mal z.B am Dom treffen. Dann kannst du die NEX-5R direkt mal selbst testen. Meiner Meinung nach ist die Bedienung der Kamera ähnlich wichtig wie die Bildqualität.
      Grüße

  4. Wolf
    25. Dezember 2012

    Liebe Alle,
    habe mich über den Bericht gefreut. Mir gefällt die Kamera sehr.
    Aber Problem: Das WIFI und die Software Implementierung empfinde ich als schlicht lausig.
    Der Upload in das Playmemories – das ist wirklich verzichtbar, eine Sackgasse. Ein Upload zu Dropbox z.B. wäre sehr viel zeitgemäßer.
    Und die WIFI Synchronisation mit PlaymemoriesHome funktioniert bei mir überhaupt nicht. Fehler unklar.
    So. Also auf der Software Seite hat Sony noch ordenlich zu tun.
    Aber: Ich kann meine ganzen alten Minolta und Leica Objektive verwenden. Das macht Spaß – alles manuell natürlich.
    Schönes Neues Jahr 2013,
    Wolf

    Reply
    • A. Stroica
      27. Dezember 2012

      Hallo Wolf,
      danke für dein Kommentar. Ja die neue WiFi-Funktion ist so eine Sache, dass habe ich mir auch schon für den zweiten Teil meines Reviews notiert. Ich habe noch nicht alles ausprobiert, bis auf die Remote-Steuerung per Smartphone und das Anzeigen und Kopieren der Bilder auf das iPad bzw. iPhone. Das funktioniert zwar alles, aber wenn man in RAW fotografiert, bekommt man ein Problem, denn das iPad kann nicht wirklich damit umgehen. Was ich sinniger finden würde, wäre die Möglichkeit eine Vorauswahl der geschossenen Bilder auf dem iPad zu machen und die schlechten oder unscharfen direkt zu löschen, aber ob und wie das funktioniert, habe ich noch nicht heraus gefunden.
      Eine Verknüpfung mit der eigenen Dropbox wäre definitiv eine feine Sache. Oder noch besser wäre der Zugriff per FTP auf das eigene NAS zuhause.
      Was ich jedoch sagen muss ist, dass die Bildqualität wirklich beeindruckend ist. Gerade jetzt zu Weihnachten habe ich viele Bilder bei schlechtem Licht gemacht und habe nie einen Blitz benutzt… Wirklich klasse!

    • A. Stroica
      27. Februar 2013

      Hi Wolf, ich habe gerade den zweiten Teil meiner Review der Sony NEX-5r veröffentlich. Vielleicht schaust du Sie dir mal an und teilst auch deine Erfahrungen

  5. SEL-35F18 OSS Prime Lens - Seite 36 - Systemkamera Forum
    30. Januar 2013

    […] Sony SEL35f18 entscheiden und noch etwas sparen. __________________ Sony NEX-5R mit SEL-P1650 <- erster Eindruck der NEX-5R […]

    Reply
  6. Sony NEX-5R Review – Zweiter Teil | stroica.com
    27. Februar 2013

    […] worden um den zweiten Teil des Reviews der Sony NEX-5RLB mit dem 16-50mm Objektiv zu erstellen. Im ersten Teil des Reviews habe ich die ganzen technischen Details der Kamera aufgezählt und erläutert, auf die ich nun mit […]

    Reply
  7. A. Stroica
    27. Februar 2013

    Hallo zusammen, es hat zwar etwas länger gedauert, aber der zweite Teil der Review ist nun fertig und hier zu finden: http://www.stroica.com/2013/02/27/sony-nex-5r-review-zweiter-teil/

    Reply

Leave a Reply