Nützliche Tricks mit Gmail Adress-Variablen: Spam-Quellen finden und Überblick behalten

Posted by on Sep 26, 2013 Tagged: , , , , , , , | No Comments

Jeder von uns kennt die Situation: Man bekommt mal wieder einen guten Tipp für einen guten neuen Web-Service oder hat einen tollen Webshop entdeckt und möchte diesen nutzen.
Damit ist immer eine neue Registrierung verbunden, was dazu führt, dass man mal wieder seine E-Mail-Adresse angeben muss.
Nie ist einem direkt klar, ob der Betreiber dieses Dienstes vernünftig mit den dort eingegeben persönlichen Daten umgeht, oder diese heimlich weiterverkauft, was zu unnötigen Spam oder anderen Ärgernissen führen kann.

Als Gmail-Nutzer kann man in dieser Situation einen einfachen aber effektiven Tipp nutzen: die Gmail Adress-Variablen.

Angenommen ihr nutzt eine E-Mail-Adresse:
vorname.nachname@gmail.com
In dem Registrierungs-Formular gebt ihr dann einfach folgende Adresse an:
vorname.nachname+webshopname@gmail.com, wobei +webshopname durch jedes beliebige Wort ersetzt werden kann. Wichtig ist nur das +, da beim Eingang einer neuen E-Mail an diese angegebene Adresse Gmail einfach alle Zeichen nach dem + ignoriert.
Die E-Mail wird also trotzdem an vorname.nachname@gmail.com versendet und kommt ganz normal an.

Was ist jetzt der Vorteil davon?

Wenn ihr demnächst Emails von dem neuen Webshop erhaltet, ist in im E-Mail-Header immer die Empfänger-Adresse vorname.nachname+webshopname@gmail.com sichtbar.
Erhaltet ihr demnächst also Spam an diese Empfänger-Adresse, so wisst ihr genau, wer eure Adresse weitergegeben hat und könnt euch beschweren, ggfs den Webdienst kündigen, negativ bewerten oder weitere Schritte einleiten.

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit direkt in Gmail oder im E-Mail-Client Filter oder Regeln anzulegen, die neue E-Mails je nach Empfänger-Adresse in einen entsprechenden Unterordner zu verschieben oder mit einem entsprechenden Label zu versehen. So behält man den Überblick im täglichen Information-Overkill.

J. Lessin

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