Sony NEX-5R Review – Zweiter Teil

Die Feiertage sind vorbei, dass neue Jahr hat begonnen und ist auch schon fast drei Montate alt. Es sind nun genug Erfahrungen und Material gesammelt worden um den zweiten Teil des Reviews der Sony NEX-5RLB mit dem 16-50mm Objektiv zu erstellen. Im ersten Teil des Reviews habe ich die ganzen technischen Details der Kamera aufgezählt und erläutert, auf die ich nun mit einigen Beispiel Fotos genauer eingehen möchte.Während der Feiertage 2012 habe ich viele Fotos bei wenig Licht gemacht und dabei festgestellt, dass die Kamera wirklich ein sehr gutes Rauschverhalten hat. Selbst bei einer ISO 3200 bemerkt man das Rauschen kaum. Hier ein paar Beispiel:

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Das mitgelieferte E-Objektiv Sony SEL-P1650 im Pancake Format hat mich wirklich beeindruckt, denn gerade im Vergleich zum sonst mitgeliefertem Sony 18-55mm E-Mount Objektiv hat das 16-50mm einen für mich „großen“ Vorteil: Es ist sehr kompakt!

Zusätzlich dazu ist es meiner Meinung nach auch schärfer als das 18-55mm. Hier ein Beispiel für die Schärfe:

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Ich bin bisher noch nicht in die Versuchung gekommen, den Blitz aufzustecken, denn die Ergebnisse bei ISO 3200 und höher haben mich überzeugt.

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Wenn man wirklich rauscharme Bilder haben möchte, kann man die Rauschunterdrückung der Kamera noch einschalten bzw. mit Programmen wie Adobe Lightroom (zur Zeit für 79€ erhältlich) oder Apple Aperture nachhelfen.

Aber die Kamera hat auch Punkte die mir nicht so gut gefallen.

Zum einen die Wifi-Funktion. Die Idee ist wirklich gut, die gemachten Bilder direkt im Urlaub über Nacht von der Kamera ins Netz zu laden und dort somit ein BackUp zuhaben. Leider ist diese Funktion direkt begrenzt worden, denn man kann die Bilder nur in seinen „Sony PlayMemories Online“ Account hochladen, oder natürlich Facebook. Ich würde mir wünschen, dass man die Bilder direkt auf den eigenen FTP-Server oder die Dropbox, Google Drive, Wuala etc. hochladen könnte. Vielleicht wird das Feature noch nachgereicht.

Ein weiterer Punkt sind die zusätzlichen „Apps“ auf der Kamera. Man kann wie im ersten Teil beschrieben die Kamera über das Smartphone fernsteuern. Dazu benötigt man eine kostenlose App. Diese kann man ganz bequem herunterladen. Nun kommt aber der Nachteil. Möchte man eine App wie Multi-ISO benutzen muss man diese zusätzlich, für zur Zeit 4,99€, kaufen. Die Sony DSC-RX100 zum Beispiel hat diese Option schon eingebaut.

Sonst bin ich bisher sehr zufrieden mit der Kamera und habe meinen Kauf nicht bereut. Wenn ihr auch Erfahrungen, Anregungen oder sonstige Eindrücke von der Kamera habt, dann schreibt diese doch einfach in die Kommentare.

3 Comments

  1. Michael
    3. März 2013

    Hi, danke für deinen Testbericht. Habe auch den ersten Teil gelesen. Bevor ich mir jetzt 500€ – 800€ ausgebe, wollte ich fragen, ob du mal andere Kameras in Vergleich getestet hast? Muss nicht umbedingt eine Systemkamera sein. Bzw. welche Vorteile habe ich bei einer Systemkamera, die ich bei einer guten Kompakten nicht habe? Freue mich auf die Antwort

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  2. xXx
    23. Juli 2013

    Mich würde mal eure Meinung interessieren, ob ein Upgrade der NEX-5N mit 1855’er zur NEX-5R mit 1855’er oder 1650’er lohnt…

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    • A. Stroica
      24. Juli 2013

      Hi, die Frage ist für mich schwer zu beantworten, weil ich die 5N nie hatte und somit die Qualität schlecht einschätzen kann. Was ich dir aber zur 5R sagen kann, sind drei Dinge:

      1. die WiFi-Funktion nutze ich sehr selten und brauche ich eigentlich auch nicht.
      2. Den Touchscreen nutze ich zu 30%, dafür nutze ich bei 99% der Fotos die Klappfunktion des Display.
      3. Meiner Meinung nach ist das 16-50mm gegenüber dem 18-55mm nicht nur schärfer, sondern auch wesentlich kompakter

      Ich hoffe ich konnte dir damit ein bisschen helfen…

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